
Katastrophe in der Steppe von Kasachstan: Massen-Tod der Saiga-Antilopen. Der Mai ist der Geburtsmonat junger Siaga-Antilopen. Dann treffen sich die Tiere, die normalerweise in kleinen Herden nach Futter suchen, zu Tausenden und gebären alle innerhalb weniger Tage ihren Nachwuchs. Das wurde ihnen jetzt zum Verhängnis. Zehntausende der ohnehin dezimierten Tiere raffte heuer eine rätselhafte Krankheit dahin.
Vor 1990 zählten Artenschützer laut einem Treehugger-Bericht noch weit über eine Million der Tiere mit der ausgeprägt großen Nase. Danach litten die Bestände. So sehr, dass das Überleben der Saiga-Antilope inzwischen als stark gefährdet gilt. Laut United Nations Environmental Program (UNEP) sank ihre Zahl auf kaum noch 250.00.
Infektion reißt Saigas in Massen in den Tod
90 Prozent der Tiere leben in den Steppen des Zentralasiatischen Landes. Kasachstan gilt als Heimat der Saigas. Nun befürchten, dass eine ansteckende Krankheit unter den Herden wütet. Sie breitete sich in diesem Frühjahr rasend rasch aus, als die Tiere in größeren Herden zusammenkamen. Kasachstans Vize-Landwirtschaftsminister ist entsetzt: „Es schmerzt uns, Augenzeuge dieses massiven Sterbens sein zu müssen.“
pit
Lesen Sie auch:
Artenschutz: Klonen als Strategie zum Überleben

Sarah Baker Foto: LLL/flickr CC
Wissenschaftler am Lawrence Livermore Forschungslabor haben nicht nur den Schlüssel gefunden, mit...

Foto: Pixabay CC/PublicDomain/Pexels
Superbowl: In der Nacht des Football-Endspiels der besten Teams verzehren die Zuschauer – im...

Foto: Pixabay CC/PublicDomain/Arek Socha
Neue, Idee für die Energiewende: Wissenschaftler der City University Hongkong entwickelten einen...
Foto: Pressenza (CC BY 4.0)
Die Organisationen IALANA, IPPNW und ICAN weisen anlässlich des Tages der Menschenrechte auf den...

Foto: ZDF / Martin Kaeswurm
Der amerikanische Finanzinvestor Blackrock verwaltet im Auftrag seiner Kunden über sechs Billionen...

Screenshot: gunther-moll.de
Eine lebenswerte Zukunft im Einklang mit der Natur ist auf diesem Planeten möglich, wenn wir uns...