
Screenshot: zeit.de
Das Wort „Qualitätsjournalismus“ macht vor allem in den Medien immer wieder die Runde. Viele beanspruchen ihn für sich, aber in einer Zeit des schnellen Bildes und der schnellen Meldung findet man ihn heute immer seltener. Doch der Zeit-Beitrag „Im gelobten Land“ von Amrai Coen und Henning Sussebach ist einer davon. Er erzählt „Geschichten aus Deutschlands Lampedusa“ - Passau, von Osten her kommend, der erste große Verkehrsknotenpunkt im Westen und das erste erreichbare Stück Deutschland.

Foto: Institute for Middle East Understanding/IMEU
Eine Geschichte wie aus einem geliebten Kinderbuch. Al Zaytoun, ein Wohnviertel in Gaza, leuchtet seit kurzem in fröhlichen Farben und wird als “die farbenfrohe Nachbarschaft” bezeichnet.

Foto: Moisson Montral
Der Erfolg ist überwältigend: Die kanadische Hilfsorganisation Moisson Montreal sammelt Lebensmittel, die Supermärkte sonst wegwerfen würden und versorgt damit Bedürftige. Jetzt weitet >I>Moisson Montreal das Hilfsprogramm auf andere Landesteile aus.

Foto: Joergens.mi/Wiki(CC BY-SA 3.0)
Verquer: Im von Hitze geplagten Kalifornien hängen in Restaurants neuerdings Schilder, die Plastik-Messer und Papp-Teller als gelebten Klimaschutz preisen. Einmal-Geschirr („Ex und hopp“) können Serviererin und Küchenhilfen nach dem Mahl im Diner einfach in die Tonne treten.

foto: Frank Brodmerkel
Am kommenden Montag, 24. August, rechnet die Umweltorganisation Green City e.V. mit der/dem zweimillionsten BesucherIn auf der AOK Blade Night. Seit Beginn der Veranstaltung im Jahr 1999 beförderte die Nachtskateaktion damit mehr Menschen auf Münchens Straßen als die Isarmetropole EinwohnerInnen hat. Für die Umweltorganisation Green City e.V., ist das ein Anlass zum Feiern. Sie lädt alle BladerInnen ein, sich im 1999-Jahre Look zu verkleiden und auf ihrer ‚Let’s Party Like It’s 1999‘-Feier ab zu tanzen.[mehr]

Foto: flickr CC/Timo
Leer gefressen: „Wer Steak isst, killt einen Lemur auf Madagaskar, wer Hühnchen mag, rottet einen Papagei am Amazonas aus.“ So drastisch beschreibt Gidon Eshel den Zusammenhang zwischen dem menschlichen Fleischkonsum und dem Verlust an Tier- oder Pflanzenarten auf der Erde. Der Geophysiker kommentiert damit das Fazit einer neuen Studie von Kollegen an der Florida International University in Miami.
Radeln in allen Lebenslagen - das möchte die Radlhauptstadt München ermöglichen undveranstaltet deshalb für Radlerinnen und Radler gleichnamige Kurse. Los geht es am 17.August in Kooperation mit dem Alten- und Servicezentrum (ASZ) Eching.[mehr]

Screenshot: filmsforaction.org
Seit Jahren werden Dokumentationen zum Thema sozialer Wandel gefördert und diskutiert. Nun hat die Internetseite Films for Action eine Liste mit den einflussreichsten und provokativsten Dokumentationen herausgegeben. Von Kritik in verschiedensten Bereichen bis hin zu Mainstreammedien und der Unternehmenswelt werden Ideen und Lösungen vorgestellt, die aus vielen Teilen der Weltbevölkerung hervorgehen.

Galizische Küche-Gemüse CCWikimedia Silar
Menschen, die generell auf Fleisch oder sogar ganz auf tierische Produkte verzichten, scheinen toleranter zu sein. Wissenschaftler des Instituts für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Informatik (IMBEI) der Universitätsmedizin Mainz und der Universität Wuppertal fanden in einer neuen Studie heraus, dass Gemüseliebhaber weniger zu Vorurteilen und zu hierarchischen Strukturen neigen, als Menschen, die regelmäßig tierische Produkte verzehren.

Foto: Steve Ryan
foodrevolution
day.com
Mehr als 1,5 Millionen Unterschriften unter die Petition für gesünderes Essen der Kinder ist ein toller Erfolg. Der Food Revolution Day am 15. Mai war ein Fest des guten, frischen, nahrhaften Essens. Mehr als 8.000 Schulen in 100 Ländern, mit Tausenden von Kindern haben gekocht und sich mit der Bedeutung von gesunden Nahrungsmitteln auseinandergesetzt.

Cover: O.W. Barth Verlag
Zu seinem 80. Geburtstag beschenkt der Dalai Lama die Welt mit einem besonderen Präsent. Sein guter Freund Daniel Goleman begleitet den tibetischen Mönch seit vielen Jahren nicht nur auf dessen Wegen im Exil und kennt seine Gedanken genau...

Screenshot: Merkur
Möbel, Klamotten, Tonträger oder alte Elektrogeräte: Wir horten bisweilen (zu viele) Dinge – bis wir uns entscheiden, sie zu entsorgen: Wegwerfen? Ist meist zu schade! Verschenken: Ist nur eine Option, wenn wir Abnehmer finden.

Foto: ap/B.Thorn
Die Hamburger, die der niederländische Physiologe und Pharmakologe Mark Post aus Maastricht Testessern kredenzt sollen jenen, munkeln jedenfalls die meisten Berichte über den Food-Versuch in London, tatsächlich gemundet haben. Ob Posts Idee aber auch wirklich unseren Rindern das Leben und uns zugleich vor dem Klima-Kollaps retten wird, bleibt vorerst eine offene Frage.

Schauspieler und Umweltaktivist Hannes Jaenicke
Auf der Kleidertauschparty des Green City e.V. in München verkauft Schauspieler und Umweltaktivist Hannes Jaenicke am 29. Juli sein „honesTShirt“ von Cotonea, das exklusiv für ihn und das Projekt produziert wurde. Der Erlös geht an das Regenwald-Projekt „Fans for nature“ zum Schutz des Orang-Utans auf Borneo.[mehr]

Foto: dazin.org
In vielen Gegenden der Welt kochen und heizen noch immer etwa 3 Milliarden Menschen mit offenem Feuer. Für sie ist es nach wie vor die einzige Möglichkeit, weil sie sich einen Herd oder eine Heizung nicht leisten können. Sie verbrennen dabei in erster Linie Holz, Dung oder Holzkohle und atmen Tag für Tag den ungesunden Rauch ein.