
Eine Revolution: Lego verabschiedet sich von seinen Plastikklötzchen! Der dänische Spielzeughersteller investiert eine Milliarde Kronen (rund 135 Mio. Euro) um ein nachhaltiges Material zu finden, das die bunten Bausteine umwelt- und klimafreundlicher macht.
Bis 2016 will der nach Mattel zweitgrößte Hersteller von Spielzeug sein neues LEGO Sustainable Materials Centre in Dänemark bauen. Dort sollen 100 Experten aus der ganzen Welt neue Materialien erforschen und entwickeln, die den ökologischen Fußabdruck der beliebten Kinderspielzeuge verkleinern helfen. Ziel ist es, bis 2030 eine Alternative zu den seit 1963 aus Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymerisat (ABS) gefertigten Klötzchen zu finden.
Erste Erfolge mit Plastik-Ersatz versprechen Erfolg
Immerhin produzierte Lego 2014 gut 9.000 verschiedene verschiedene Steinchen. Insgesamt verarbeitete das Unternehmen über 6.000 Tonnen Kunststoff. 90 Prozent der Belastungen für Umwelt und Klima resultieren dabei nach Angaben des Unternehmens aus der Gewinnung und Verarbeitung des Rohstoffs (Erdöl) oder dem Verteilung in die Stores.
Erste Versuche, nachhaltigere Materialien zu finden, zeigten bereits Erfolg, berichtet Allan Rasmussen von Lego.
pit
Lesen Sie auch:

Sarah Baker Foto: LLL/flickr CC
Wissenschaftler am Lawrence Livermore Forschungslabor haben nicht nur den Schlüssel gefunden, mit...

Foto: Pixabay CC/PublicDomain/Pexels
Superbowl: In der Nacht des Football-Endspiels der besten Teams verzehren die Zuschauer – im...

Foto: Pixabay CC/PublicDomain/Arek Socha
Neue, Idee für die Energiewende: Wissenschaftler der City University Hongkong entwickelten einen...
Foto: Pressenza (CC BY 4.0)
Die Organisationen IALANA, IPPNW und ICAN weisen anlässlich des Tages der Menschenrechte auf den...

Foto: ZDF / Martin Kaeswurm
Der amerikanische Finanzinvestor Blackrock verwaltet im Auftrag seiner Kunden über sechs Billionen...

Screenshot: gunther-moll.de
Eine lebenswerte Zukunft im Einklang mit der Natur ist auf diesem Planeten möglich, wenn wir uns...