Mango-Schalen können Öl-Schlamm entfgiften

Foto: Pixabay CC/PublicDomain

Mit den Schalen grüner Mangos reinigt ein Wissenschaftler in Australien mit Öl verschmutzte Böden.

An der australischen University of south Australia nutzt der aus Äthiopien stammende Wissenbschaftler Biruck Desalegn den Abfall der tropischen Früchte und vermngt sie mit Nanopartikeln aus Eisenchlorid. Diese Miniteilchen filtern aus dem Schlamm, der bei der Förderung und Verarbeitung von Erdöl unweigerlich in durchaus großen Mengen anfällt giftige Substanzen zu über 90 Prozent heraus und macht sie damit unschädlich.

 

Hochgiftige Substanzen mit Pflanzenabfall säubern

 

Immerhin zwischen 3 und 7 Prozent des Rohöls, das Arbeiter bei Bohrungen aus der Tiefe der Erde pumpen, versickert weltweit im Boden. So bildet sich direkt bei der Förderung ein schmieriger Schlamm. Laut Desalegn ist das ein großes Gesundheits- und Umweltrisiko. Der Ölfilm enthalte zellschädigende, erbgutverändernde oder krebsauslösende Aromaten und andere cgemische Verbindungen.

 

 

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Der Umweltexperte betont, dass sich diese im Schlamm lagernden Substranzen durchaus mit der Zeit durch Witterungseinflüsse, Licht oder Wasser in ihrer Zusammensetzung veränderten. Niemand, so Desalegn, könne mit Sicherheit sagen, ob sich durch den abbau die Gefahr verkleinere oder ob sie sogar noch größer werde.

Immerhin lag die Fördermenge im Vorjahr auf der Rekordhöhe von über 92 Millionen Barrel (rund 15 Mia. Liter) Öl pro Tag. Auch ohne Ölunfall kommt da eine gehörige Menge giftiger Schlamm zusammen. "Und weil die Menschheit weiter ökonomisch und politisch am Ölzahpfhahn hängt", sagt der Wissenschaftler, "müssen wir uns um die Beseitigung dieser Ölabfälle kümmern." Mit der Filtermasse aus der Natur, hat er dafür ein brauchbares Material in der Hand.


pit

 

 

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