Vor Brasilien: Erneut Ölquelle leck geschlagen

Foto: Chevron (Ölinsel vor Thailand)

Schon wieder ein Ölunfall im Meer: Vor Brasilien stoppte die Firma Chevron eine 2009 in Betrieb genommene Ölquelle, nachdem am Wochenende auf dem Atlantik ein Ölfilm schwamm. Die Förderung von bislang gut 50.000 Barrel Rohöl pro Tag stellte Chevron erst einmal bis zur Klärung der Ursache ein, berichtet das Portal Environmental News Network (ENN).

Die Förderung im „Frade“-Ölfeld werde aus Vorsicht eingestellt, teilte Chevron-Brasilien mit und schickte – in Absprache mit brasilianischen Behörden Schiffe an die vermutete Unglückstelle. Aus dem Büro der brasilianischen Präsidentin Dilma Rousseff hieß es, sie werde ine Untersuchung einsetzen, um die Schuldigen an der Öl-Verschmutzung zur Verantwortung zu ziehen.

Chevron räumte inzwischen ein, dass zwischen 400 und 650 Barrel Öl aus der gut 230 Meilen vor der Küste in 3.800 Metern Tiefe liegenden Ölquelle ausgeströmt sind. Chevron sucht mit einem Tauchroboter die Unglückstelle.

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