
Tierschützer haben gesiegt. Erstmals gibt es auf der aktuellen London Fashion Week keine Mode mit Pelzen zu bestaunen. Die traditionsreiche Laufsteg-Schau ist die erste der großen Mode-Events, die das seit Jahrhunderten verwendete, aber umstrittene haarige Material ächtet.
Der Protest war zu groß. Legten sich 2016 erst eine Handvoll Aktivisten mit den Designern und Label-Chefs wegen Pelzen im Modesortiment an, schwoll deren Unterstützerschar 2017 schon auf einige Hundert an, berichtet jetzt auch Treehugger.
Ersatzprodukte sind (noch) nicht unbedingt bessere Materialien
Gucci sorteirte Perlze daher bereits zur Frühjahrkolektion 2018 aus. Burberrys will noch heurr folgen. Auch klangvolle Namen wie Versace, Armani, Calvin Klein, Givenchy, Hugo Boss, Tom Ford und Ralph Lauren kündigten laut Treehugger den Schritt zum Pelzverzicht an.
So erfreunlich dies für die Tierschutrz-Lobby sein mag, die Modebranche mcht es nicht unbedingt unproblematischer.
Denn der Ersatz auf das tierische Material, zwingt die Textiltechnolgen und Materialdesigner in die tricxkkiste zu greifen. Dort bedienen sie sich allerlei Chemikalien. Noch nämlich gibt es zu wenige natürliche Alternativen und viele Designer weichen daher auf die Chemievariante als Leder- oder Pelzimitat aus.
pit
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