Die Hälfte der EU-Mitgliedsstaaten drängt die Kommission zu schärferem Klimaschutz: Sie sollen schon beim kommenden UNO-Klimagipfel (COP24) im polnischen Kattowitz im Dezember beschlossen werden.

Cover: Greenpeace Energy
Durch einen schnellen Braunkohleausstieg in Deutschland ließen sich jährlich 27,9 Milliarden Euro für Schäden und Zusatzkosten vermeiden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag des Ökoenergieanbieters Greenpeace Energy.

Screenshot: ESA Video
Das schmelzendes Eis der Antarktis hat den Meeresspiegel seit 1992 um 7,6 Millimeter angehoben, die Hälfte dieses Anstiegs fand in den vergangenen fünf Jahren statt. Das ist das Ergebnis eines gemeinsamen Forschungsprojekts internationaler Wissenschaftler, für das entsprechende Satellitendaten ausgewertet wurden.

Foto: Gemeinfrei
In den USA ziehen die Demokraten die Daumenschrauben bei EPA-Chef Scott Pruitt fester: Im Repräsentanten-Haus schrieb der Abgeordnete Don Beyer ans FBI und forderte die Behörde auf, gegen Pruitt zu ermitteln - wegen krimineller Machenschaften und ethischer Verfehlungen im Amt.

Marcel Keiffenheim Foto: Greenpeace Energy/Enver Hirsch
Mehr als die Hälfte des Jahres 2017 durften norddeutsche Windkraftanlagen und Solaranlagen keinen Strom produzieren, während Atomkraftwerke in ihrer Nähe weiterliefen. Dies ergibt eine aktuelle Untersuchung des Analyseinstituts Energy Brainpool im Auftrag des Ökoenergieanbieters Greenpeace Energy.

Foto: Pixabay CC/PublicDomain/Peter Dargatz
Unterschiedliche Vorzeichen: Während in Österreich die Akzeptanz der Windenergie weiter ansteigt, stragniert in Deutschland der Ausbau.

Screenshot: University of Manchester
Radioaktiver Niederschlag nach Fukushima-GAU gefährlicher als gedacht: Wissenschaftler der Kyushu University sowie der University of Manchester weisen mit einer neuen Anlysemethode "erhebliche Mengen" an feste Partikel gebundes Cäsium in Proben um das 2011 havarierte Atomkraftwerk nach.
Aufruf: Deutschland soll erstes klimaneutrales Land werden Ökohaus-Pionier spendet dafür PV-Anlagen und pflanzt 8.000 Bäume [mehr]
Das Klima-Kita-Netzwerk hatte bundesweit alle Kitas dazu eingeladen, sich vom 14. bis zum 18. Mai 2018 unter dem Motto „Was kommt auf meinen Teller? - Ernährung erforschen & entdecken“ an der ersten bundesweiten Klima-Aktionswoche zu beteiligen. Erzieher und Erzieherinnen, Kinder und Eltern aus rund 70 Kitas folgten diesem Aufruf und setzten ein starkes und fantasievolles Zeichen für Klimaschutz im Kita-Alltag. [mehr]

Begrünter Viktualienmarkt Foto: GKR
Not macht erfinderisch: Um die mit Autoabgasen geschwängerte Luft in München zu säubern, plant der Pflanzenhändler Wolfgang Plattner mitten in der guten Stube der bayerischen Metropole die Dächer der Viktualienmarkt-"Standl" zu begrünen. Denn Blumen, Büsche und Bäume filtern Schadpartikel aus der Luft. Außerdem ist zusättzliches Grün in der Stadt auch neuer Lebensraum für Tiere wie Vögel oder Insekten.

Foto: Pixabay CC/PublicDomain/ahundt
London will's vorleben: Auto-freie Tage sollen ab kommendem Jahr dabei helfen, die Luft über der City sauberer zu halten - und damit Tausende Todesfälle zu vermeiden.
Unter dem Motto „Was kommt auf meinen Teller?“ findet vom 14. bis 18. Mai 2018 erstmalig bundesweit die Klima-Aktionswoche im Rahmen des Klima-Kita-Netzwerkes statt. Alle Kindertageseinrichtungen sind eingeladen, mit eigenen Projekten und Ideen daran teilzunehmen.[mehr]

Foto: Pixabay CC/PublicDomain/Alexas Fotos
Duftwolken und Chemikalien aus Pflegeprodukten für Haut und Haar entlarven Wissenschaftler der Universität von Boulder (US-Bundesstaat Colorado) als eine wesentliche Quelle für die ungesunde Luft in den Städten.

Donald Trump Grafi: Pixabay CC/PublkicDomain
Gegenwind für Donald Trump; In einem Brandbrief fordern vier der größten Lebensmittelkonzerne der Welt den US-Präsidenten auf, seine Gegnerschaft zum unter Vorgänger Barak Obama verbschiedeten Klimaschutzplan zu revidieren. Sonst, so schreiben Nestlé, Danone, Mars, und Unilever aktuell ans Weiße Haus, drohe der US-Wirtschaft ein Billionen Dollar Dilemma.

Foto. Pixabay CC/PublicDomain
„Das Stickoxid-Problem im Straßenverkehr ist technisch lösbar“, zitiert jetzt das Handelsblatt den Geschäftsführer von Bosch. Mit neu entwickelter Abgastechnik will er den in Verruf geratenen Antrieb vor dem Niedergang bewahren.