
Bonn unterliegt: UN-Klimafonds geht nach Songdo (Südkorea). Der Sitz des globalen UN-Skretariats der Klimaschützer (UN-Klimafonds) kommt nicht an den Rhein. Das beschloss jetzt der 24-köpfige Steuerungsausschuss, der aus Vertretern von Industrie- und Entwicklungsländern besteht. Der Klimagipfel von Katar muss dies im November noch bestätigen.
Neben Südkorea und Deutschland hatten sich auch die Schweiz, Polen, Namibia und Mexiko um den sitz der Behörde beworben. „Der Klimafonds soll die größte finanzielle Umverteilungsmaschinerie der UN-Geschichte sein“, beschriebt die Deutsche Welle die Aufgabe der neuen Institution. Er soll ärmeren Ländern halfen, den Folgen des Klimawandels zu begegnen.
100 Milliarden für den Klimaschutz
Der Klimafonds soll etwa Deichbau gegen den steigenden Meeresspiegel finanzieren oder die Umstellung der Landwirtschaft auf vermehrte Trockenperioden ermöglichen oder auch die Umstellung auf saubere Energien unterstützten.
Beschlossen haben den UN-Klimafonds die Delegierten beim Klimagipfel 2009 in Kopenhagen. Sie bestimmten auch das Budget des Fonds. Er soll jährlich rund 100 Milliarden US-Dollar (fast 77 Milliarden Euro) bekommen.
Das Geld sollen die Industriestaaten und die Privatwirtschaft einbezahlen.
Deutschland wollte dem Fond einen Neubau in Bonn für 75 Millionen Euro spendieren. Zudem sicherte Berlin dem Klimafonds schon 40 Millionen zu, mit denen die Behörde die ärmsten Ländern rasch unterstützen könne.
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