Faire Woche wirbt für fairen Konsum

Foto: Weltladen Dachverband

„Fairer Handel wirkt!“ Mit diesem Motto beginnt heute die 15. Faire Woche. Die Auftaktveranstaltungen finden in Berlin, Hamburg, Karlsruhe und Stuttgart statt. Vom 16. bis 30. September lädt die größte Aktionswoche des Fairen Handels in Deutschland mit mehr als 2.000 Veranstaltungen bundesweit dazu ein, den Fairen Handel kennenzulernen und aktiv zu werden.

Veranstalter der Fairen Woche sind das Forum Fairer Handel in Kooperation mit dem Weltladen-Dachverband sowie TransFair.

 

Musik und Radl-Tour oder Kaffee-Wetttrinken und Ayurveda-Küche

 

Mit dem Motto „Fairer Handel wirkt!“ rücken die Veranstalter die Wirkungen des Fairen Handels in den Fokus der Aufmerksamkeit. Sie betonen in ihrer Erklärung zur Veranstaltung: „Dabei kennt die Kreativität innerhalb der größten entwicklungspolitischen Bewegung Deutschlands keine Grenzen.“

Ob mit brasilianischen Klängen beim Fair Beats Festival in Norderstedt, einer Fahrradtour zu Stationen des Fairen Handels in Bremen, einem ambitionierten fairen Kaffee-Wetttrinken in Brake, einer ayurvedischen Kochshow in Wuppertal oder im Rahmen des bundesweiten Fashion Fairdays für mehr Fairness in der Textilproduktion – die Faire Woche zeigt: „Jeder kann dazu beitragen, Armut und Hunger weltweit zu bekämpfen und zugleich das ökologische Gleichgewicht unseres Planeten zu bewahren“, unterstreicht dazu Bundesentwicklungsminister Gerd Müller als Schirmherr der Fairen Woche.

Um die zahlreichen Wirkungen des Fairen Handels weltweit greifbar zu machen, bietet die Faire Woche viel Raum für Begegnungen und den direkten Austausch. Handelspartner aus Ecuador, Indien, dem Libanon, Mexiko, Peru, Thailand und Uganda berichten bei den Veranstaltungen, wie der Faire Handel ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen verändert hat. „Für unsere Kooperative bedeutet der Faire Handel den Zugang zu einem Markt mit fairen Preisen. Dafür arbeitet jeder von uns hart“, sagt dazu etwa Ivan Bwambale, Generalsekretär einer Baumwoll-Kooperative in Rwenzori (Uganda). „Im Fairen Handel geht es um Menschen als Akteure in der globalen Wertschöpfungskette. Mit fairen Einkommen können Eltern ihre Kinder in die Schule schicken“, erklärt Bundesminister Müller eine konkrete Wirkung des Fairen Handels. „Wer den Fairen Handel unterstützt, macht diese Welt ein Stück gerechter“, so sein Appell.


red

 

 

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