
Foto: Nabu Leipzig
Stadt Leipzig und Landesverband Sachsen des NABU e.V. erhalten Fördermittel aus Bundesprogramm.[mehr]

Foto: Joerg Pukownik
Ein starkes Signal für den Naturschutz setzen mehr als 100 Vertreterinnen und Vertreter von Ministerien und Nichtregierungsorganisationen aus den 24 Ländern in Mavrovo (FYR Mazedonien). Sie treffen sich dort Ende Juni zur 6. Grünes Band Europa –Konferenz. Der Biotopverbund entlang der ehemaligen Machtblockgrenzen quer durch Europa gilt Naturschützern als das „derzeit faszinierendste und ambitionierteste Naturschutzinitiative Europas“.

Foto: WWF / M. Harvey
„Lonesome George“, der letzte Vertreter der Galapagos-Riesenschildkröte Chelonoidis nigra ssp Abingdoni starb am vergangenen Wochenende auf der Insel Pinta im pazifischen Archipel. Das teilt der WWF mit. George wurde etwa einhundert Jahre alt und galt als das einsamste Tier der Welt. „Mit dem Ableben von Lonesome George ist unser Planet um eine weitere Tierart ärmer“, sagt Volker Homes, der Leiter Artenschutz beim WWF Deutschland.

LOgo: EBBC
“Vorreiter müssen nicht perfekt sein in Sachen Biodiversitätsmanagement“, sagen die Initiatoren der internationale Kampagne European Business & Biodiversity Campaign (EBBC). Sie fordern aber, dass sie „sich ernsthaft mit der Thematik auseinandersetzen und daran arbeiten“. Die Kampagne möchte zeigen, wie Unternehmen nachhaltiges Biodiversitätsmanagement in ihre Strategien integrieren und damit dem Artensterben und dem Raubbau an der Natur entgegen wirken können. globalo koopertiert als neuer Medienpartner mit EBBC.

Foto: ap/L. Pscheidt
Bahn frei für Gen-Mais in Europa. „Die EU Lebensmittelbehörde EFSA gab erstmals grünes Licht für den Anbau von gentechnisch veränderter Soja“, berichtet die gentech-kritische Verbraucherorganisation Tectbiotech. Jetzt müssten die Kommission und die Mitgliedsländer über die Marktzulassung entscheiden, schreibt Testbiotech in einer Pressemeldung: „Antragssteller ist der US-Konzern Monsanto.“

Menschenkette am Strand von Sa Rapita-Es Trenc
Obwohl es in Mallorca zahlreiche Luxushotels gibt, soll immer weiter in Bauprojekte investiert werden. Häufig ging es in der Vergangenheit dabei nicht ganz legal zu. GOB hat entscheidend dabei mitgewirkt, dass Korruptionsgeschäfte aufgedeckt und bestraft wurden. [mehr]

Foto: WFC
Mit einem Brot-Panzer demonstriert die Hamburger Stiftung World Future Council (WFC) beim UN-Erdgipfel in Rio gegen die weiter steigenden Rüstungsausgaben. Die weltweiten Militärausgaben belaufen sich auf über 1,7 Billionen US-Dollar jährlich – während gleichzeitig 1 Milliarde Menschen hungern. Die Staatengemeinschaft findet dagegen keine Wege, stattdessen mehr Geld für die Entwicklung aufzubringen.

Foto: Archiv
Green Economy ohne soziale Gerechtigkeit: Das „grüne“ Wirtschaftsmodell vernachlässigt, neben Kohlenstoff- und Ressourceneffizienz die soziale Nachhaltigkeit. „CO2-Kompensationen, Naturschutz und Ökotourismus gehen oft an beteiligten Menschen vor Ort völlig vorbei und fördern die Armut“, behaupten Forscher um Melissa Leach vom britischen Institute of Development Studies. Sie untersuchten Fälle auf drei Kontinenten.

Foto: Lindsay Grier
Neuer Maßstab für den Wohlstand der Völker: Rechtzeitig zum 20. Jahrestag der ersten Entwicklungskonferenz von Rio de Janeiro legte das International Human Dimensions Programme on Global Environmental Change (UNU-IHDP) eine neue Messlatte an die Wohlstandsentwicklung. Sie reicht über die bisher üblichen – Bruttoinlandsprodukt und des Index für menschliche Entwicklung – hinaus. Der neue Inclusive Wealth Index (IWI) ist zugleich Maßstab für die Nachhaltigkeit der Gesellschaft und Wirtschaft eines Landes.

Davi Kopenawa Yanomami sagt, dass Brasilien die Awá noch retten kann. © Survival
Der "Dalai Lama des Regenwaldes" hat von Regierungen auf der Rio+20 Konferenz den Schutz des bedrohtesten Volkes der Welt gefordert: Die teilnehmenden Staaten müssten Brasilien drängen, illegale Abholzung auf dem Land der Awá-Indianer zu stoppen.[mehr]

Foto: photocase/annelilocke
Weil der ökologische Zustand von Nord- und Ostsee sehr bedenklich ist, fordert die BfN-Präsidentin einen ganzheitlichen Ansatz zum Schutz der Meere.[mehr]

Anblick am Rande der Wal-Konferenz: Frisch geschlachtete Wale auf den Faröer-Inseln
Auf der Walfang-Konferenz auf den Faröer-Inseln Anfang Juni prallten zwei Welten aufeinander: die der Waljäger und die der Walschützer. Waljäger wollen weiterhin die Tiere angeblich wegen ihres Fleisch jagen, das allerdings von der obersten Behörde als gesundheitsschädlich eingestuft wurde. Walschützer halten vor allem die Tötungsmethoden für unvorstellbar grausam und plädieren für ein Walfang-Verbot.[mehr]

Foto: BfN
BfN-Präsidentin Beate Jessel und Landwirtschaftsminister Till Backhaus besuchen Naturschutzgroßprojekt "Nordvorpommersche Waldlandschaft"[mehr]

Die Unterschrift von Gabide Etacori soll gefälscht worden sein. © Survival
Die ausgeklügelte List einiger Viehzüchter in Paraguay, mit der sie sich die Zustimmung eines Indianer-Volkes zum Bau einer Straße quer durch ihr traditionelles Land erschleichen wollten, ist nach hinten los gegangen. Inzwischen wurde eine offizielle Untersuchung der Vorfälle eingeleitet.[mehr]

Foto: Th. Stephan/BUND
Waldkorridore und Gen-Datenbank sollen Überleben der Wildkatze und anderer bedrohter Arten sichern.[mehr]