
Völlig unblutig: 350 Millionen Menschen auf der ganzen Erde können aufatmen. Beim Blutzucker-Test müssen sie sich künftig bald nicht mehr in den Finger piksen und einen Tropfen Blut spenden. Denn Mark Meyerhoff und seine Kollegen der American Chemical Society entwickeln einen elektro-chemischen Sensor, der den Blutzuckerwert in Tränenflüssigkeit nachweisen kann. Die ersten Labortests sind Erfolg versprechend.
Fünf Prozent der Weltbevölkerung, so erklärt Meyerhoff, leiden an Blutzucker. Die Tendenz zeige leider steil nach oben. Diabetes-Patienten müssen mehrmals am Tag ihren Blutzuckerwert bestimmen. Bis jetzt benötigen sie dazu meist einen Blutstropfen. Sie müssen sich daher in den Finger stecken, um in dann untersuchen zu können. Diese mitunter leicht schmerzhafte Untersuchung wollen die Wissenschaftler ablösen und entwickelten daher ihr neues Verfahren. „Wenn wir zur Bestimmung auf Tränen zurückgreifen können“, sagt Meyerhoff, „dann geht die Untersuchung ganz schmerzlos.“

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