
Geschafft: Solar Impulse nach Erdumrundung in Abu Dhabi gelandet. Nach 550 Flugstunden bewiesen die schweizerischen Abenteurer Bertrand Piccard und sein Co-Pilot und Partner André Borschberg, dass Sonnenkraft ausreicht, um damit um die ganze Welt zu fliegen.
„Spektakulär und spannend“ sei sein Fluggerät. So zitiert die Zeit Picard nach der Landung in der Wüste Arabiens. 16 Zwischenstopps hatte sein Solarflieger gebraucht, um die über 43.000 Kilometer lange strecke zu meistern. Nach Seegelschiff, Eisenbahn und Raketen, hat es nun also auch ein Sonnenflugzeug geschafft.
Sonnenflug: Über dem Pazifik versagten die Akkus
Das Geheimnis des Erfolgs zitiert die Zeitung unter anderem so: „Speziell für Solar Impulse angefertigte Hochleistungsakkus sorgten nachts und bei bewölktem Himmel für den Antrieb des Solarfliegers, die Sonne lud sie wieder auf.“ Borschberg dazu: „Unser Flugzeug hätte auch einen ganzen Monat nonstop in der Luft bleiben können.“ Nur auf der fast 9.000 Kilometer langen Pazifiküberquerung von Japan nach Hawaii hatte die Stromversorgung ihre Schwierigkeiten. Das Team musste die Akkus anschließend komplett austauschen.
Die Solar Impulse ist ein Prototyp. Für eine Serienfertigung reicht die Technik offenbar (noch) nicht. So mussten, weiß die Zeit, „Techniker bei Start und Landung unter die Tragflächen radeln und sich an Haltegriffe hängen, um die gewaltigen Tragflächen zu stabilisieren“.
Dennoch: Die grandiose Leistung der Flugzeug und Solar-Enthusiasten Picard und Borschberg verdient große Anerkennung.
pit
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