
Wo Ölbohrer fracken, bebt die Erde: Die Bundesregierung bestätigte jetzt die Befürchtungen der Abgeordneten der LINKE-Fraktion. Es gäbe, heißt es in der Regierungs-Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion „einen Zusammenhang zwischen Erdgasförderung und Erdbeben“.
In der Antwort der Bundesregierung die Frage der Linkspartei nach Erdbebenrisiken der Erdgasförderung heißt es, so berichtet jetzt der Parlaments-Pressedienst Heute im Bundestag (hib), „bei in jüngerer Zeit im Bereich der niedersächsischen Erdgasfelder aufgetretenen Beben sei bei Untersuchungen der Zusammenhang zwischen Förderung und Seismizität als wahrscheinlich oder sogar sehr wahrscheinlich eingestuft worden.
Kleinere Beben in Niedersachsen zum Glück ohne Schäden
Durch Messungen der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) seien seit 1993 in Norddeutschland im Bereich der Erdgasfelder insgesamt 56 Beben nachgewiesen worden, von denen einige wenige zu spüren gewesen seien, schreibt der hib. „Die größte Magnitude trat beim Ereignis von Rotenburg im Jahr 2004 mit einem Wert von 4,4 auf. Alle übrigen seismischen Ereignisse im Zusammenhang mit der Erdgasförderung lagen unter der Magnitude 3. Der BGR sind keine Schäden bekannt, die nachweislich auf diese Beben zurückgeführt werden konnten“, schreibt die Bundesregierung. Die Möglichkeit von Schäden durch Erdbeben in Niedersachsen wegen der Erdgasförderung im Bereich der niederländischen Stadt Groningen stuft die Bundesregierung demnach sehr gering ein. Auch eine Gefahr für die Rohölspeicher im Eper Amtsvenn (Nordrhein-Westfalen) sei nicht zu erwarten.
red
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