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Energiewende – einfach selbst gemacht: Immer mehr Menschen beteiligen sich an Genossenschaften zum Ausbau von Erneuerbarer Energien. Damit treiben sie die Energiewende voran. Schon 80.000 Bundesbürger halten Anteile an gemeinschaftlich betriebenen Anlagen zur regenerativen Strom- und Wärmeerzeugung, schreibt jetzt die Agentur für Erneuerbare Energie (AEE) in einer Pressemeldung.

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Carsharing gewinnt immer mehr: Studienergebnisse des Automotive Institute for Management (AIM) bestätigen die „sehr hohe Bereitschaft der Deutschen, Carsharing privat zu nutzen“, schreibt die EBS Universität für Wirtschaft und Recht in Oestrich-Winkel über ihre Forschungsergebnisse. Berlin sei, so die Wissenschaftler, „die Carsharing-Hauptstadt“, gefolgt vom Nordwesten Deutschlands. Die Befragung von Fuhrpark-Managern deutscher Unternehmen zeige das Marktpotenzial bei der gewerblichen Nutzung, dem so genannten Corporate Carsharing. Und Elektromobilität in Kombination mit Corporate Carsharing finde großes Interesse bei den Unternehmen.

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Nicht einmal mehr 200.000 Unterschriften fehlen Greenpeace zum Ziel: Dann haben sich eine Millionen Menschen für den Schutz der zunehmend vom Eis befreiten Arktis eingesetzt. Sie wollen die Ausbeutung von Bodenschätzen am Meeresgrund und einen rücksichtslosen Ausbau der Ölförderung in dem ökologisch sensiblen Gebiet verhindern.

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Die Dicken gewannen wieder einmal: Mit dem Entwurf zur neuen EU-Verordnung über den künftigen CO2-Ausstoß von Automobilen ab 2020, fahren deutsche Hersteller großer Karossen einen Sieg ein. „Zwar hat die Kommission den Durchschnittsgrenzwert von 95 Gramm pro Kilometer im Jahr 2020 nicht verändert“, schreibt die ZEIT über die jetzt fest gezurrten Abgasziele der EU, „doch der Teufel steckt im Detail.“ Schwere Limousinen nämlich dürfen mehr Dreck in die Luft pusten als kleine.

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E-Cars noch mobiler: Elektroautos könnten sich schon bald beim Rollen über Betonpisten selbst mit neuer Energie aufladen. Dann wäre ihre Reichweite nicht mehr limitiert. Das hoffen japanische Forscher. Sie tüfteln an der Technischen Universität Toyohashi an „der drahtlosen Übertragung von Strom durch Betonwände“, berichtet die Agentur Pressetext: „Ein erster Test des Projektes Electric Vehicle on Electrified Roadway (EVER) verlief bereits erfolgreich.“

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Die Zusatzkosten für Endverbraucher werden 2013 erneut um Millionen steigen. Betroffen sind allerdings nur Kleinverbraucher wie Privathaushalte oder kleinere Gewerbebetriebe. Die großen, energieintensiven Unternehmen profitieren sogar von der Umstellung auf alternative Energien, sie können sich für 2013 auf sinkende Strompreise freuen.

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Die deutschen Gletscher schmelzen rapide ab. Der jüngst veröffentlichte, erste bayrische Gletscherbericht geht davon aus, dass innerhalb der nächsten 20 bis 30 Jahre vier der fünf deutschen Gletscher komplett abschmelzen werden.

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Fehlerquelle: Mensch. Jetzt ist es offiziell. In Japan legte die unabhängige Untersuchungskommission des Parlaments ihren Bericht zur Atomkatastrophe von Fukushima vor. Er „macht die engen Beziehungen zwischen Politik und Atomindustrie für die Atomkatastrophe verantwortlich“, zitieret ihn die Frankfurter Rundschau. Fazit der 641 Seiten: Politiker und Betreiber sind für die Kernschmelzen verantwortlich.

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Die Akzeptanz eines Atommüll-Lagers durch die Bürger an einem möglichen, geplanten Standorts hängt vom Geschlecht und sozialen Status der betroffenen Bürger ab. Dieses Ergebnis ihrer neuen Studie, veröffentlichten finnische Wissenschaftler jetzt im Fachblatt International Journal of Environmental Technology and Management.

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Neue Kooperation gegen die Ausbreitung der Wüste: Beim Erdgipfel von Rio de Janeiro startete jetzt eine neue wissenschaftliche Zusammenarbeit. Organisationen aus Afrika, Brasilien und Frankreich hatten sie schon bei der Fight Against Desertification in Africa-Konferenz im Herbst 2011 in Niger mit der Declaration of Niamey beschlossen. Sie soll die interdisziplinäre Forschung im Kampf gegen Austrocknung und Verödung des Schwarzen Kontinents verbessern.

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Groß ist besser: Windkraftanlagen beeinträchtigen das Klima umso weniger, je größer sie gebaut werden. Das fanden jetzt Forscher der ETH Zürich heraus. Ihre Studie veröffentlichen sie im Fachblatt Environmental Science & Technology. „Bisher nahm man bloß an, dass größere Windkraftanlagen umweltfreundlicheren Strom erzeugen als kleine“, zitiert die Agentur Pressetext Studienleiterin Marloes Caduff, „wir haben dies nun quantitativ bewiesen.“

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Ressourcen aufgefressen: Die weltweit zunehmende Fettleibigkeit hat nach einer neuen Studie von Wissenschaftler der London School of Hygiene and Tropical Medicine die gleichen Folgen auf die globalen Ressourcen wie eine zusätzliche Milliarde Menschen.

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Einspruch gegen neues AKW in Temelin verlängert: „Aufgrund unserer Proteste zur knappen Einwendungsfrist ist diese vom 5. Juni bis zum 18. Juni verlängert worden“, verkündet das Umweltinstitut München auf seiner Internetseite. „Inzwischen hat die tschechische Regierung auch eine öffentliche Anhörung anberaumt: Am 22. Juni 2012 haben auch die deutschen Bürgerinnen und Bürger in Budweis (Tschechien) Gelegenheit, ihre Einwände zu erörtern.“ Eine Übersetzung wird garantiert.

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Die Lage ist rosiger als die Stimmung vermuten lässt: Trotz Senkung der Einspeisevergütung auch für den Sonnenstrom gedeiht der Solarmarkt in Deutschland unaufhaltsam. Zum Auftakt der Münchner Messe Intersolar 2012 legt der Bundesverband Solarwirtschaft Zahlen vor: Die neu installierte PV-Kapazität kletterte 2011 um 7.500 Megawatt Spitzenleistung (MWp) auf fast 25.000 MWp. Sonnenstrom sparte im Vorjahr gut 12.500.000 Tonnen Kohlendioxid-Emissionen ein. Auch Solarwärme liegt weiter im Trend. Mit 1,27 Mio. Quadratmeter neuer Kollektorfläche stieg die Zahl auf mehr als 15 Mio. Quadratmeter und ersparte uns über eine Million Tonnen CO2.

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Der Österreicher Heinz Kopetz lenkt den Weltverband der Biomasse-Energieerzeuger. Der Ehrenpräsident des Österreichischen- und ehemalige Präsident des Europäischen Biomasse-Verbandes wurde bei der Weltbioenergiekonferenz im schwedischen Jönköping als Nachfolger von Kent Nystrom an die Spitze des Sprachrohrs der Bioenergie-Industrie gewählt.