
Höllen-Feuer am Himmelsstern: Auf der Sonne tobt ein Sturm. Die stärkste Eruption sei 2003 katapultiert elektrisch geladene Partikel von unserem Tagesstern ins All. Die Teilchen rasen mit 2.200 Kilometern pro Sekunde – und treffen auch die Erde. Obwohl Wissenschaftler der NASA keine schlimmeren Schäden befürchten, kann solch eine starke solare Energieschleuder Satelliten im Orbit außer Funktion setzen und damit etwa die Telekommunikation auf der Erde lahm legen. Was die Forscher auf jeden Fall vorher sagen: Auf der Erde werden beim Eintreffen der Plasma-Wolke von der Sonne vermehrt bunte Polarlichter flimmern!
TV-Empfang und GPS-Navigation können bei solch heftigen Sonnen-Eruptionen ebenfalls gestört sein. Die NASA-Experten erinnern an 1972: Damals legte ein Sonnensturm im US-Staat Illinois das gesamte Telefon-Leitungsnetz lahm.
1989 saßen in der kanadischen Provinz Quebec über sechs Millionen Menschen im Dunkeln. Der Sonnensturm hatte die elektrische Versorgung gekappt. Solche Stürme erlebt die Sonne etwa alle elf Jahre. Seit einigen Jahren verzeichnen Wissenschaftler wieder eine Zunahme solarer Aktivitäten. "Die Stürme jetzt waren ein klares Zeichen, dass die Sonne aktiver wird", zitiert Welt-Online den Leiter des Bereiches Weltraumwetter der Europäischen Raumfahrtbehörde, Juha-Pekka Luntama. Noch seien sie aber längst nicht so stark wie vor etwa zehn Jahren. Laut der Zeitung rechnet Luntama „für Mitte 2013 mit einem Maximum der Sonnenaktivität – aus ihren Außenschichten werden dann besonders oft große Gaswolken ins All geschleudert.“

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