
IKEA investiert in Windkraft: Der schwedische Möbel-Gigant baut etwa 180 Kilometer südlich der US-Stadt Chicago an seiner eigenen erneuerbaren Energie-Versorgung. Im Frühjahr 2015 sollen dort knapp 50 Turbinen ihre 98 Mega-Watt Windstrom ins Netz speisen. Läuft alles nach Plan, liefern sie rund 165 Prozent des Stroms, den die Elch-Läden in den USA brauchen.
2 Milliarden US-Dollar (fast 1,5 Mia. Euro) stellen die Schweden für die 49 je 2 MW Anlagen parat. Die Windräder wachsen derzeit nahe des Städtchens Hoopestown in den Himmel über Illinois. Wenn sie 2015 fertig gebaut und ans Netz gekoppelt sind, produzieren sie gut 18 Prozent des gesamten Stroms, den IKEA in all seinen Läden und Verteil-Zentren auf der ganzen Welt derzeit verbraucht. Das sei „weit mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein“, kommentiert Michael Graham Richard bei Treehugger
“Investment in Erneuerbare machen wirtschaftlich Sinn“
IKEA-NAchhaltigkeits-Chef Steve Howard ist durchaus angetan von seinem Projekt. „Wir fördern damit Jobs und verbessern die Energiesicherheit“, zitiert ihn Treehugger. Howard versteht das Projekt auch als einen Hinweis an andere Unternehmen. Solche Investments machten durchaus auch finanziell Sinn. Sie förderten die Unabhängigkeit von schwankenden Energiekosten.
pit
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