
Sie jagen nachts. Einige von ihnen trinken Blut. So klassisch niedlich sind sie auch nicht. Und sie sind vom Aussterben bedroht. Sind Fledermäuse zu gruselig, um sich für ihren Schutz einzusetzen?
Vom Aussterben bedroht
Es gibt rund zwei Dutzend verschiedene Fledermausarten in Deutschland. Davon sind inzwischen einige vom Aussterben bedroht, andere gelten als stark gefährdet.
Das liegt unter anderem daran, dass die Menschen Land und Wälder intensiv bewirtschaften, es also kaum noch natürliche Rückzugsorte für die nachtaktiven Fledermäuse gibt – wie zum Beispiel tote Bäume, in denen sie den Tag über schlafen können. Durch den Einsatz von Pestiziden finden die hungrigen Insektenfresser zudem immer schwieriger Beute. Auch Windkraftanlagen werden den Fledermäusen gelegentlich zum Verhängnis.
Fledermäuse schützen
Um die Tiere zu schützen empfehlen Experten, den eigenen Garten etwas verwildern zu lassen und künstliche Quartiere wie Fledermauskästen aufzustellen. detektor.fm-Moderatorin Constanze Müller hat sich über die bedrohte Tierart und ihren Schutz mit Markus Melber von der
unterhalten.Foto: Dirk Schüßler/pixelio.de
Täglich werden weltweit Millionen Fische gefangen. Viele davon landen irgendwann, irgendwo auf einem Teller. Ein Teil der Fische verendet aber qualvoll in Netzen, die niemandem mehr gehören - und genauso ergeht es auch vielen anderen Meerestieren. Die sogenannten "Geisternetze" treiben herrenlos im Wasser und gefährden außer den Tieren auch Schiffe, die sich darin verheddern können. Und jährlich kommen tausende neue Geisternetze hinzu.

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Chinas Wirtschaft wächst stetig. Bis 2020 werden 7,5% jährliches Wachstum angestrebt. Aber mit dem Wohlstand nimmt auch die Umweltverschmutzung zu. So fahren beispielsweise immer mehr Autos auf Chinas Straßen, der Energieverbrauch steigt, Abgase verseuchen die Luft in den Städten und machen die Menschen krank.
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Bio-Produkte findet man heute in jedem Supermarkt, sogar Discounter haben ihre eigenen Bio-Marken. Eine ständig steigende Nachfrage verspricht gute Geschäfte. Doch das Preisdiktat, vor allem der Discounter, hält die Gewinnmargen der Biobauern niedrig. Unterm Strich steigt zwar insgesamt die Zahl der ökologisch bewirtschafteten Höfe, doch viele Biobauern sind offenbar unzufrieden.
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Die Ernte von Getreide oder Gemüse-Pflanzen wird oft durch Schädlinge zunichte gemacht. Dagegen werden chemische Pflanzenschutzmittel eingesetzt, ohne genau zu wissen, welche giftigen Reste davon am Ende noch in unserem Essen landen. Außerdem sind sie schädlich für die Umwelt. Aber nicht erst auf den Feldern wird Chemie eingesetzt, vielfach wird das Saatgut schon vorher chemisch behandelt
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Kreuzfahrten werden immer beliebter, auch bei jüngeren Leuten oder Familien. Immer mehr schippern gern gern einmal über die Ostsee oder durchs Mittelmeer. Doch was bedeutet das für Umwelt und Klima. Laut der Klimaschutzorganisation Atmosfair hinterlässt jeder Passagier bei einer siebentägigen Kreuzfahrt etwa doppelt so viel CO2 in der Atmosphäre, wie ein Inder im Durchschnitt im ganzen Jahr.
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Windkraftanlagen auf offenem Meer sollen einmal einen großen Teil unseres erneuerbaren Stroms liefern – doch sie sind nicht unumstritten. Sie bedeuten einen großen Eingriff in die Natur – die riesigen Rotoren und der Baulärm könnten Tiere in der Luft und im Wasser stören. Ob und in welchem Umfang, darüber sind sich Forscher noch nicht einig. Meeresbiologen des Alfred-Wegener-Instituts untersuchen, inwieweit für andere Meeresbewohner Windparks aber auch Vorteile bieten könnten.
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Jetzt sind sie da, die Wespen. Es hat zwar etwas gedauert in diesem Jahr, aber wir bleiben nicht verschont. Das Frühjahr war sehr feucht und dazu noch das Hochwasser. Mögen tun sie das alles nicht besonders, aber sie kommen trotzdem. Und sie können einem so manches spätsommerliches Picknick vermiesen. Kaum ist das Brot ausgepackt und die Getränke geöffnet, sind sie schon da. Sicherlich sind Sie nicht sehr beliebt und geben auch keinen Honig wie die Bienen. Doch sind die Tiere wirklich so aggressiv wie viele meinen? Und wozu sind Wespen eigentlich gut? Green Radio hat mit Julian Heiermann, Referent für Umweltinformation beim NABU, gesprochen:
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Für die Energieversorgung von morgen sind „intelligente Stromnetze“ gefragt. Viele Bürger trauen das Konzernen wie Vattenfall aber nicht zu. Die Genossenschaft BürgerEnergie Berlin will deshalb Ende 2014 das gesamte Berliner Stromnetz kaufen, mehr als 35.000 Kilometer Leitungen. Derzeit verdient Vattenfall damit gutes Geld.
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Was gibt es schöneres, als bei sommerlichen Temperaturen ins Wasser zu springen. Aber nicht alle Verunreinigungen sind mit bloßem Auge zu erkennen, zum Beispiel Zerkarien, Vibrionen oder Cyanobakterien. Woher weiß man, ob der Lieblingssee in Ordnung ist, welche Risiken es gibt und wie man sich schützen kann? Im Beitrag von Green Radio gibt es Tipps dazu von Ansgar Knobling, dem Vorsitzenden der Bund-Länder-Arbeitsgruppe "Badegewässer"....
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Bodenversiegelung ist ein weltweites Problem: in vielen Regionen sogar schlimmer als in Deutschland. Der Nachhaltigkeitsrat empfiehlt etwa daher als Ziel bis ins Jahr 2020 pro Tag nicht mehr als 30 Hektar zu überbauen, damit nicht noch mehr Äcker für die Lebensmittelproduktion und als Lebensraum für Pflanzen und Tiere verloren gehen. Wie sich diese Bodenversiegelung nämlich ökologisch auswirkt und wie gravierend die gesellschaftlichen Folgen sind, darüber sprach Green Radio mit Jean Charles Munch, dem Direktor am Institut für Bodenökologie des Helmholtz-Zentrums in München.
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Obwohl jeder achte deutsche Haushalt mittlerweile grünen Strom bezieht, löst diese Nachricht bei Klimaschützern noch keine Glücksgefühle aus. Die Bezeichnung "Ökostrom" allein sagt noch nichts über die Qualitätskriterien aus, die verschiedenen Ökostrom-Labels lösen mehr Verwirrung aus, als dass sie dem Verbaucher helfen. Auf eine einheitliche Richtlinie konnten sich Umweltverbände und Organisationen bislang nicht einigen. Dominik Seebach vom Öko-Institut in Freiburg erklärt Green Radio, worauf man bei der Wahl des Anbieters achten sollte.

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Jeder achte Haushalt nutzt Ökostrom: Aber nicht alle Klimaschützer jubeln. Oft nämlich lösen Ökostrom-Labels eher Verwirrung aus. Auf eine einheitliche Richtlinie konnten sich Umweltverbände und Organisationen bislang nicht einigen. Für GREENRADIO erklärt Dominik Seebach vom Öko-Institut in Freiburg, worauf Verbraucher bei der Wahl ihres Strom-Anbieters achten sollten. Denn: längst nicht jeder Tarif bringt die Energiewende tatsächlich voran.

Foto: Michael Politza/WWF
Täglich werden in Südafrika im Schnitt mehr als zwei Nashörner illegal getötet – Tendenz steigend. Mittelfristig könnte den Tieren dadurch das Aussterben drohen. In China und Vietnam werden die Hörner als Medikament gehandelt, auf dem Schwarzmarkt sind sie oft mehr wert als Gold. Selbst Antiquitätenhändler aus Deutschland geraten in Versuchung. Im ersten Halbjahr 2013 waren es insgesamt 461 Tiere - so viele wie noch nie.
Foto: Andreas Hermsdorf/pixelio
Wissenschaftler von der Hochschule Regensburg haben sich überlegt, wie man die offene See noch besser für die Energiegewinnung nutzen könnte. Es gibt zwar schon Offshore-Windparks, aber die sind nicht immer da, wo der Wind gerade weht. Deshalb sind die Wissenschaftler auf eine verblüffend Idee gekommen: Sie möchten Segelschiffe nutzen, die immer dem Wind folgen und so ständig Energie erzeugen könnten. Welches Potenzial die Idee in sich birgt, hat sich Green Radio von Thomas Raith von der Hochschule Regensburg erklären lassen..

Foto: Umweltbundesamt
Die Autobauer sollen in Zukunft sparsamere Fahrzeuge bauen. So will es eine mühsam ausgehandelte EU-Verordnung. Doch die Abstimmung darüber ist in letzter Minute offenbar von der Bundesregierung verschoben worden. Deshalb werfen jetzt Umweltschützer der Bundesregierung vor, sie folge blind den Wünschen der Auto-Lobby. Über diesen Vorwurf und die komplizierten Einzelheiten der geplanten Neuregelung hat Green Radio mit Wolfgang Lohbeck, Greenpeace-Experte für Auto- und Verkehrsfragen, gesprochen...[mehr]