
Wasserstoff ist das häufigste chemische Element in unserem Universum und als molekularer Wasserstoff Bestandteil von Wasser. Zur industriellen Gewinnung wird der Wasserstoff weitestgehend mittels Dampfreformierung aus Erdgas hergestellt. Neuere Verfahren setzen jetzt auf elektrolytische Erzeugung mittels temporärer überschüssiger Elektrizität, zum Beispiel aus Windkraftanlagen. Durch deren starken Ausbau entsteht künftig zeitweise ein Stromüberangebot, das im Stromnetz aber nicht gespeichert werden kann.
Dies macht sich jetzt auch der Energieversorger E.ON zu Nutze und wandelt Strom aus Windkraftanlagen in Gas um. Dieses „Windgas“ wird dem Erdgas beigemischt und soll einen Anteil von etwa 10% ausmachen. Diese Gasmischung kann der Endverbraucher dann zum Heizen für die eigenen vier Wände nutzen. Mit dem „Windgas“ soll die Integration von Erneuerbaren Energien in die Energieversorgung von morgen unterstützt werden.

Übrigens eignet sich dieser elektrolytisch erzeugte Wasserstoff auch als Fahrzeugantrieb. Dies hat in der Schweiz gerade die EMPA, eine interdisziplinäre Forschungs- und Dienstleistungsinstitution für Materialwissenschaften und Technologieentwicklung innerhalb der ETH Zürich, getestet. Ein dreimonatiger Praxistest eines wasserstoff-betriebenen Kehrfahrzeugs in Bern ergab unter anderem eine 70%-ige Senkung des Energieverbrauchs.
Für die Nachhaltigkeit ist also entscheidend, wie der Wasserstoff produziert wird.
hjo

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