
Unscheinbarer Fleck auf dem Foto: Der kleine Punkt markiert den ganz frisch entdeckten Mond des Eisplaneten Pluto am Rand unseres Sonnensystems. P5 umkreist Pluto als dessen bislang fünfter Mond in 95.000 Kilometer über der Oberfläche des Planeten. Der neue Trabant ist mit einem Durchmesser zwischen 15 und 20 Kilometern ein Winzling im All.
Gefunden haben ihn Astronomen mit Hilfe einer Hubble-Kamera. Mark Showalter vom SETI Institute in Mountain View (USA) ist erstaunt über die immer weiteren Satelliten, die Pluto umkreisen: „Das ist wie bei russischen Püppchen: Immer noch finden wir weitere noch kleinere.“ Die Wissenschaftler vermuten inzwischen, dass all die Monde des Planeten Bruchstücke sind, die vermutlich vor Milliarden Jahren bei einer Kollision Plutos mit einem größeren Objekt als Trümmer übrig geblieben sind.
Der größte Pluto Mond Charon wurde 1978 entdeckt, Das Weltraumteleskop Hubble entdeckte erst 2006 die beiden kleineren: Nix und Hydra. 2011 kam Nummer vier dazu. Er heißt schlicht P4.
P5 heißt offiziell S/2012 (134340) 1 und wurde Ende Juni 2012 zum ersten Mal gesichtet. 2015 will die NASA erstmal mit New Horizons ein Flugobjekt am Pluto vorbeifliegen lassen. Dann erhoffen sich die Astronomen erstmals Bilder des Planeten – und noch besseres Wissen.
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