Schöffel: Outdoor-Marke mit Umweltbewusstsein

Foto: © istock.com/pixdeluxe

Outdoor-Fans lieben die freie Natur und legen daher bei ihrer Kleidung großen Wert auf eine umweltgerechte Herstellung. Das Unternehmen Schöffel zählt zu den Riesen in der Outdoor-Branche und zeigt, wie sich ökologisches Bewusstsein mit Funktionalität verbinden lässt.

Hier ein paar Fakten zu den Grundsätzen des Unternehmens und dessen Einstellung zum Thema Nachhaltigkeit.

 

Klasse statt Masse

 

Wer ein Kleidungsstück von Schöffel kauft, erwartet einen hohen Standard und eine lange Lebensdauer. Schließlich steht die Marke wie kaum eine zweite für Qualität und Langlebigkeit. So lautet der Grundsatz des Unternehmens Schöffel: Klasse statt Masse, ob Sportbekleidung, Outdoorausrüstung oder Skihosen.

Die meisten Stofflieferanten sind Bluesign zertifiziert. Das bedeutet, dass sämtliche umweltbelastende Substanzen bei der Herstellung ausgeschlossen sind. Andere Vorlieferanten tragen das Siegel Öko-Tex100 Standard, das ebenfalls strenge Richtlinien zur nachhaltigen Produktion vorgibt. Zusätzlich verwendet Schöffel eine eigene Liste über verbotene Inhaltsstoffe, die regelmäßig aktualisiert und deren Einhaltung penibel kontrolliert wird.

Auf dem Weg zu einem umweltgerechten Unternehmen hat sich Schöffel weitere Ziele gesetzt: Bis zum Jahr 2020 sollen poly- und perfluorierte Chemikalien in den Produkten durch risikolose Alternativen ersetzt werden. PFC sind in den Membranen enthalten, damit die Kleidung Wasser, Schmutz oder Öl abweisen kann.

 

Vorreiter-Rolle: Ausstieg aus der C8-Chemie

 

Im Jahr 2014 setzte Schöffel einen Meilenstein in Richtung umweltbewusste Herstellung: Mit der Sommerkollektion verzichtete das Unternehmen vollständig auf Perfluoroctansäure, kurz PFOA, und stieg damit komplett aus der C8-Chemie aus.

Mit der vollständigen Umstellung auf die C6-Chemie nimmt Schöffel eine Vorreiter-Rolle in der Outdoor-Branche ein. Das Ziel ist aber noch lange nicht erreicht: Zurzeit peilt die Marke Schritt für Schritt die C0-Chemie an – eine große Herausforderung für die Bekleidungstechniker und Chemiker des Unternehmens!

Ein weiterer Schritt auf dem Weg zu größerer Nachhaltigkeit ist die Mitgliedschaft bei der European Outdoor Conservation Association, die seit 2012 besteht. Die Initiative wurde von der europäischen Outdoor-Industrie ins Leben gerufen und unterstützt zahlreiche Umweltprojekte, die sich für den Umwelt- und Klimaschutz engagieren. Auch die Forschung im Bereich Naturschutz profitiert von den Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Fundraising-Aktivitäten der beteiligten Unternehmen.

 

Maike Blume

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