
Foto: Wikimedia CC/GNU 1.2/Gwendland
Energiewende – rückwärts! Die Nachrichten aus Großbritannien passen nicht ins Bild einer nachhaltigen Energieversorgung: Neben den Bemühungen um einen neuen Atomreaktor in Hinkley Point (Grafschaft Somerset), wird nun bekannt, dass die Regierung im Oktober einen Vertrag mit China unterzeichnen will, um im kleinen Küstendorf Bradwell (Grafschaft Essex) ein zusätzliches AKW von Ingenieuren aus dem Reich der Mitte bauen zu lassen.
Viel Zustimmung: Die Menschen in Deutschland stehen zur Energiewende. 93 Prozent halten den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien laut einer aktuellen TNS Emnid-Umfrage für wichtig. Auftraggeber der Umfrage ist die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE). Deren Geschäftsführer Philipp Vohrer: „Die Politik sollte diese starke Unterstützung nutzen und den Umbau der Energieversorgung weiter mutig voranbringen.“

Foto: NASA's Scientific Visualization Studio
Schätzungen zur Folge schwimmen etwa 140 Millionen Tonnen Müll in den Weltmeeren und jährlich kommen ca. 10 Millionen Tonnen hinzu. Das bedeutet zum Beispiel, dass fast drei Viertel aller Seevögel über dem britischen Kanal große Mengen Plastik-Müll im Magen haben! Weltweit sterben viele Seevögel und Meeressäuger an dem Dreck, Schadstoffe gelangen über die Fische in die Nahrungskette.

Foto: click-licht.de
1879 wurde die Glühbirne erfunden - und erhellte über mehr als 130 Jahre fast jedes Heim auf der ganzen Welt.

Foto: Agência Brasil/Wiki (CC BY 3.0 BR)
Wasserkrise im Südosten und leere Kassen im ganzen Land. Nichtsdestoweniger investiert Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff weiter massiv in den Ausbau der Wasserkraft in Amazonien. Bis 2018 will sie 42 Milliarden Real umgerechnet rund 12 Milliarden Euro in neue Energieprojekte zur Stromerzeugung stecken. Der Grossteil davon, zehn Milliarden Euro, wird in die beiden Mega-Staudämme São Luiz und Jatobá am Rio Tapajós im Herzen Amazoniens fließen.

Foto: Lucas Wirl/flickr (CC BY-NC)
Horror in Fukushima 2.0: Fast 2.000 Menschen starben nach offiziellen Schätzungen in Japan an den Folgen der Evakuierungen nach der Atom-Katastrophe im AKW vom März 2011. Die Spätfolgen der Nuklearkatastrophe bedrohen die Gesundheit genauso wie die Verstrahlung.

Screenshot: Forrest Ethics
Vorbild: Kanadas protestantische Kirchen gehen voran. Die United Church of Canada kündigte knapp sechs Millionen Dollar Rücklagen und Investments in Aktien der Ölindustrie. Die Evangelen protestieren damit gegen die noch immer herrschende Energiepolitik ihres Landes. Sie wollen das Geld künftig in nachhaltigen Fonds anlegen und damit ein Zeichen für den Klimaschutz setzen.

Foto: Wikimedia CC 2.0/Nickel Eiser
Über drei Viertel der Menschen in Deutschland sagt: „Der Klimawandel findet schon statt“: 78 Prozent der von Wissenschaftlern am Fachgebiet Empirische Wirtschaftsforschung an der Universität Kassel Befragten. Weitere zwölf Prozent erwarten einen Klimawandel in der Zukunft.

Foto: Drax
Klingt irgendwie fantastisch: Britisches Kraftwerk will Strom mit „negativer CO2-Bilanz“ erzeugen. Der Energiekonzern Drax setzt dazu auf Holzpellets und will überschüssiges Kohlendioxid aus der Biomasse Verstromung unter der Nordsee speichern. Umwelt- und Klimaschützer sind wenig euphorisch über die Meldung. Für die Pellets müssen in Amerika Bäume fallen...

Foto: Wikimedia CC 3.0/Mstyslav_Chernov
Hilfe für Girechenland: Greenpeace startet eine Crowdfundig-Kampagne um in dem von der Wirtschaftskrise gebeutelten Land endlich dessen größte Geldquelle anzuzapfen: Mit einer Million Dollar soll die reichlich über Hellas scheinende Sonne das Land aus dem Dilemma führen.

Foto: Vartha Storage
Der Bahnhof der Gemeinde Uffing am Staffelsee, etwa 70Km südlich von München, wurde 1879 fertiggestellt und liegt an der Strecke München-Garmisch-Partenkirchen. Seit dem 26. Juli 2015 erwartet den Fahrgast am Ziel jetzt der erste Plus-Energie-Bahnhof Deutschlands. Der „Blaue Bahnhof“ ist unter anderem Sitz der Kinder- und Jugendstiftung Plant-for-the-Planet und produziert mehr Energie, als die Nutzer verbrauchen.
“Wir müssen uns mehr anstrengen – und zwar jetzt!“ Mit dieser Aussage zum Klimaschutz geht Hillary Clinton jetzt in ihren Wahlkampf. Klimaschutz ist eines ihrer Themen, mit dem sich die Demokratische Präsidentschafts-Kandidatin von ihren Gegnern abheben will.

Cover: Oekom Verlag
Antworte einmal niemand, auf die Frage seiner oder ihrer Enkel, er oder sie hätten nichts davon gewusst... Spätestens seit viele Junge gerade in Deutschland ihre älteren Verwandten bis heute bohrend nach den Gräueltaten der Nationalsozialisten im zurückliegenden Jahrhundert frag(t)en, muss uns dieser Aufsatz elektrisieren.

Foto: Wikimedia CC/Bran
Intelligente Stromzähler sollen Kosten sparen – könnten jedoch Blackouts provozieren: Zu diesem Schluss kommen jetzt Wissenschaftler des Instituts für Theoretische Physik der Universität Bremen. Sie halten den massenhaften Einsatz der Stromzähler für einen „Schnellschuss, der nicht sorgfältig bis zum Ende durchdacht ist“.

Foto: wikimedia CC 2.0/Dale Frost
Arnie erklärt den Schluss der Klima-Debatte: Schwarzenegger hält alle Argumente für ausgetauscht und fordert im Vorfeld des Pariser UN-Klimakonvents vom Herbst 2015 auf einer Versammlung von Theologen und Philosophen endlich klare Anstrengungen gegen die Aufheizung des Globus.