
Fleischatlas2014
Die Tendenzen der globalen Fleischproduktion geht weiter steil bergauf und der globale Fleischkonsum ist nicht zu stillen. Die Prognosen aus dem "Fleischatlas 2014", den der BUND gemeinsam mit der Heinrich-Böll-Stiftung und Le Monde Diplomatique herausgibt, gehen von weiteren Produktionszuwächsen aus: Danach wird die weltweite Fleischerzeugung bei Fortsetzung des gegenwärtigen Trends bis Mitte dieses Jahrhunderts von jetzt 300 Millionen Tonnen auf dann fast eine halbe Milliarde Tonnen steigen. Damit einhergehend wird sich die Sojaproduktion für Futtermittel zur Mästung der Schlachttiere nahezu verdoppeln – von derzeit 260 auf über 500 Millionen Tonnen.

Foto: Friedrich Boehringer/Wikimedia
Das belegt eine Studie der University of Reading, die jetzt im PLoS One Journal veröffentlicht worden ist. Danach hat Europa einen dramatischen Mangel an Honig-Bienen. In mehr als der Hälfte der 41 untersuchten europäischen Länder gebe es nicht ausreichend genug Bienen, um die Pflanzungen "korrekt zu bestäuben“. In Großbritanien schaffen die Honigbienen gerade mal noch ein Viertel der notwendigen Bestäubung, dass ist der zweit niedrigste Wert, lediglich Moldawien ist noch schlechter dran. Aber auch Deutschland, Frankreich und Italien sind direkt davon betroffen.

Foto: Screenshot Video
Tausende Menschen haben in den australischen Großstädten Melbourne und Perth gegen die Jagd auf Haie demonstriert. Grund dafür ist das Ende letzten Jahres vom Ministerpräsident des Bundesstaates Western Australia, Colin Barnett, aufgehobene Gesetz zum Schutz bedrohter Haiarten. Haie dürfen seit dem in Küstennähe gejagt werden.

Franz Josef Fjord, Gletscher Foto: Jerzy Strzelecki/Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
BP hat nur 31/2 Jahre nach dem Verzicht auf ähnliche Pläne eine Lizenz für Bohrungen nach Öl und Gas vor der Küste nord-östlich von Grönland erhalten, das berichtet der Guardian auf seinem Online-Portal. Es ist die erste Konzession im Gebiet um Grönland. Greenpeace kommentierte, es sei unbegreiflich, dass eine Firma wie BP in einer solch fragilen Umgebung eine Bohrlizenz erhalte

Foto: stefansteinbauer/Flickr (CC BY-NC-SA 2.0)
BfN-Onlineportal „NaturSportInfo“ informiert über Auswirkungen von Natursport auf die Tier- und Pflanzenwelt und deren Lebensräume[mehr]

Münchner Mobilitätskultur Green City e.V.
Termin: Donnerstag, 23. Januar 2014, 18:30 Uhr Veranstalter: u-turn Organisationsbüro für nachhaltige Mobilität bei Green City Ort: Verkehrszentrum des Deutschen Museums, Am Bavariapark 5, München Kosten: 3 Euro, für Green City-Mitglieder frei[mehr]

Aktion Artgerecht beim Tollwoodfestival in München Foto: Tollwood/Katharina Alt
Über 60.000 Unterschriften gegen Massentierhaltung: Bei einer Gemeinschaftsaktion des Münchener Tollwood-Festivals und des Deutschen Tierschutzbunds setzten sich die Besucher der Münchener Traditionsveranstaltung bis zum Jahreswechsel für eine artgerechte Tierhaltung ein. Spektakulär war eine Aktion, bei der Mitte Dezember über 60 Freiwillige nackt in einem Käfig posierten, um auf die Batteriehaltung von Legehennen aufmerksam zu machen.

New York Foto: Wikimedia CC/M. Curry
New York heizt mit Energie aus Essens-Resten: In der US-Millionencity startet 2014 ein neuartiges Großprojekt. Aus Nahrungsmittelabfall gewinnt die Stadtverwaltung Biogas und wärmt damit Häuser. Vizebürgermeister Cas Calloway kündigte an, so 30 Prozent des selbst gesetzten Energiesparziels im Big Apple bis 2017 umzusetzen.

Waldschule für die biologische Vielfalt Foto: Bergwald Projekt
Bonn/Würzburg, 20.12.2013: Bei praktischen Arbeiten im Wald die Zusammenhänge in der Natur zu erfahren und sich über die eigenen Bezüge zur Natur klar zu werden, das ist Ziel der sogenannten Waldschule. Bereits 200 Jugendliche und junge Erwachsene haben sie seit Juni besucht und sich theoretisch und praktisch mit den Fragen des Waldnaturschutzes beschäftigt. Bisher engagierten sich die „Waldschüler“ in rund 7.000 Stunden und haben gelernt, aktiv anzupacken.[mehr]

Neue Tapirart Foto: Cozzuol
Zoologische Sensation: Neue Tapirart entdeckt. Die Wissenschaftler sprechen selbst von der „größten Sensation“ des neuen Jahrhunderts. Im unwegsamen Dschungel zwischen Brasilien und Kolumbien, erspähten sie das große Säugetier.

Pier von Treasure Island Foto: Wikimedia CC/Joe Dallmann
US-Insel von Vergangenheit eingeholt: Vor San Francisco dümpeln radioaktiv verseuchte Schiffe! Einst diente Treasure Island in der Bucht an der Westküste der USA als Übungsgelände für Rekruten. Die übten im Kalten Krieg die Reinigung verstrahlter Militärausrüstung. Zurück blieben strahlende Altlasten.

Delfine im Golf von Mexiko Foto: NOAA Permit 932-1905-MA-009526
Öl aus dem Deepwater Horizont-Bohrloch tötet doch Delfine: Wissenschaftler der National Oceanic and Atmospheric Administration der USA veröffentlichen jetzt ihre Studie, die belegt, dass die Katastrophe im Golf von Mexiko 2010 unter Meeresbewohnern doch größere Schäden verursacht. Der verantwortliche Ölkonzern BP hatte das immer bestritten.

Braunkohle-Tagebau Foto: Wikimedia CC/Haloorange
Breiter Protest gegen den Tagebau im Braunkohlerevier: Professoren, Umweltaktivisten, Politiker – aus Deutschland und der ganzen Welt kommen die Mails - von Jungen und Älteren. Eine Webseite wird zur Plattform gegen die Zerstörung der Landschaft und für den Klimaschutz.

Fracking Bohrstelle Foto: Wikimedia/US Geological Dep.
“Unverantwortlich“ nennen US-Umweltschützer die Praxis staatlicher Stellen: Die Behörden erlauben den Einsatz von Salzlösungen aus Bohrlöchern der Öl- und Gas-Firmen zum Auftauchen vereister Straßen. In der Lake stecken aber krebsauslösende und sogar radioaktive Stoffe. Die sickern ins Grundwasser.

Foto Laubfrosch: Filip Kubis
Der Fotowettbewerb „Klick in die Vielfalt 2013“ geht in die nächste Auswahlphase. Mehr als 800 Bilder wurden zum diesjährigen Motto „Mensch und Natur“ beim Wettbewerb der UN-Dekade Biologische Vielfalt eingereicht. Nun geht es um die Vergabe des Publikumspreises. Die beiden Profi-Fotografen und UN-Dekade-Botschafter Florian Möllers und Norbert Rosing haben 30 Favoriten ausgewählt. Bis zum 31. Januar 2014 können Besucherinnen und Besucher der UN-Dekade-Webseite für ihr Lieblingsfoto abstimmen.[mehr]