
Screenshot: Homebiogas
Biogas-Anlage für zuhause: Mit einer tollen Idee mischen drei Ingenieure und Tüftler aus Israel die Karten neu. Ihr Credo: „Verschwende keinen Abfall“ – ihre Lösung: die Biogasanlage im eigenen Garten. Sie produziert Energie aus Küchenabfällen und erzeugt zugleich Flüssigdünger und Wasser für die Pflanzen im Garten, deren Ernte wiederum Nahrung liefert.

Screenshot: World Air Map/Plume Labs
Gefährliches Luftschnappen: In vielen Ecken der Erde fäll das Atmen schwer. Mancherorts ist es nahezu lebensgefährlich. Die jüngsten Meldungen aus China belegen dies, News aus Südostasien während der starken Waldbrände ebenfalls. Rechtzeitig zur Klimakonferenz in Paris startet daher ein französisches Start-up eine Website und App, die für viele Städte weltweit den aktuellen Luftzustandsbericht präsentiert.

Screenshot: Video/DW
Es sieht aus wie eine Mischung aus Dschungel und Baumhaus und steht mitten in einem Wohnviertel in der italienischen Stadt Turin. Hinter dieser Vision von grüner Architektur steckt der italienische Architekt Luciano Pia.

Foto: SolarRoad
Erwartungen übertroffen: Der weltweit erste Solar-Radweg in den Niederlanden liefert ein Jahr nach seiner Eröffnung eine Eins-A-Performance ab. Die Erfinder der „SolaRoad“ sind mit der Sonnenstrom-Produktion auf dem Radweg mehr als zufrieden.

Foto: Flickr CC/gmoorenator
Smartphone als Luft-Messgerät: Ein Sensor soll Stickstoffdioxid (NO2) nicht nur zuverlässig erkennen, sondern bald auch in Handys eingebaut werden können. Damit können dann Handynutzer selbst die Luftqualität erkennen und sich notfalls vor zu viel Schadstoffen schützen.

Grafik Jayson W. Runyon
Holz statt Erdöl: Gemeinsam mit Kollegen der University of Alabama in Tuscaloosa (USA) gelang Wissenschaftlern der Johannes Gutenberg Universität (JGU) in Mainz der Nachweis, dass die Grundbausteine vieler im Alltag benutzter Chemikalien künftig durchaus auf Basis von Holz statt Erdöl produzierbar sind – zu wirtschaftlich zudem wettbewerbsfähigen Kosten.

Screenshot Video
Boeing hat jetzt das leichteste Metall überhaupt vorgestellt, es besteht quasi zu 99,9 Prozent aus Luft. Das Material namens Microlattice (etwa Microgitter) erscheint von außen solide, ist innen aber tatsächlich eine offene Zellstruktur, ähnlich wie Knochen: Außen hart, innen vorwiegend hohl. Das Material wird in Kürze von Boeing in Flugzeugen und Raketen verwendet werden, um ihr Gewicht zu reduzieren, mehr Raum im Rumpf zu schaffen und die Kraftstoffeffizienz zu erhöhen.

Foto: University of California Riverside
Geniale Idee: Wasser einfach beim Schwimmen säubern. Das können zukünftig alle Schwimmer, deren Badehose oder Bikini aus dem neuartigen „Sponge“-Matrial (Schwamm) besteht, den Mihri und Cebgiz Ozkan an der University of California Riverside entwickelten.

Screenshot Video/Volvo
Selbstfahrende Autos liegen im Trend. Weltweit forschen Wissenachaftler und schrauben Autobauer an intelligenten Autos, die den Straßenverkehr der Zukunft sicherer machen sollen. Mit dem bereits im Februar angekündigten Projekt „Drive Me – Selbstfahrende Autos für eine nachhaltige Mobilität“ geht der schwedische Autobauer Volvo jetzt einen großen Schritt voran.

Foto: Wikimedia CC/H. Krisp
Egerlinge könnten die Lösung sein: Wissenschaftler am Riverside Bourns College of Engineering der University of California nutzen die Champignon-Art (portabella/I>), um Batterien – etwa für Smartphones oder Tablets – länger haltbar zu machen oder häufiger laden zu können. Das organische Material als Ersatz für Lithium-Ionen-Energiespeicher ist umweltfreundlicher, billiger und besser zu verarbeiten als herkömmliche Anoden aus synthetischem Graphit.

Foto: Studio Roosegaarde
Größter Luftreiniger der Welt: Der niederländische Designer Daan Roosegaarde will mit seinem Smog Free Tower die Atemluft in Rotterdam vom Feinstaub befreien. Der 7 Meter hohe Stahlkoloss säubert pro Stunde etwa 30.000 Kubikmeter Luft von kleinsten Partikeln, die Menschen sonst einatmen könnten und bläst die reine Luft in die Umgebung.

Grafik: H&M
Ab 3. September will die Modekette H&M weltweit 16 Jeans-Produkte in die Läden bringen, in denen recycelte Baumwolle aus Altkleidern der Initiative "Kleidung sammeln bei H&M" verarbeitet wurden. Die Kleidungsstücke für Männer, Frauen und Kinder sei "der nächste Schritt auf dem Weg hin zur Schaffung eines geschlossenen Textilkreislaufs".

Foto: kit.edu
Weniger Elektroschrott: Halbleiter und Farbstoffe aus Pflanzenextrakten oder Isolatoren aus Gelatine könnten schon bald als gedruckter Elektronik aus kompostierbaren Natur-Materialen den Abfallberg durch immer neue Elektronik schwinden lassen. Daran arbeiten jetzt Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Die Bauteile aus dem 3D-Drucker sagen den jährlich knapp zwei Mio. Tonnen Elektroschrott den Kampf an.
Erleuchtung: Salzwasser bringt Licht ins Dunkel der Hütten auf den Bergen der Philippinen. Damit ersetzen Aisa und Raphael Mijeno mit ihrem Start-up die umwelt- und gesundheitsschädlichen Kerosin-Lampen in den Hütten der Menschen. Die Batterie auf Salzwasser-Basis leuchtet pro Liter Elektrolyt-Lösung acht Stunden lang – und kann zudem ein Handy aufladen.

Foto: Vartha Storage
Der Bahnhof der Gemeinde Uffing am Staffelsee, etwa 70Km südlich von München, wurde 1879 fertiggestellt und liegt an der Strecke München-Garmisch-Partenkirchen. Seit dem 26. Juli 2015 erwartet den Fahrgast am Ziel jetzt der erste Plus-Energie-Bahnhof Deutschlands. Der „Blaue Bahnhof“ ist unter anderem Sitz der Kinder- und Jugendstiftung Plant-for-the-Planet und produziert mehr Energie, als die Nutzer verbrauchen.