13.11.2018

Schule kämpft gegen die Luftverschmutzung

Screenshot: news.sky.com

Nicht nur in Deutschland sind Schulen und vor allem Schulkinder von der Luftverschmutzung in unseren Städten betroffen. In London hat es die Kinder an der St Mary’s Catholic School besonders hart getroffen. Aufgrund alarmierender Zahlen über die Luftverschmutzung in der Umgebung und die dadurch entstehende Gefahr für die Gesundheit der Schulkinder, hat die Rektorin der Schule die Zeit für draußen zu spielen auf ein Minimum beschränkt.

 

Das wiederum hat die Eltern alarmiert, die Initiative zu ergreifen. Sie haben eine Crowdfunding-Aktion gestartet und wollen mit dem eingesammelten Geld die Wände der Schule begrünen, um so die Luft in der Umgebung zu reinigen. Außerdem sollen spezielle Filter für die Luft in den Klassenräumen angeschafft werden.

 

 

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Wir laufen jeden Tag die A4 entlang. Sicherlich kann es nicht gut für die Gesundheit [meines Sohnes] sein, aber auch für unsere Gesundheit", sagt Andrea Carnevali, ein Elternteil der St Mary's Catholic School, gegenüber SkyNews. "Wir wissen, dass dies eine der 50 besten Schulen in London und eine der am stärksten verschmutzten Schulen des Landes ist. Natürlich braucht es viel Geld. Wir können das nicht alleine tun - wir sind eine kleine geschlossene Gemeinschaft, arbeiten aber mit unseren Nachbarn zusammen ... und natürlich auch mit dem Büro des Bürgermeisters von London."

Der hat versprochen £ 32.000 zuzuschießen, falls die Gemeinde den Rest aufbringen kann. Und das sieht garnicht so schlecht aus. Das Crowdfunding hat bereits 2/3 der rund 75.000 Pfund eingesammelt und läuft noch einen Monat. Inwieweit diese Maßnahmen tatsächlich zur Reduzierung des gesundheitlichen Risikos für die Kinder beiträgt, darüber gibt es noch keine gesicherten Daten. Für die Kinder sind Wände, die von Pflanzen bedeckt werden, auf jeden Fall schöner als nackter Beton.


hjo

 

 

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