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Climeworks zweiter Coup: Zwei junge Ingenieure aus der Schweiz filtern Kohlendioxid aus der Luft und verarbeiten es zu Pflanzendünger (global° berichtete). Jetzt folgt ihr neues Projekt: Auf Island speichern sie CO2 im Basalt, wo es sich binnen zweier Jahre in feste Mineralien verwandelt und so sicher gelagert ist.

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Genug Windenergie für die ganze Welt: Laut einer neuen in den Proceedings of the National Academy of Sciences publizierten Studie, weht über den Ozeanen genug Wind, um damit den Energiebedarf der ganzen Menschheit auf dem Planeten zu decken. Nur die Technologie, um den Wind zu ernten, sei noch nicht ausgereift.
Rätselhafte radioaktive Wolke über Europa: In Luftproben fanden Wissenschaftler auf dem ganzen Kontinent stahlende Partikel des Elements Ruthenium-106. Fachleute des Bundesamts für Strahlenschutz (BfS) vermuten, dass die Quelle irgendwo in Osteuropa liegt, haben aber noch keinen Beleg für ihre These, berichtet unter anderem die Onlinesausgabe der WAZ.

Filmbild: RUA 57, NÚMERO 60, CENTRO / UraniumFilmFestival
Genau vor 30 Jahren, im September 1987 geschah Lateinamerikas schwerster radioaktiver Unfalls in Goiânia, der Hauptstadt des zentralbrasilianischen Bundesstaates Goiás. Ein Strahlenbehandlungsgerät gelangte zu einem Schrotthändler. 19 Gramm hochradioaktives Cäsium-137 kontaminierte Hunderte von Menschen und erzeugte 6.000 Tonnen atomaren Müll.

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Tränen zur Energiegewinnung: Forscher an der irischen University of Limerick entdeckten, dass das in Tränen enthaltene Protein Lysozym in kristalliner Form recht stark piezoelektrisch ist. Es könnte also zur Stromerzeugung durch mechamischen Druck auf das Material genutzt werden.

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Tropenwälder heizen den Klimawandel an! Wissenschaftler des Woods Hole Research Center der Boston University entdeckten jetzt, dass die Wälder inzwischen durch immer weitere Abholzung und das Anlegen von Ackerflächen und Plantagen so ramponiert sind, dass sie ihre Klimaschutzwirkung nicht nur verlieren - sie entlassen inzwischen sogar große Mengen Treibhausgae wieder in die Atmosphäre und heizen so die Erde weiter auf.

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In Essen, der Grünen Hauptstadt Europas 2017, trafen sich 200 Vertreterinnen und Vertreter von Kommunen und Organisationen aus ganz Europa und Südamerika zur Internationalen Jahreskonferenz des Städtenetzwerkes Klima-Bündnis.

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Hoffnungsschimmer für den Klimaschutz: Die Welt kann die Ziele des Pariser Klimavertrags von 2015 (noch) erreichen. Das belegen Zahlen einer neuen, jetzt im Fachblatt Nature Geoscience publizierten Studie.

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Eine neue MCC-Studie zeigt: Dieselfahrer sind deutlich preissensibler als gedacht. Ohne die Steuervorteile würden CO2- und Stickoxid-Emissionen um zehn Prozent sinken.

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Neuer trauriger Rekord: Mit einem Minimum von rund 4,7 Millionen Quadratkilometern setzt sich in der Arktis der Trend zum Rückgang des Meereises fort.

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Neues Argument im Diesel-Abgasstreit: Autoabgaspartikel können Alzheimer verstärken. Mit ihren Forschungen weisen Wissenschafter des Düsseldorfer IUF – Leibniz-Institut für umweltmedizinische Forschung jetzt erstmals bei Mäusen den Zusammenhang zwischen "luftgetragene Schadstoffe aus dem Straßenverkehr" und der "Bildung der mit Alzheimer assoziierten Amyloid Plaques" nach.

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Moos als Bioindikator für die Qualität der Atemluft: Laut einer japanischen Studie lassen sich Moose als günstige und verlässliche Zeichen für die Güte und Sauberkeit der Luft in Städten nutzen.

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Starkes Zeichen: Chinas Vizeminister für Industrie und IT-Technologie kündigte einen Produktions- und Verkaufsstopp für Autos mit Verbrennungsmotoren an. Xin Guobin setzt auf einen schrittweisen aber raschen und kontinuierlichen Wandel des Automarkts zur E-Mobilität - mit durchaus ambitionierten Verkaufsraten für die kommenden Jahre.

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Anteil der Erneuerbaren am Strommix legt zu, während Kernkraft an Bedeutung verliert – In Asien sind mit Südkorea und Taiwan weitere Länder auf die Energiewende eingeschwenkt.

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Deutsche Energiewende zu schleppend: Ohne kräftiges Gegensteuern reduziert die Bundesrepublik ihren Treibhausgas-Ausstoß bis 2020 nur um 30 statt um 40 Prozent. Die Handlungslücke beträgt 120 Millionen Tonnen CO2. Darauf weisen die Politikberater des Thinktank Agora Energiewende hin. Ihr Fazit: Nicht ein bisschen daneben, sondern das Ziel verfehlt.