
Online bewerten Internet-User ihre Lehrer oder Arbeitgeber. Sie kritisieren Urlaubshotels und Waren aus dem Supermarkt. Ein neues Projekt von Wissenschaftlern der Universitäten im US-Bundesstaat Virginia in Kooperation mit der US-Food and Drug Administration will nach demselben System fatale Nebenwirkungen von Medikamenten frühzeitig entlarven.
„Die Studie baut auf einem vorgehenden Projekt auf, das bereits seit dem Jahr 2000 durchgeführt wird, und persönliche Nachrichten für über 20 verschiedene Medikamente über Social-Media-Plattformen untersucht hat“, beschreibt die Agentur Pressetext den Ansatz des Projekts: „Im Jahr 2010 konnten in der Datenbank der Food and Drug Administration schon rund 800.000 Nebenwirkungen festgehalten werden.“
In Europa macht Datenschutz die Idee unmöglich
Aus dem so entstehenden, recht immensen Datenwust versuchen Experten anschließend frühe Hinweise heraus zu filtern, die auf allgemein auftretende, aber nicht erwünschte Wirkungen der Arznei hindeuten.
Ein Verfahren, das zunächst plausibel klingt. Aber auch eine Praxis, die in Europa auf Skepsis stößt. Datenschutzrechtlich äußern Apotheker – laut Pressetext Bedenken.
Auch die Verallgemeinerung der individuellen Erfahrungen nach einer Medikamentengabe sei kaum möglich, „da Nebenwirkungen auf bestimmte Personen, Situationen und Ähnliches beschränkt sind“.
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