
Das Thema Nachhaltigkeit dringt zunehmend in alle Lebensbereiche vor. Langlebige Gebrauchsgegenstände und Möbel sind auch in unseren Küchen längst Trend.
Anders als in den 1960er- und 1970er-Jahren, als die Küche auf einen Funktionsraum reduziert wurde, ist sie heute Aufenthalts- und Lebensraum. In der Küche wird längst nicht nur gekocht: Sie dient als Treffpunkt für Familie und Freunde.
Die Küche – ein Stück Lebensraum
Im Zuge dieser Veränderung sind auch die Ansprüche an die Planung und Einrichtung der Küche gestiegen. Das betrifft Funktionalität und Wohnkomfort, aber auch die Auswahl von Möbeln und Ausstattung. Für erste Ideen bis hin zur detaillierten Planung leisten virtuelle Küchenplaner mit 3D-Funktion aus dem Netz gute Dienste.
Nachhaltigkeit – nicht nur eine Frage der Ökologie
Im Sprachgebrauch wird der Begriff Nachhaltigkeit häufig mit Energiesparen und umweltfreundliche Stromerzeugung in Verbindung gebracht. Doch dahinter steckt noch viel mehr. Neben ökologischen Aspekten umfasst das Thema ebenso wirtschaftliche und soziale Punkte. Bezogen auf die Küche geht es dabei also nicht nur um energieeffiziente Elektrogeräte und hochwertige langlebige Küchenmöbel aus Naturmaterial, sondern auch um die Art der Herstellung und die dabei anfallenden Kosten. Ebenso spielt die gesamte aufgewendete Energie im Lebenszyklus der Produkte eine Rolle.
Was wir von globalmagazin.com zum Thema Nachhaltigkeit zu sagen haben, lesen Sie hier.
Die nachhaltige Einbauküche
Damit eine Küche zum nachhaltigen Raum innerhalb von Haus oder Wohnung wird, muss sie grundsätzlich zwei Bedingungen erfüllen:
* Die verwendeten Elektrogeräte, insbesondere die Großgeräte besitzen eine möglichst hohe Energieeffizienzklasse für geringen Stromverbrauch.
* Die Küchenmöbel sind umweltfreundlich hergestellt und bestehen aus natürlichen und im Idealfall recycelbaren Materialien wie zum Beispiel Vollholz.
Während nachhaltige Küchengeräte anhand des europaweit gültigen Energieeffizienzlabels recht einfach zu erkennen sind, braucht es bei Küchenmöbeln, zum Beispiel für die Einbauküche noch etwas mehr Aufwand bei der Suche. Kriterien für die umweltfreundlichen Küchenmöbel sind die Materialwahl wie auch die Produktionsbedingungen. Wer eine möglichst nachhaltig hergestellte Küche kaufen möchte, der sollte bei der Auswahl auf folgende Punkte achten:
* Als Material kommen Holz oder Holzwerkstoffe zum Einsatz, das Holz stammt aus PEFC- oder FSC®-zertifiziertem Anbau.
* Das verwendete Holz sollte möglichst aus heimischen Hölzern stammen.
* Kleber und Lacke sind lösungsmittelfrei und umweltfreundlich
* Die Herstellung „Made in Germany“ steht dafür, dass bei der Produktion der Küche die Aspekte der sozialen Nachhaltigkeit wie faire Löhne und gute Arbeitsbedingungen berücksichtigt werden.
Unser Tipp: Mit Blick auf die Nachhaltigkeit ist es ideal, eine unbehandelte Küche aus Vollholz einbauen zu lassen und diese mit ökologischen Oberflächenmitteln wie Ölen und Wachsen zu imprägnieren. Die höheren Kosten, die dabei entstehen, werden durch die sehr lange Haltbarkeit einer solchen Einbauküche im Laufe der Zeit wieder wettgemacht.
Felix Bath

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