
Foto: Chr. Hellhake
Ausnahmezustand in Dresden - Land unter an der Donau: Im Osten und Süden Deutschlands schwoll vor genau zehn Jahren das Hochwasser tagelang an, bis am 17. August 2002 der Pegel der Elbe in Dresden mit 9,38 Meter seinen historischen Höchststand erreichte. Seither wurde viel in den Hochwasserschutz investiert. Versäumt worden sei hingegen der ökologische Hochwasserschutz mit dem Schwerpunkt der Auenrenaturierung, kritisiert der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger.

Foto: Uni Göteborg
Die Erdwärmung der letzten Jahre hat die Vegetation der Arktis bereits verändert, berichten Biologen der Universität Göteborg in ihrem jünsten Forschungsbericht. Die Ergebnisse zeigen, dass die meisten Pflanzen in der Arktis höher gewachsen sind, und die kahlen Bodenflächen abgenommen haben. Vor allem hat es eine Zunahme der immergrünen Büsche gegeben.

Foto: R. Kuhlemkamp
Flussschleife, Baslatkegel, Höhle oder Sandsteininsel: Auch 2012 sucht die Heinz Sielmann Stiftung> wieder Deutschlands beliebtestes Naturwunder. Noch vier Wochen können Teilnehmer im Internet abstimmen. Am 12. September kürt die Jury das schönste Biotop.

Foto: Wikipedia/Brocken Inaglory
Am Wochenende kommen Sternengucker in den Genuss von bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde Wie jedes Jahr im Sommer kreuzt die Erde auch dieser Tage wieder den Meteorstrom im Sternbild des Perseus. Das Resultat ist ein wahrer Sternschnuppenregen. Beste Chancen also um dem Universum endlich den heiß ersehnten Herzenswunsch mitzuteilen. Den Höhepunkt erreicht das himmlische Spektakel in den frühen Morgenstunden des 12.August. Ein Blick nach oben lohnt sich aber das gesamte Wochenende!

Foto:flickr/UlrichErhard
Eine Untersuchung der Universität Koblenz-Landau befindet das Verfahren für die Zulassung von Pflanzenschutzmittel als unzureichend. Seit 1990 gibt es in der EU spezielle Bewertungsmodelle zur Evaluation der Unbedenklichkeit von Pflanzenschutzmitteln und Insektiziden. Vor der Zulassung eines Pestizids wird mit sogenannten FOCUS (FOrum for the Co-ordination of pesticide fate models and their USe) Modellen berechnet, welche Auswirkungen der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln auf die umgebenden Landschaft und die Gewässer haben wird. Diese Modelle wurden nach ihrem Inkrafttreten jedoch nie einer praktischen Überprüfung unterzogen – bis jetzt!

Fto: M. Heupel/Australian Institute of Marine
Fische bekommen Hautkrebs: Englische und australische Forscher fanden am Great Barrier Reef erstmals wildlebende Forellenbarsche, die am gesamten Körper schwarze Melanome hatten – ähnlich wie Menschen, bei denen zu starke Sonnenstrahlen Hautkrebs erzeugten.

Foto: VIER PFOTEN
VIER PFOTEN veröffentlicht neue Videoaufnahmen.[mehr]

Foto: CITES-Logo, BfN
Welche Tier- und Pflanzenarten oder deren Bestandteile dürfen ungestraft als Souvenir nach Deutschland eingeführt werden? Vor dieser Frage stehen zahlreiche Touristen bei der Wahl von Andenken. Die detaillierten Aus- und Einfuhrbestimmungen können im Internetportal der deutschen Zollbehörde sowie des Bundesamts für Naturschutz eingesehen werden, damit es bei der Heimkehr keine bösen Überraschungen gibt.[mehr]

Foto: Wikipedia/Martin Wegmann
Neue Studie zur Abholzung der Tropenwälder von 2000-2005 Die letzten Monat in der Zeitschrift Sience veröffentlichte Studie wurde unter der Leitung einer Non-Profit Organisation in Zusammenarbeit mit NASA und der University of Maryland durchgeführt. Um herauszufinden, wie hoch der Anteil der Abholzung an den Globalen CO₂-Emissionen ist, erhoben die Wissenschaftler zunächst Daten zur Größe der abgeholzten Flächen. Dabei stießen sie überraschend auf Abweichungen zu den Daten der U.N. Food and Agriculture Organization(FAO). Diese gilt auf dem Gebiet der Abholzung eigentlich als die Standartquelle.

Viehzuchtunternehmen zerstören das Land unkontaktierter Völker in Paraguay. © GAT / Survival
Satellitenbilder aus Paraguay zeigen ein neues Wasserbecken und enthüllen somit die geheimen Pläne eines mächtigen Viehzuchtunternehmens.[mehr]

Foto: Senchenberg Institut
Die Segelkünstler der Südhalbkugel schwebten einst auch im Norden. Wissenschaftlern des Frankfurter Senckenberg Instituts gelang jetzt anhand von Knochenfunden der Nachweis eines fossilen Albatros aus dem frühen Tertiär im Nordseeraum. „Die Knochen wurden schon vor über 100 Jahren gefunden, aber bisher nicht untersucht“, sagt der Sektionsleiter Ornithologie, Gerald Mayr, über den 30 Millionen Jahre alten Albatros.

Foto: Senckenberg Institut
Über 60 völlig neue Pflanzentypen entdeckt: Paläobotaniker des Frankfurter Senckenberg Forschungsinstituts uns des Hessischen Landesmuseums in Darmstadt beschreiben mit einem internationalen Kollegenteam 140 bislang unbekannte Pflanzen, die sie als Versteinerungen in der weltberühmten Grube Messel bei Darmstadt fanden. Das belegt, „dass Messel weltweit eine der artenreichsten Floren im Paläogen – der Zeitspanne von etwa 65 bis 23 Millionen Jahren vor heute – hatte“.

Aus seinen pulverisierten werden in China angebliche Heilmittel hergestellt.
Der Verdacht bestand schon lange: Nachdem der Tiger als Lieferant für Produkte der traditionellen chinesischen Medizin fast ausgerottet ist, haben asiatische Händler die nächste Raubkatze im Visier - den Löwen. Seine pulverisierten Knochen gelten als Allheilmittel, genau wie der daraus hergestellte Löwenwein. Wissenschaftliche Beweise für die Wirksamkeit fehlen gänzlich. [mehr]

Foto: Wikipedia/ Tiago Fioreze
Eine neue Gentechnik-Soja-Sorte steht kurz vor der Zulassung in den USA. Soja ist neben Mais eine der verbreitetesten, gentechnisch veränderten Pflanzen auf der Welt. Ihre Samen sind mit einer Pestizid-Resistenz versehen, die es den Farmern erlaubt ihre Monokulturen großflächig mit Unkrautvernichter einzusprühen. Das Unkraut stirbt, die Sojapflanzen überleben. So war es zumindest bisher. Doch mittlerweile ist eingetreten wovor Gentechnik-Gegner immer gewarnt haben: Das Unkraut hat ebenfalls eine Resistenz gegen die Vernichtungsmittel entwickelt.

Foto: photocase/erschaffen
Zehn Jahre Tierschutzgesetz in Deutschland und noch immer zu viel Antibiotika im Stall: Anlässlich der Aufnahme des Tierschutzes ins Grundgesetz am 26. Juli 2002 kritisiert BUND-Chef Hubert Weiger jetzt Agrarministerin Ilse Aigner: „Die Verabreichung von jährlich rund 1.000 Tonnen Antibiotika an Nutztiere führt dazu, dass sich zunehmend bei Tieren und Menschen Resistenzen herausbilden und gängige Antibiotika im Krankheitsfall keine Wirkung mehr haben.“ Sein Verband fordert daher die Einschränkung von Tierarzneimitteln.