München wird wieder Mekka der Sonnenbranche

Foto: Messe Intersolar

Sonnenfreunde pilgern wieder nach München: Von 19. bis 21. Juni ist die Stadt an der Isar das Mekka der Solarbranche. Auf der weltweit größten Fachmesse für Hersteller, Monteure und Endverbraucher stellen rund 1.300 Firmen ihre Produkte und Dienstleistungen vor. Die Veranstalter rechnen 2013 mit 60.000 Besuchern aus 160 Ländern.

 

Die Messe präsentiert erneut aktuelle Trends. Den ausstellenden Unternehmen steht dabei eine Fläche von 121.000 Quadratmetern in 12 Hallen sowie ein großes Freigelände zur Verfügung. Parallel zur Messe findet am 17. bis 20. Juni 2013 die Intersolar Europe Conference mit mehr als 400 Referenten und 2.000 Teilnehmer aus über 50 Ländern im Internationalen Congress Center München statt. Bei der Tagung diskutieren Referenten und Teilnehmer über Märkte und Technologien sowie über Industrie und Wissenschaft.

 

Die Intersolar zeigt auch dieses Jahr wieder Neuheiten zu den wichtigsten Themen der Solarwirtschaft:

 

Eigenverbrauch

 

Solarmodule werden immer günstiger, dafür steigen Strom- und Heizkosten. Der Anreiz zur Selbstversorgung wird dadurch immer größer und Solarstrom zu einer echten Alternative zu Atom- und Kohlestrom.

 

Flexibilität und Innovation

 

Flexible, leichte und kostengünstige Montagemodule sind immer gefragter, da sie Unternehmen die eigene Stromversorgung ermöglichen. Beim Bau großer Anlagen im Freiland spielt vor allem der Zeitaufwand für den Aufbau eine große Rolle. Je einfacher die Montage, desto günstiger der Aufbau. Hiervon profitieren auch Handwerker und private Gebäudeeigentümer.

 

Energiespeicher

 

Auch die Wärmeerzeugung mittels Solarthermie wird immer interessanter, vor allem für Betriebe aus den Bereichen Lebensmittelproduktion, Chemie- oder Textilindustrie. Gefragt sind zunehmend Systemlösungen, bei denen Multifunktionsspeicher Wärme verschiedener Erzeuger, wie Solaranlagen, Gasthermen und Wärmepumpen, speichern und an unterschiedliche Verbraucher wieder abgeben können. Das Potenzial ist groß. Zwei Drittel des industrielle Energieverbrauchs geht auf das Konto der Wärmeerzeugung.

 

Finanzierungsmodelle

 

Neue Verkaufsmodelle sind das Anlagen-Leasing für Privatkunden und das Gründen von Bürger-Energie-Genossenschaften, welche die Energiewende „von unten“ mitfinanzieren. Diese Modelle fördern die Dezentralisierung der Energieversorgung und gleichzeitig erhöhen sie die Akzeptanz von Seiten der Bevölkerung.

 

Strom fürs Land

 

Auf der kleinen Sonderschau „Rural Electrification“ stellen Firmen ihre Produkte und Dienstleistungen zur netzfernen Stromversorgung vor. Gezeigt werden Möglichkeiten zur Stromversorgung entlegener Gebiete in Asien, Afrika und Lateinamerika.

 

 

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