Verdacht: Autismus durch Energiesparlampen

Gefährliche Lampen Foto: Wikimedia Free Art License/Stefan Krause

Wo Licht ist, ist auch Schatten. Die Energiesparlampe spart Strom und ist langlebig. Sie ist die ideale Alternative zur Strom fressenden Glühbirne. Doch so umweltverträglich und günstig sie auch ist: Sie ist nicht ganz ungefährlich. Jetzt wird jedoch erstmals ein Zusammenhang zwischen den umweltfreundlichen Lampen, die sie seit dem Glühbirnenverbot 2009 so gut wie jeder zu Hause hat, und Autismus hergestellt.

Schon seit längerem ist bekannt, dass verschmutzte Luft Ungeborenen Schaden zufügt und zu Hirnschädigungen, u.a. zu Autismus, führen kann.

Autismus ist eine unheilbare Wahrnehmungs- und Informationsverarbeitungsstörung. Neben genetischen Ursachen können Umweltvergiftungen während der Schwangerschaft zur Entwicklung von Autismus beitragen.

Laut einem Zitat von Andrea Roberts, einer Wissenschaftlerin der Harvard School of Public Health, in der US-Ausgabe der Huffington Post bringen Frauen, die viel Schwermetalle eingeatmet haben, zweimal so häufig ein Kind mit Autismus auf die Welt, als jene, die in einer weniger belasteten Umgebung leben.

Die meisten der Giftstoffe stammen von Kohlekraftwerken und aus verschiedenen Fabriken.

 

Nervengift in der Energiesparlampe

 

Denn Energiesparlampen beinhalten Quecksilber, eines der Schwermetalle, die unsere Atemluft besonders belasten.

Solange das Quecksilber in der Lampe bleibt, besteht keinerlei Gefahr. Zerbricht diese jedoch, gelangt das Nervengift in die Umwelt und so in unsere Atemwege.

Es muss also nicht auf die Energiesparlampe verzichtet werden, aber ungefährlich und umweltschonend ist sie nur, wenn sie richtig entsorgt wird.

Auf keinen Fall sollte eine kaputte oder alte Energiesparlampe im Haushaltsmüll landen. Auf dem Wertstoffhof oder in vielen Geschäften gibt es Sammelstellen, bei denen die alten Lampen abgegeben werden können.

Wer dem Quecksilber in seiner Beleuchtung komplett aus dem Weg gehen will, kann auf Halogenlampen und LEDs zurückgreifen.

Nicht nur in Energiesparlampen begegnet uns Quecksilber. In einigen Impfstoffen wird der Quecksilber-Abkömmling Thiomersal als Konservierungsstoff verwendet.

Auch hier besteht der Verdacht, dass es durch die Impfungen zu Hirn- und Nervenschäden kommen kann. Deshalb ist schon seit mehreren Jahren ein weltweites Verbot für Thiomersal in Impfstoffen im Gespräch.OEF

 

 

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