
Foto: Siemens Stiftung
Die Siemsns-Stiftung sucht Erfinder und Entwicklungsteams: Sie sollen „praxistaugliche Produkte oder Lösungen einzureichen, die den Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern helfen können, existenzielle Versorgungsdefizite auszugleichen.“

Foto: Lindsay Grier
Hoffnungsschimmer: Laut Weltgesundheitsbehörde WHO halbierte sich die Müttersterblichkeit bei der Geburt ihrer Kinder in den zurückliegenden 20 Jahren um fast die Hälfte. Dennoch habe sich die Situation in vielen Entwicklungsländern kaum gebessert. Das sagte Elizabeth Mason, Direktorin für Gesundheit der Mütter, Neugeborene, Kinder und Jugendliche bei der WHO in einem Interview mit der Agentur Pressetext.

Foto: K. Sam
465.000 somalischen Flüchtlinge in Gefahr: Ärzte ohne Grenzen befürchtet eine Verschlechterung der humanitären Lage im kenianischen Lager Dadaab. Ein anlässlich des Weltflüchtlingstages am 20. Juni veröffentlichter Bericht kommt zu dem Schluss, dass die Lage in dem größten Flüchtlingslager der Welt ein Jahr nach der Hungerkrise im Osten Afrikas immer noch inakzeptabel ist. „Zwar sind Fälle von Mangelernährung und die Sterblichkeitsraten zurückgegangen“, zitiert die Agentur Pressetext den Bericht: Ohne grundlegende Änderungen sei es aber nur eine Frage der Zeit, bis in Dadaab die nächste Krise ausbricht.
Foto: Solarfarm Mojave
Wenige Wochen vor der Intersolar 2012 arbeiten australische und deutsche Forscher gemeinsam an der Senkung der Produktionskosten und an einem neuen Effizienz-Weltrekord für Solarzellen. Die Wissenschaftler tauschten sich beim Australia - Germany Solar Future Forum in der australischen Botschaft in Berlin aus.

Foto: photocase/almogon
Richtfest für Netto-Null-Energie-Haus des Umweltbundesamtes: Mit baulicher Qualität und technischem Standard zeigt das UBA das Bauen der Zukunft - für die Energiewende.[mehr]
Fünf Jahre REACH – positive Bilanz trotz sichtbarer Defizite[mehr]

Foto: ap/Sergej Brehm
Empfehlung zum regelmäßigen Fischverzehr ist in mehrfacher Hinsicht bedenklich: Wegen seiner Omega 3 Fettsäuren, Jod, Selen und Vitamin D raten sowohl die Deutsche Gesellschaft für Ernährung als auch Krankenkassen und Ernährungsmediziner zu ein bis zwei Fischmahlzeiten pro Woche. Diese generelle Empfehlung hält Lars Gorschlüter, Vorstand des SAVE Wildlife Conservation Fund, für verantwortungslos.[mehr]

Foto: Startrek
Bild und Strom zugleich überträgt ein neuer Solar-Chip ins Auge blinder Patienten: In Wissenschaftsblatt nature berichtet jetzt James Loudin von der Stanford University in Kalifornien, wie seine Erfindung die Sehhilfe verkleinert und eine Implantation ins Auge vereinfacht. Sein Tübinger Kollege Eberhart Zrenner, seit Jahren führender Spezialist für Augen für Augen-Implantate ist begeistert. Er rechnet laut Nature mit einer baldigen Markteinführung.

Foto: ap/M. Grabscheidt
Erst Windeln, dann Pflanzsubstrat – jetzt Wasserfilter: Superabsorber haben das Zeug zum Wunderstoff. Chemiker des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) entwickeln ein Verfahren, die Quellpartikel zur Meerwasserentsalzung einzusetzen. Das könnte vielen der rund 700 Millionen Menschen helfen, die heute keinen ausreichenden Zugang zu Trinkwasser haben.

Foto: Tokai University
Nur die Energie der Wellen dient einem kleinen Katameran als Antrieb. Yutaka Terao, Professor an der Tokai University School of Marine Science and Technology bewies jetzt, sein Boot steuert dennoch überall hin übers Meer – und kommt dank GPS und Kompass ans Ziel.
Foto: pixelio/Gnubier
Krebsbremse in Propolis nachgewiesen: Forscher an der University of Chicago veröffentlichten jetzt in der Zeitschrift Cancer Prevention Research, dass Kaffeesäuren-Phenethylester (Cape) im Versuch an Mäusen deren malignen Zellen eines Prostatatumors daran hinderte, sich zu vermehren. Voraussetzung: Die Tiere mussten das Naturheilmittel musste täglich verzehren.

Foto: ap/Bernd Boskolo
Nie mehr Gammelfleisch auf dem Teller: Ein Spektrometer soll Kunden künftig verraten, wie es um die Güte von Lebensmitteln bestellt ist. Das Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS in Dresden entwickelte Gerät ist nicht größer als ein Stück Würfelzucker.

Wissenschaftsjahr Zukunftsprojekt Erde
Das Wissenschaftsjahr Zukunftsprojekt Erde bietet Einblicke in die Vielfalt der Nachhaltigkeitsforschung. Etwa bei der Ausstellung „Deutsch-Russische Meeres- und Polarforschung – Brennpunkte der Zusammenarbeit“. Vor Ort berichten Nachwuchswissenschaftler von ihren Reisen. Zur Eröffnung am 11. Mai im Bonner Museum Koenig wird Dr. Georg Schütte, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, erwartet. Ab 22. Mai wird die Ausstellung an der Freien Universität Berlin gezeigt. Bereits am 2. Mai startet die bundesweite Dialogreihe „Wissenschaft kontrovers“. Wissenschaft im Dialog (WiD), das Haus der Wissenschaft Braunschweig und die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina laden zur Veranstaltung „Alles Bio? Was essen wir morgen?“ nach Braunschweig ein. Bei der ersten von insgesamt acht Fishbowl-Diskussionen können Bürgerinnen und Bürger mit Fachleuten aus der Wissenschaft etwa erörtern: Was ist nachhaltiger – konventionell angebautes Gemüse aus der Region oder...[mehr]

Foto: NextEraEnergy
Der Beton des US-Kernkraftwerk von New Hampshire bröckelt! Keramik-Professor Paul Brown (Penn State University) alarmierte jetzt nach seiner Untersuchung der schadhaften AKW-Hülle des Seabrook-Meilers die Union of Concerned Scientists (UCS) und die US-Atomaufsicht Nuclear Regulatory Commission (NRC). Atomkraftwerks-Betreiber NextEra Energy konnte sich das seit gut einem Jahr bekannte Phänomen nicht erklären.

Foto: Concordia University
Auf dem Weg zur Bio-Batterie kamen László Kálmán und seine Arbeitsgruppe an der kanadischen Concordia University in Montreal einen großen schritt voran. Dem Team gelang es, die Speicherzeit elektrischer Ladung einer Enzym-Batterie von Sekunden auf Stunden zu verlängern. Kálmán: „In hoffentlich nicht allzu ferner Zukunft werden wir so eine CO2-neutrale und total nachhaltige Stromquelle besitzen.“