
Buschleute werden verhaftet. © Survival
Mitglieder der Buschleute in Botswana werden von Sicherheitskräften verhaftet und eingeschüchtert, obwohl ihnen das Recht zusteht, in dem Central Kalahari Game Reserve (CKGR) zu leben und zu jagen.[mehr]

Foto: Daniel Beltrà
Zwei Jahre nach der Katastrophe: Ihr Name: Deep Water Horizon. Das Desaster: Am 20. April 2010 brannte und explodierte die Ölplattform der Firma BP im Golf von Mexiko vor der Küste des US-Bundesstaats Louisiana. Die Folge: Bis zum 19. September fließen fast 585 Millionen Liter Roh-Öl aus einem Bohrloch in rund 1.500 Metern Tiefe in den Ozean – mit tödlichen Folgen für Fauna und Flora und mit ruinösen für die Fischer am Golf und die vom Tourismus lebenden Menschen.

Foto: Fraser
Magie soll Meere schützen: Weil Hannah Fraser, im Hauptberuf Modell, mit Leidenschaft schwimmt und rund zwei Minuten lang tauchen kann, engagiert sich die Australierin als Nixe – zum Schutz von Delfinen, Walen oder Haien. Die 36-Jährige schneiderte sich ihr Kostüm dafür selbst und dreht Unterwasserfilme, die Schülern den Respekt für Meereswesen lehren sollen: „Ozeane sind für das Überleben der Menschheit unersetzlich.“

Foto: Save the Children
Niger in Westafrika ist laut Save the Children der schlimmste Ort auf der Welt, um ein Kind auf die Welt zu bringen. Die Organisation hat einen jährlichen Index veröffentlicht, der die Bedingungen für Mütter in 165 Ländern auf der ganzen Welt vergleicht. Dabei wird eine Reihe von Faktoren wie Gesundheit, Ausbildung, ökonomischer Status und Ernährung berücksichtigt. Niger ist von einer regionalen Ernährungskrise stark betroffen und löst Afghanistan am unteren Ende des Indexes ab.

Berichten zufolge leben unkontaktierte Mashco-Piro entlang der Strecke. © D. Cortijo/ Survival
Perus Kongress steht kurz davor eine kontrovers diskutierte Straße zu genehmigen, die das Land von mindestens zwei unkontaktierten Völkern durchtrennen würde.[mehr]

Touristen wurden aufgefordert, die Straße zu boykottieren. © Survival
Zehn Jahre nachdem das Oberste Gericht ihre Schließung anordnete, ist Indiens illegale Straße für "Menschensafaris" immer noch zugänglich.[mehr]

Foto: Mario Manzano
Der Zufall bringt es ans Licht: Erdbeben und Tsunami sind nur auf den ersten Blick eine Katastrophe für sandige Küsten. In Wahrheit haben sie erstaunlich vitale Folgen. Forscher aus Chile und den USA belegen nach dem chilenischen Erdebeben von 2010, dass dies an vielen Stränden Arten zurück brachte, die dort lange nicht mehr gesehen worden waren und Habitate schuf, die als verloren galten. Sie veröffentlichen ihre Studie jetzt in der Zeitschrift PLoS ONE.

Wissenschaftsjahr Zukunftsprojekt Erde
Essen wir im Jahr 2050 nur noch Fleisch, das im Labor gezüchtet wurde? Können sich Großstädter mit Gemüse vom Dachgarten selbstversorgen? Können wir mit eBooks die Abholzung des Regenwalds stoppen? Das Wissenschaftsjahr Zukunftsprojekt Erde und LizzyNet suchen Ideen für die nachhaltige Welt von morgen. Unter dem Motto „un-endlich wertvoll!?“ setzen sich Mädchen und Jungs beim Kreativwettbewerb mit Zielen und Herausforderungen moderner Nachhaltigkeitsforschung auseinander. Ob Kurzgeschichten aus dem fiktiven Ort „Megacity“, Tagebucheinträge aus dem Jahr 2050 oder ein Comic über CO₂-neutrale Verkehrskonzepte – der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. „Wir möchten junge Menschen für einen nachhaltigen Umgang mit unserem Planeten sensibilisieren“, sagt Ulrike Schmidt, Geschäftsführerin von LizzyNet. „Unsere Erde ist unendlich wertvoll und kostbar, ihre Ressourcen zugleich endlich. Es gilt schonend mit ihnen umzugehen. Die Teilnehmer sollen darüber nachdenken, welche Schritte sie...[mehr]

Logo: Save-the-Frog-Day
Helft dem kleinen Kermit: Mit über 180 Veranstaltungen in 37 Ländern der Erde wollen Naturschützer am Save The Frogs Day (28. April) Frösche, Kröten oder Lurche zu mehr Beachtung verhelfen. Amphibien-Freunde aus Kalifornien organisieren den Gedenktag nun schon zum 4. Mal.

Logo: Aldi
Erfolg für die Deutsche Umwelthilfe (DUH): Aldi Nord und Aldi Süd verzichten darauf, ihre „biologisch abbaubaren“ Bioplastiktüten als „100 Prozent kompostierbar“ zu bewerben. Beide Händler unterzeichneten Unterlassungserklärungen, zieht die DUH einen vorläufigen Schlussstrich unter ihre Kritik an den Aldi-Tragetaschen. Die Erklärung untersagt Aldi die Behauptung, dass die Tragetaschen „nach neuesten Umweltrichtlinien soweit wie möglich aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt“ werden. Aus dem Sortiment genommen hatten die Händler ihre Tüten bereits vergangene Woche, nachdem die DUH auf die irreführende Werbung für Tragetaschen aus biologisch abbaubarem Bioplastik hingewiesen und die Handelsketten Aldi Nord und Süd sowie Rewe wegen Verbrauchertäuschung abgemahnt hatte.

Karte: USGS
Alle kritischen Regionen der Erdkruste markiert der neue interaktive Kartenservice der US-amerikanischen Geologie-Behörde (USGS). Jeder Besucher der Website sieht dort in Echtzeit, wo und wie heftig die Erde bebt: Die Messdaten reihen sich wie Perlen auf der Schnur entlang der großen Verwerfungslinien und Randzonen der tektonischen Platten aneinander – zu einem Gefahren-Mosaik des Planeten.
Als großen Erfolg für den Delfinschutz wertet die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) die jetzt von EDEKA getroffene Entscheidung, keine "delfin-tödlichen" Dosenthunfischprodukte mehr zu beziehen.[mehr]

Auch der König der Savanne ist in Gefahr
Pressemitteilung zum Earth day am 22.4.2012 In Afrika wird ein Löwe erschossen, weil er eine Kuh reißt. In Japan werden Delfine gnadenlos gejagt, weil sie angeblich die letzten Fische fressen. Bär Bruno dufte nur wenige Tage in Deutschland leben, weil er Schafe riss. Immer dann, wenn Raubtiere in Nahrungskonkurrenz zum Menschen stehen, ist ihr Bestand in Gefahr. Konkurrenten werden getötet – ungeachtet ihrer wichtigen Rolle im ökologischen Kreislauf – und teils bis an den Rand der Ausrottung getrieben.[mehr]

Foto: ap/Michael Stachurski
Vögel singen heute lauter. Mit einer Untersuchung an der George Mason University von San Francisco wies David Luther jetzt nach, dass Spatzen in den vergangenen 40 Jahren immer lauter zwitschern – um den Lärm der Umgebung zu übertönen. Luther und seine Kollegin Elizabeth Derryberry von der Tulane University wollten für ihre Studie herausfinden, wie sich Singvögel auf eine sich verändernde Welt einstellen.
Earth Hour: Am 31. März zelebrieren Umweltschützer auf der ganzen Welt eine Stunde zum Schutz unseres Planeten. „Die globale Unterstützung“, betont der WWF im Vorfeld der Aktion, „reicht dieses Mal von UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon über den Vatikan bis hin zur internationalen Raumstation ISS.“ Im Orbit fotografiert der Astronaut André Kuipers unseren Planeten während der von der Naturschutzorganisation organisierten Earth Hour 2012.[mehr]