
320.000 Seevögel verenden jedes Jahr erbärmlich, weil Fischtrawler einfache schutzvorrichtungen einsparen und die Tiere als Beifang enden. Das berichtet jetzt ein Forscherteam in der zeitschrift Endangered Species Research und auf der aktuellen World Conference on Marine Biodiversity.
Fischerei gefährdet demnach nicht nur die Fische im Ozean. Auch Albatrosee und andere Seevögel geraten nach ansicht der Wissenschaftler an den Rand der Ausrottung.
160.000 bis 320.000 Vögel, so schätzen die Forscher, werden jedes Jahr auf See getötet. Sie kritisieren vor allem die spanische Schleppnetzflotte, die südwetlich von Irland die Fischgründe leerfegt. Allein sie töte Jahr um Jahr etwa 50.000 Vögel. Der japanischen Thunfisch-Fangflotte fielen demnach zusätzlich etwa 20.000 Seevögel zum Opfer.
Die Untersuchung, betonen die Forscher, habe dabei noch jicht einmal berücksichtigt, dass auch durch andere Fangmethoden Seevögel gefährdet werden.
Orea Anderson, Mitglied des Forscherteams sagt: "Es wundert nicht, dass die Vögel angesichts dieser Zahlen gefärdet sind, da sie nur geringe Reproduktionsraten haben und so kaum Chancen haben, die hohgen Verluste auszugleichen." zur Studie

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