
Engagement für die Erhaltung von Natur und Umwelt wird belohnt. Der Bruno H. Schubert-Preis ist der höchstdotierte private Umweltpreis in Deutschland. Heute Mittag zeichnete die Stiftung in Frankfurt am Main wieder Menschen mit herausragendem Einsatz aus.
Im November 1984 gründete Bruno H. Schubert zusammen mit seiner Ehefrau Inge die Bruno H. Schubert-Stiftung . Sie fördert wissenschaftliche Leistungen und deren praktische Umsetzung auf dem Gebiet des Natur- und Umweltschutzes. Der Gründer und Namensgeber verstarb 2010. Der Preis fördert weiterhin überdurchschnittliches Engagement zum Schutz von Tieren, Pflanzen und deren Umwelt. Er wird alle zwei Jahre in drei Kategorien verliehen. Die Bewerbungen für 2014 laufen bereits.
And the winner is…
Der Preis in der ersten Kategorie „Wissenschaftler, Publizisten oder des praktische Naturschützer“, ging an den Ornithologen Dr. Yossi Leshem aus Israel. Er veröffentlicht herausragende ornithologische Studien und ergreift Initiativen zum Vogelschutz.
In der Preiskategorie zwei, gewannen gleich drei Personen, die „herausragende Einzelleistungen auf dem Gebiet der Erhaltung der Natur und Umwelt“ erbrachten.
Die Eheleute Elsabé und Hugo van der Westhuizen arbeiten seit über 15 Jahren für den Flächenschutz und den Schutz von Elefanten und Nashörnern in Sambia und Simbabwe.
Marion Hammerl setzt sich weltweit für den Gewässerschutz ein. Sie ist Präsidentin des
Global Nature Fund und Geschäftsführerin der Bodensee-Stiftung , die sich dem Naturschutz am Bodensee widmet.
Den Sieg in der Kategorie „Junge Menschen (Höchstalter 25 Jahre) oder Gruppen mit jungen Menschen, die praktische Arbeit auf wissenschaftlicher Grundlage im Bereich Umweltschutz leisten“ teilten sich zwei Organisationen: Die Schulimkerei der Geschwister-Scholl-Realschule in Nürnberg arbeitet nicht nur für den Bienenstock, sondern auch für bessere Nahrungsquellen für die Honigmacher und im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit. Die Jugendgruppen des Vereins der Freunde des Nationalparks Berchtesgaden e.V. weckt in Gruppenarbeit das Natur- und Umweltbewusstsein der Teilnehmer und fördert die Akzeptanz des Schutzgebiets in der Bevölkerung.
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