
Die fetten Jahre sind wohl vorbei: Schlechte Aussicht für den Kohle-Bergbau in Down Under, sieht die britische Smith School of Enterprise and the Environment (SSEE) in Oxford. Nach Jahren mit Milliarden-Gewinnen durch den Export der fossilen Energieträger an asiatische Boom-Ökonomien drohe allmählich der Niedergang.
Vor allem das erwachende Klimabewusstsein in China bedrohe – laut einem Bericht der Agentur Environmental News Network (ENN) bereits geplante Milliarden-Investitionen in neue Bergwerke und Kohle-Häfen.
Milliarden-Investitionen in Kohlebergbau sehen Experten gefährdet
Der SSEE-Report Stranded Down Under zählt die bisherigen Planungen in Australien auf. Dort hoffte die Kohle-Lobby ihre Förderkapazität von derzeit 440 Millionen Tonnen pro Jahr bis 2020 auf 550 Millionen Tonnen Kohle zu steigern. Dafür wollte sie rund 90 Milliarden US-Dollar bereitstellen.
Australiens konservative Regierung unter Tony Abbott hat zudem Steuersenkungen und ein Zurückfahren von Umweltauflagen angekündigt.
Nun aber erkennt der aktuelle SSEE-Report, dass der augenblickliche Preisverfall für Kohle auf dem Weltmarkt und ein Nachfrage-Rückgang in China, die Planungen Makulatur werden lassen können. Noch deckt China gut 30 Prozent seines Energiebedarfs durch Importe von Kohle aus Australien.
pit
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