
Ramdegi, ein Dorf inmitten des indischen Tiger-Reservats Tadoba-Andhari, ist seit einigen Wochen menschenleer. Die Bewohner packten Mitte August ihr Hab und Gut, gaben ihre Felder auf und überließen Haus und Hof den wilden Tieren. Die rund zweihundert Familien leben nun außerhalb des Naturschutzgebiets. Sie wurden von der indischen Regierung finanziell entschädigt.

Seit einigen Jahren bemüht sich die indische Regierung, Konflikte zwischen Wildtieren und Anwohnern zu entschärfen. Aus diesem Grund bietet sie Bewohnern von Naturreservaten finanzielle Anreize, damit diese ihr Land verlassen und es Tiger & Co. zu überlassen.
Heute grasen in Ramdegi rund ums Dorf Bisons, Rehe und Antilopen, auch Wildschweine fühlen sich hier „sauwohl“. Die Zeitung Times of India berichtet, dass sogar schon ein Tiger im menschenleeren Dorf gesichtet wurde. Bis vor Kurzem hätten ihn die Dorfbewohner noch gejagt, da er ihren Haustieren hätte gefährlich werden können. Doch diese Zeiten sind vorbei! JET
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