
Blockhäuser sind ein Trend, der sich längst auch über die Grenzen Skandinaviens hinaus durchgesetzt hat. Das ist nicht verwunderlich, denn ein Blockhaus strahlt nicht nur Gemütlichkeit aus. Es bietet zudem auch ein angenehmes Raumklima, ist umweltfreundlich und nachhaltig.
Wer sich für den Bau eines Blockhauses entscheidet, legt sich nicht nur auf ein Gebäude mit einer ganz charakteristischen Erscheinung fest, sondern setzt auch ein Zeichen für Umweltschutz und grünes Bauen.
Klimaschutz und Nachhaltigkeit beim Bau und Bewohnen des Blockhauses
Für den Bau des Bockhauses wird für gewöhnlich Nadelholz verwandt, da dieses vergleichsweise schnell nachwächst und dadurch nachhaltig angepflanzt und abgeholzt werden kann. Polarkieferholz hat sich durchgesetzt, da dieses Holz selbstregulierende Isoliereigenschaften aufweist, die für das Klima im späteren Haus relevant sind. Der Deutsche Massivholz- und Blockhausverband hat bestätigt, dass bereits bei einer einschaligen Wand mit einem Durchmesser von 20 Zentimetern die strengen EnEV-Richtlinien erfüllt werden. Durch zusätzliche Dämmung können Werte erreicht werden, die mit denen eines Energieeffizienzhauses vergleichbar sind. Auf diese Weise lassen sich Heizkosten und Brennstoffe sparen, was den CO2 Ausstoß reduziert und das Leben für die Bewohner des Blockhauses günstiger macht.
Während bei der Herstellung von Mauersteinen CO2 erzeugt wird, absorbiert jeder einzelne Baum beim Wachsen diesen Stoff sogar, was zum Schutze des Klimas beiträgt. Verantwortungsvolle Forstwirtschaft greift nicht auf Bestandswälder zurück, sondern verwendet speziell als Baumaterial angepflanzte Bäume. Unterschiedliche Zertifikate, wie zum Beispiel das deutsche PEFC-Siegel oder internationale Kennzeichnungen wie das "United Kingdom Woodland Assurance Scheme" (UKWAS) oder das "Finnish Forest Certification System" (FFCS) garantieren die nachhaltige Herkunft des Holzes.
Weitere Vorteile des Blockhauses
Ein Blockhaus ist nicht nur klima- und umweltfreundlich, sondern eignet sich auch hervorragend als Wohnraum für Allergiker. Im Vergleich zu einem gewöhnlichen Haus ist ein Holzhaus deutlich staubärmer und dadurch für Menschen mit Überempfindlichkeiten oder Atemwegserkrankungen eine Erleichterung. Zudem wird der dezente Holzgeruch oft als sehr angenehm empfunden.
Auch hinsichtlich der Sicherheit können Blockhäuser punkten: Während andere Wohnhäuser für gewöhnlich nur die gesetzlich vorgeschriebene Brandschutzklasse F30 erreichen, weisen Blockhäuser Werte für die Klassen F60- F90 auf, wodurch sie als quasi feuerbeständig gelten. Auch die Entstehung toxischen Rauchs ist im Brandfall deutlich reduziert.
Blockhäuser bieten für die Gesundheit und den Geldbeutel der Bewohner zahlreiche Vorteile und schonen zudem die Umwelt. Ihre besondere Optik strahlt Gemütlichkeit aus und gibt Naturliebhabern das Gefühl, sich mitten im Wald zu befinden. Blockhäuser sind längst nicht mehr nur verträumte Hütten in Polarregionen, sondern eine Option für Familien und Paare in jeder Wohnsiedlung.
Autorin: J. Brzezinska

Sarah Baker Foto: LLL/flickr CC
Wissenschaftler am Lawrence Livermore Forschungslabor haben nicht nur den Schlüssel gefunden, mit...

Foto: Pixabay CC/PublicDomain/Pexels
Superbowl: In der Nacht des Football-Endspiels der besten Teams verzehren die Zuschauer – im...

Foto: Pixabay CC/PublicDomain/Arek Socha
Neue, Idee für die Energiewende: Wissenschaftler der City University Hongkong entwickelten einen...
Foto: Pressenza (CC BY 4.0)
Die Organisationen IALANA, IPPNW und ICAN weisen anlässlich des Tages der Menschenrechte auf den...

Foto: ZDF / Martin Kaeswurm
Der amerikanische Finanzinvestor Blackrock verwaltet im Auftrag seiner Kunden über sechs Billionen...

Screenshot: gunther-moll.de
Eine lebenswerte Zukunft im Einklang mit der Natur ist auf diesem Planeten möglich, wenn wir uns...