
Fotos: AWI
Plastik am Meeresgrund der arktischen Tiefsee: Melanie Bergmann vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung belegte jetzt mit 2.100 Fotos vom Meeresboden in der östlichen Framstraße zwischen Grönland und Spitzbergen, dass dort ähnlich viel Plastik im Ozean versank wie in der Nähe der portugisischen Hauptstadt Lisabon. Insgesamt verdoppelte sich der Müllberg unter Wasser im zurückliegenden Jahrzehnt.

Foto: Duke University
“Reichlich Sinn für Humor“, attestiert die New York Times einer Gruppe von Botanikern der Duke University in Durham (North Carolina). Die nämlich benannten eine gerade erst bestimmte Farnkrautart nach der US-Popsängerin Lady Gaga. Die Pflanze, fanden die ansonsten eher seriösen Forscher, ähnele sehr dem Bühnenoutfit, das die 26-Jährige 2010 bei den Grammy Awards trug.

Foto: WWF/Mark Carwardine
Mehr Geld für Artenschutz: Im indischen Hyderabad beschlossen Delegierte aus 193 Staaten bei der UN-Artenschutzkonferenz (COP 11) die nötigen Finanzen zum Erhalt der Fauna und Flore zu verdoppeln. Bis 2015 stocken die reicheren Nationen ihre Zahlungen an Entwicklungsländer auf 10 Milliarden Dollar (etwa 7,7 Mrd. Euro) jährlich auf.

Regenwaldabholzung für angeblich ökologischen Biosprit
Anbau „nachhaltiger“ Rohstoffe hat katastrophale Folgen für die Umwelt: Jeden Tag verhungern 60.000 Menschen und 150 Tier- und Pflanzenarten sterben aus. Das, so der SAVE Wildlife Conservation Fund, gehe maßgeblich auf eine verfehlte Agrar-Subventionspolitik der Industrienationen zurück.[mehr]

Foto: Tourismusverband
Die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), Prof. Beate Jessel, Landesumweltministerin Ulrike Höfken und Landrat Dr. Jürgen Pföhler strateten die Umsetzungsphase im Naturschutzgroßprojekt „Obere Ahr-Hocheifel“ in Rheinland-Pfalz. Für den Schutz und die Entwicklung der Gewässer und der angrenzenden Auen stehen insgesamt 9,3 Mio. € zur Verfügung.[mehr]

Foto: JAmes Morgan / WWF
“Über 300 Nashörner und über 10.000 Elefanten“, sind laut WWF „seit Anfang des Jahres aus den Savannen und Wäldern Afrikas verschwunden.“ In einem dramatischen Appell befürchten die Artenschützer der Stiftung, „dass sie Opfer eines grausamen Verbrechens geworden sind.“

Foto: Peter Lindsey/AWCF
Wilderei und der illegale Handel mit Bushmeat sind nach einem jetzt veröffentlichten Bericht der Artenschützer von Panthera die größte Bedrohung für wild lebende Tiere in Afrika. Zudem bedrohten sie die wirtschaftliche Basis für eine gesunde Entwicklung der Region. Die Artenschutz-Organisation veröffentlichte ihren -Bericht zur 11. Vertragsstaatenkonferenz über biologische Vielfalt im indischen Hyderabad.
Wissenschaftler der Zoological Society of London (ZSL) haben ein Exemplar des sehr seltenen Westafrikanischen Seepferdchens (Hippocampus algiricus) gefunden. Auffallend ist seine knallorange Färbung.

Foto: SÖL
Ehre für eine große Naturschützerin: Auf der Bodenseeinsel Mainau erhielt die 87-jährige Dagi Kieffer den EuroNatur-Preis 2012. Die Naturschutz-Stiftung würdigt damit ihre „Pionierarbeit für den Erhalt einer Landwirtschaft, die sowohl den Menschen als auch die Natur in den Mittelpunkt stellt und von der Vorsorge für die kommenden Generationen getragen ist“, betonte deren Präsidentin Christel Schroeder.

Foto: Ben Thuy
Manche Arten in der Tiefsee leben schon länger auf der Erde als bislang bekannt: Jetzt entdeckten Forscher vor Florida 114 Millionen Jahre alte Fossilien der Tiefsee-Arten. Die Reste aus der frühen Kreidezeit überdauerten alle Klimaschwankungen und bisherigen Massensterben, etwa der Dinosaurier, der Arten.
Der erste Verhandlungstag bei der 11. Vertragsstaatenkonferenz der Konvention über die Biologische Vielfalt in Hyderabad, Indien ist gestern zu Ende gegangen. Global° berichtete bereits im Vorfeldüber Ziele und Erwartungen der Konferenz.

Foto: flickr/cbmd
Die „ökologischen Grenzen“ als Leitbegriff der Umweltpolitik: Der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) fordert in seinem Umweltgutachten 2012 eine Neuausrichtung der Umweltpolitik.

Foto: proHolz Bayern
Drei Viertel der bayerischen Bevölkerung will nicht zugunsten weiterer Naturschutzgebiete auf die Nutzung von einheimischem Holz verzichten - das ergab eine aktuelle forsa-Umfrage im Auftrag der Initiative proHolz Bayern

Foto: flickr/Reisezeiten
Mehr Geld für effektiven Artenschutz: Die Naturschützer sind sich einig – nach dem BUND fordert jetzt auch der WWF von der 11. Vertragsstaaten-Konferenz im indischen Hyderabad zum Schutz der Biodiversität „den kommenden zehn Jahren dringend benötigten 500 Milliarden Euro“.

Logo: COP 11
UN-Biodiversitätskonferenz in Hyderabad: In Indien treffen sich bis zum 19. Oktober die Teilnehmer aus 192 Staaten der Erde, um über den Schutz der biologischen Vielfalt zu beraten. Vor allem die finanzstarken Länder müssten ihre Hilfen massiv steigern, fordern dazu schon im Vorfeld der Konferenz Verbände wie der BUND.