
Foto: Daniel Beltra/Greenpeace
Laut einer neuen Studie britischer Forscher sorgt die Abholzung des Regenwalds für weniger Niederschlag und macht die Tropen trockener. Ein Team der Universität in Leeds untersuchte mit Hilfe von Satellitendaten den Zusammenhang von Regen und Vegetation.

Foto: Jonny_Nikon/Flickr
http://www.lebensmitteltransparenz-nrw.de so heißt das neue Portal, das am 3.9. von Verbraucherschutzminister Remmel in Essen der Öffentlickeit vorgestellt wurde. Verbraucher können hier Ergebnisse der landesweiten Lebensmittelkontrollen im Internet nachlesen. Angezeigt werden Verstöße gegen Kennzeichnungs- und Hygienevorschriften sowie nicht eingehaltene Grenzwerte bei Lebens- oder Futtermitteln.

Foto: BfN/Stephan Wortmann
Mehr als 1000 Wanderungen beim Wandertag biologische Vielfalt Interesse an Schulwanderungen gestiegen Wanderaktionen auch im kommenden Jahr geplant[mehr]

Foto: flickr/mhg
Zu Beginn der diesjährigen World Water Week in Stockholm fordert eine neue Studie zu weniger Fleischkonsum auf. „Wenn wir uns weiter so ernähren wie bisher, wird es 2050 nicht genug Wasser geben um die Ackerfläche zu bewirtschaften, die ausreicht, die zu erwartenden neun Milliarden Menschen zu ernähren“, zitiert der Guardien den Report.

Foto: BfN
Gemeinsame Pressemitteilung von BMU und BfN Aktuelle Naturbewusstseinsstudie zeigt Naturliebe und Rückhalt für Energiewende[mehr]

Foto: Chr. Doppelgatz
Schonzeit vorbei: Der BUND will nun ernst machen mit dem neuen Umweltminister Peter Altmaier. Die Umweltschützer sandten dem von modernen Medien begeisterten Minister zum 100. Tag im Amt eine Twitter-Botschaft: „Überraschend guter Start! Jetzt Bremser der Energiewende stoppen“.

Foto:NASA
Am 22.August 2012 war Welterschöpfungstag. Die globale Biokapazität ist seit gestern über dem Limit. Damit hat die Menschheit die natürlichen Ressourcen eines ganzen Jahres bereits vier Monate zu früh aufgebraucht. Von nun an machen wir Schulden. Schulden die wir nicht zurückzahlen können, weil die Regenerationsfähigkeit des globalen Ökosystems für dieses Jahr bereits überschritten ist.

Foto: BUND
Tipp fürs Wochenende: Falter zählen! Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sammelt mit seiner Aktion „Abenteuer Faltertage“ Informationen zum Bestand verschiedener Tagfalterarten. „Im bisher sehr wechselhaften Sommer ist das Schmetterlingsaufkommen eher gering“, sagt dazu BUND Schmetterlingsexpertin Nehle Hoffer, „aber auch unabhängig vom Wetter wird es immer schwieriger, Schmetterlinge zu beobachten. Ein Großteil der heimischen Falter steht inzwischen auf der Roten Liste gefährdeter Arten.“

Regenwald in Kamerun.
SAVE fordert: Kein Nachhaltigkeit-Siegel für Regenwaldzerstörung in Kamerun. Die kamerunische NGO Struggle to Economize Future Environment (SEFE und der SAVE Wildlife Conservation Fund haben den “Runden Tisch für nachhaltiges Palmöl (RSPO)“ in dieser Woche scharf kritisiert. Der Vorwurf: Der RSPO komme seiner Verpflichtung nicht nach, festgelegte Nachhaltigkeitskriterien von Mitgliedern einzufordern.[mehr]

Foto: Wikipedia/Brocken Inaglory
Der Ausbau von Fischfarmen führt zur Verarmung der Weltmeere Die ständig wachsende Weltbevölkerung hungert nach Fisch. Um ihren unbändigen Appetit billig zu stillen, werden beliebte Fische wie Tunfische, Dorsche und Lachse in großen Aquakulturen gezüchtet. 2011 wurden weltweit insgesamt 154 Millionen Tonnen Fisch industriell verarbeitet, über 40 Prozent davon stammten aus Fischfarmen. Eine Zahl die in den letzten 25 Jahren kontinuierlich angestiegen ist. Was auf den ersten Blick sinnvoll erscheint, weil es die natürlichen Bestände schützt und vor dem Aussterben bewahrt, ist auf den zweiten Blick gar nicht mehr so unproblematisch.

Afrikanischer Wildhund. Seine Zeit könnte bald ablaufen.
Viele faszinierende Tiere verschwinden lautlos von unserem Planeten, und kaum jemand hat sie zu Lebzeiten zu Gesicht bekommen. Genau dieses Schicksal droht womöglich dem Afrikanischen Wildhund, der sein Verbreitungsgebiet im südlichen Afrika hat. Schätzungen gehen von nur 2.500 verbliebenen Individuen aus – von einst 250.000. Abschuss oder Vergiftung durch Farmer ist die häufigste Todesursache. Dagegen will der SAVE Wildlife Conservation Fund nun einen SOS-Notruf einrichten. [mehr]

Foto: ap/Joachim Kant
Schutz gegen die Folgen des Klimawandels: Korallen besitzen offenbar einen Mechanismus, durch den sie die fortschreitende Versauerung der Weltmeere ausgleichen können. Das entdeckten jetzt Wissenschaftler des zum Nationalen Forschungsrat CNR gehörenden Istituto delle Scienze Marine im italienischen Venedig.

Vergifteter Löwe, möglicherweise mit dem Insektizid Carbofuran
Erst vor Kurzem verendete eine Bärin qualvoll auf einem Gnadenhof in Bayern. Laut Gutachten des Instituts für Tierpathologie der Universität München wurde das Pflanzenschutzmittel „E 605“ in ihrer Leber gefunden. Wenige Monate zuvor starb ein Luchs an einem Giftköder, der mit dem Insektizid Carbofuran präpariert war. Zahllose Tiere erleiden einen unnötigen Vergiftungstod. [mehr]

Huronsee
Das vom Global Nature Fund (GNF) koordinierte Netzwerk „Lebendige Seen - Living Lakes“ ist auf über 100 Gewässer weltweit angewachsen.[mehr]

Foto: flickr/Guek Hock Ping
Erstmals entdeckt Forscher neue Art – im Internet: Dem US-Biologen Shaun L. Winterton war beim Durchstöbern der Bild-Datenbank Flickr eine bislang nicht bekannte Florfliege aufgefallen. Das Bild hatte Guek Hock Ping aus Malaysia geknipst und vergrößert. Winterton wies nach, dass es sich dabei um eine ganz neue Insektenart handelt: Semachrysa jade.