
Himmels-Spektakel: Selbst die NASA nutzt den Superlativ vom „Supermonds“, der heute (14. November 2016) am Firmament steht. Dabei bleiben wahre Astronomen eher cool: „klein bis unbedeutend“ sind für sie die zu beobachtenden Schwankungen der sichtbaren Größe des Erdtrabanten.
Die Boulevardpresse schwärmt. Auch der SWR: „Der aktuelle Vollmond kommt der Erde so nahe wie seit dem Jahr 1948 nicht mehr - er scheint dadurch heller und größer.“
Ein solches Schauspiel am Himmel, das berechnen Astronomen, komme erst wieder 2034.
Vollmond auf Elypsen-Bahn kommt Erde nahe und strahlt groß am Himmel
Schade allerdings: „In großen Teilen Deutschlands werden Wolken eine uneingeschränkte Sicht auf den Mond behindern“, schwächt die Berliner Morgenpost die großen Erwartungen der Himmelsgucker ab. Zwar kommt uns der Mond auf seiner Umlauf-Elypse heute auf 356.510,3 Kilometer so nahe wie schon lange nicht mehr. Für den Experten von Abentuer Astronomie nur „ganze 8%“ die der Trabant uns größer erscheint: „Dennoch verdient dieser Vollmond Beachtung. Drei Dinge fallen zusammen: Es ist Vollmond, der Vollmond fällt praktisch mit der Erdnähe des Mondes zusammen und der Wert der Erdnähe selbst fällt ungewöhnlich gering aus.“
red
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