
Afrikanischer Wildhund. Seine Zeit könnte bald ablaufen.
Viele faszinierende Tiere verschwinden lautlos von unserem Planeten, und kaum jemand hat sie zu Lebzeiten zu Gesicht bekommen. Genau dieses Schicksal droht womöglich dem Afrikanischen Wildhund, der sein Verbreitungsgebiet im südlichen Afrika hat. Schätzungen gehen von nur 2.500 verbliebenen Individuen aus – von einst 250.000. Abschuss oder Vergiftung durch Farmer ist die häufigste Todesursache. Dagegen will der SAVE Wildlife Conservation Fund nun einen SOS-Notruf einrichten. [mehr]
Ab sofort nimmt die Carrotmob-Akademie des Münchner Vereins Green City ihre Arbeit auf. Sie gibt die Expertise weiter, die die Aktivisten der Umweltschutzorganisation mit der Ausrichtung von insgesamt sieben Carrotmobs in München gewonnen haben. Die Akademie unterstützt alle Interessierten aus dem deutschsprachigen Raum bei Planung und Durchführung der Klimaschutzaktionsform Carrotmob. Sie bietet Hilfestellung in Form von kostenlosen Workshops, einem umfangreichen Online Angebot und persönlicher[mehr]

Vergifteter Löwe, möglicherweise mit dem Insektizid Carbofuran
Erst vor Kurzem verendete eine Bärin qualvoll auf einem Gnadenhof in Bayern. Laut Gutachten des Instituts für Tierpathologie der Universität München wurde das Pflanzenschutzmittel „E 605“ in ihrer Leber gefunden. Wenige Monate zuvor starb ein Luchs an einem Giftköder, der mit dem Insektizid Carbofuran präpariert war. Zahllose Tiere erleiden einen unnötigen Vergiftungstod. [mehr]

Huronsee
Das vom Global Nature Fund (GNF) koordinierte Netzwerk „Lebendige Seen - Living Lakes“ ist auf über 100 Gewässer weltweit angewachsen.[mehr]

Jacinto Rey González ist einer der reichsten Spanier © Anon
Einer der reichsten Männer Spaniens ist jüngsten Ermittlungen von Behörden in Paraguay zufolge in die illegale Zerstörung eines südamerikanischen Waldes verwickelt. Der Wald ist die Heimat der letzten unkontaktierten Indianer außerhalb Amazoniens.[mehr]

Foto: VIER PFOTEN
VIER PFOTEN veröffentlicht neue Videoaufnahmen.[mehr]

Foto: CITES-Logo, BfN
Welche Tier- und Pflanzenarten oder deren Bestandteile dürfen ungestraft als Souvenir nach Deutschland eingeführt werden? Vor dieser Frage stehen zahlreiche Touristen bei der Wahl von Andenken. Die detaillierten Aus- und Einfuhrbestimmungen können im Internetportal der deutschen Zollbehörde sowie des Bundesamts für Naturschutz eingesehen werden, damit es bei der Heimkehr keine bösen Überraschungen gibt.[mehr]

Viehzuchtunternehmen zerstören das Land unkontaktierter Völker in Paraguay. © GAT / Survival
Satellitenbilder aus Paraguay zeigen ein neues Wasserbecken und enthüllen somit die geheimen Pläne eines mächtigen Viehzuchtunternehmens.[mehr]

Logo: fundamentale
Vor dem Hintergrund der Ergebnisse der 2014 auslaufenden UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung sowie deren angestrebter Weiterführung auf Grundlage der „Zukunftsstrategie 2015+“ des Nationalkomitees erklärt „fundamentale – Die junge Akademie“: Wertstellung von „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausbauen sowie als Indikator für Wachstum, Wohlstand und Lebensqualität einbeziehen. [mehr]

Aus seinen pulverisierten werden in China angebliche Heilmittel hergestellt.
Der Verdacht bestand schon lange: Nachdem der Tiger als Lieferant für Produkte der traditionellen chinesischen Medizin fast ausgerottet ist, haben asiatische Händler die nächste Raubkatze im Visier - den Löwen. Seine pulverisierten Knochen gelten als Allheilmittel, genau wie der daraus hergestellte Löwenwein. Wissenschaftliche Beweise für die Wirksamkeit fehlen gänzlich. [mehr]

Foto: Wikipedia
BfN und DDA weisen auf dramatische Bestandsentwicklungen der Vögel in der Agrarlandschaft hin: Zahl der europäischen Feldvögel innerhalb von 30 Jahren halbiert.[mehr]

Logo: BfN
Noch sechs Wochen: Am 26.08.2012, pünktlich um 24 Uhr, endet die Bewerbungsfrist für den Bürgerpreis des Deutschen Naturschutzpreises[mehr]

Suri-Junge aus Äthiopiens Unterem Omo-Tal. Gewalttätige Landnahmen zerstören das Volk. © Survival
Survival International hat beunruhigende Berichte von Angehörigen mehrerer indigener Völker des Unteren Omo-Tals in Äthiopien erhalten, die beschreiben, wie die Regierung ihr Saatgut zerstört, um sie zu zwingen, ihr Land zu verlassen und in vorgesehene Umsiedlungsgebiete zu ziehen.[mehr]
Am 9. Juli 2011 feierte der jüngste Staat der Erde seine Geburt. Bei einem Referendum wenige Monate zuvor hatte sich eine überwältigende Mehrheit der Bevölkerung im Südsudan für die Unabhängigkeit vom Norden des Landes ausgesprochen. Zum Jahrestag der Unabhängigkeit steht das Land vor dem Kollaps. [mehr]

Nachher: Beschattet, gedüngt, bewässert: Hier wachsen wieder Feldfrüchte
In vielen Teilen des Sahel werden Felder üblicherweise durch Brandrodung geschaffen. Diese Felder sind nach wenigen jahren unfruchtbar. Der Australier Tony Rinaudo hat eine Methode entwickelt,mit der Äcker und Gärten wieder bewirtschaftet werden können. "Farmer Managed Natural Regenaration" heißt sie und sie ist schnell, einfach und billig.[mehr]