
Foto: Dieter Damschen
Sieger des diesjährigen Wettbewerbs „Naturwunder 2014“, der von der Heinz Sielmann Stiftung und dem EUROPARC Deutschland e.V. veranstaltet wurde, ist das Rambower Moor. Es gehört zum Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe – Brandenburg und liegt im Landkreis Prignitz. Es hat eine Fläche von etwa 450 Hektar und wird von zahlreichen Quellen gespeist und durchströmen.

Toter Schweinswal im Stellnetz. Foto: Krzysztof E. Skóra, Marine Station In Hel, Polen
Freiwillige Vereinbarung zur Vermeidung von Tierverlusten in Stellnetzen vor der Küste Schleswig-Holsteins weiter wirkungslos.[mehr]

Rattengift tötete die Elefantenmutter und machte ihr Junges zum Waisenkind. Foto: Care2 Petitions/ www.thepetitionsite.com
Tierschützer schlagen Alarm: Erst kürzlich wurden auf Borneo vierzehn Zwergelefanten mit Rattengift getötet. Um die Tiere von Palmöl-Plantagen fern zu halten bzw. um sie am Fressen der Palmfrüchte zu hindern, ist den Plantagenbetreibern jedes Mittel recht, berichtet das Team von Care2 Petitions.

Ölbohrinseln wie die Deepsea Delta auch bald vor den Küsten der kanarischen Inseln? Foto: wikimedia commons/ Erik Christensen
Trotz zahlreicher Proteste: Spanischer Konzern Repsol bohrt seit Dienstagmorgen 50 Kilometer vor den Küsten der Urlaubsinseln Lanzarote und Fuerteventura nach Öl. Nach unterschiedlichen Schätzungen liegen vor den kanarischen Inseln zwischen einer halben und einer Milliarden Barrel Erdöl – eine Menge, die den Jahresverbrauch Spaniens für rund zwei Jahre decken würde.

Christel Schroeder Foto: EuroNatur
EuroNatur-Präsidentin Christel Schroeder erhielt in Vaduz (Liechtenstein) den renommierten Naturschutz-Preis der schweizerischen Sophie und Karl Binding Stiftung aus Basel. Die Auszeichnung ist mit 10.000 Schweizer Franken dotiert und wird an Persönlichkeiten verliehen, die in ihrem Bereich, ihrer Gemeinde oder Region konkrete und beispielhafte Impulse oder Leistungen für den Natur- und Umweltschutz erbracht haben.

Brutales Schlachten der Opfertiere Foto: Change.org
Die Bilder des Opferrituals in Nepal sind mehr als grausam: Tierschützer aus aller Welt wollen daher mit Petitionen verhindern, dass beim Fest zu Ehren der Hindu-Gottheit Gadhimai während der einen Monat lang dauernden Feierlichkeiten, wie aktuell wieder im November, Schlachter wie im Rausch bis zu 500.000 Wasserbüffel, Schweine, Schafe oder Ziegen und Hühner mit Messern, Äxten oder Schwertern massakrieren. Die Tiere verbluten oft auf den Straßen und Plätzen vor dem Gadhimai-Tempel in Bariyarpur.

Eichsfeld Grenzlandmuseum am "Grünen Band" Foto: Wolkenkratzer
Lebensader für gefährdete Arten in ehemaligem Todesstreifen. Am 9. November 2014 feierten unzählige Menschen mit vielen Festakten den 25. Jahrestag des Mauerfalls in Berlin. Auch die Naturschützer feiern diesen Tag und das gesamte Jahr über mit vielen Veranstaltungen. Bis vor 25 Jahren verlief mitten durch Deutschland eine Grenze, die so genannte Innerdeutsche Grenze. Fast 40 Jahre lang. Der fast 1400 Kilometer lange, streng bewachte, sogenannte Todesstreifen. Ein für Menschen nahezu unüberwindbarer Streifen, der zu Trennung und Tod führte. Gleichzeitig gewährte diese Grenze der Natur einen Ort nur für sich.

Wilde Nandus Mecklenburg Vorpommern Foto: Speedhawq (CC fotocommunity)
Südamerikanischer Laufvogel heimisch in Norddeutscher Wildbahn Ursprünglich stammen Nandus aus Offenländern (Chaco, Cerrado, Pampas) Brasiliens bis hin zum Süden Argentiniens. Dort herrscht subtropisches bis gemäßigtes Klima. Hierzulande stammen die Laufvögel aus einem Freigehege westlich der Wakenitz bei Lübeck. Von dort aus erreichten die Nandus Mecklenburg-Vorpommern. Mehrfache Ausbrüche gelangen den Vögeln, weil ihre Gehege mangelhaft eingezäunt waren oder teilweise die Einzäunung fehlte. Die Arbeitsgruppe Nandumonitoring, bestehend aus Wissenschaftlern und Naturschützern unterschiedlicher Fachgebiete, geht von mehreren Ausbrüchen beginnend Ende der 1990er bis 2009 aus. Obwohl die Besitzer einige Tiere wieder einfingen, entwickelte sich dennoch eine stabile Population in Mecklenburg-Vorpommern, verursacht durch wiederholte Ausbrüche aus dem Gehege.

Foto: Hani Amir/flickr (CC-BY-NC-ND)
Circa eine Million Touristen besuchen jedes Jahr die Inselnation der Malediven, wegen ihres warmen Klimas und wegen ihrer atemberaubenden natürlichen Schönheit. All der angesammelte Müll bereitet dem kleinen Land zunehmend Kopfzerbrechen. Das ist die unangenehme Folge all der Gäste und auch der 395.000 Einwohnern der Malediven selbst.

Haussperling Foto:FokusNatur (CC Wikimedia)
Eine aktuelle Studie verzeichnet die Abnahme von Vögeln bei weitverbreiteten Arten. Spatzen oder Lerchen etwa werden immer weniger. Die neue Erhebung der University of Exeter, der RSPB und der Pan-European Common Bird Monitoring Scheme (PECBMS), zeigt jedoch auch, dass andererseits die Anzahl einiger seltener Vogelarten steigt. Die Untersuchung liefert Daten über 144 Arten europäischer Vögel, aus vielen Tausenden einzelner Erhebungen in 25 Ländern. Die Zählungen zeigen eine Abnahme von 421 Millionen Individuen einzelner Vogelarten im Zeitraum von 30 Jahren.

Laubholzbockkäfer Foto: Wikipedia CC
Hunde als Waldretter: Geht ein Containerschiff auf Reisen, gelten strenge Auflagen. Verlässt ein Schiff mit Granit einen Hafen in China, werden diese durch Holzlatten befestigt. In diesen Holzlatten verstecken sich gerne „blinde Passagiere“ z. B. in Gestalt des asiatischen Laubholzbockkäfers (Anoplophora glabripennis) bzw. deren Larven, denn dieses Holz dient ihm als Kinderstube. Der Käfer gilt jedoch hierzulande als meldepflichtiger Schadorganismus. Deshalb muss, laut Auflagen, die Ladung vor Reiseantritt begast werden.

Nachhaltigkeit: Deutschland mit Nachholbedarf Foto: ap/Paul Hakimate
Deutschland will Vorbild in Sachen Nachhaltigkeit werden und sein. Jetzt kritisiert ausgerechnet jenes Gremium, das die Regierung dabei unterstützt, „schwere Umsetzungsprobleme“. Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) mahnt den „politischen Willen für mehr Nachhaltigkeitspolitik“ an.

Klare Linien und keinerlei Kompromisse in Sachen Komfort – so präsentiert sich der neue Pultdach-Bungalow aus der PlanMit-Reihe vom Ökohaus-Pionier Baufritz.
Klare Linien und keinerlei Kompromisse in Sachen Komfort – so präsentiert sich der neue Pultdach-Bungalow aus der PlanMit-Reihe vom Ökohaus-Pionier Baufritz.[mehr]

Preisträger der DBU 2014 Foto: dbu
Zum 22. Mal Deutscher Umweltpreis vergeben: Bundespräsident Joachim Gauck überreichte gestern dem Ökonom und Energieeffizienzexperten, Prof. Dr. Peter Hennicke (72) und dem Wissenschaftler und Gründer der Firma UNISENSOR Sensorsysteme, Prof. Dr.-Ing. Gunther Krieg (72) den unabhängigen, mit 500.000 Euro höchstdotierten Umweltpreis Europas. Den Ehrenpreis überreichte Joachim Gauck an Hubert Weinzierl (78).

Junge Gämse in den Alpen Foto: Tom Mason
Der Klimawandel lässt die Gämsen schrumpfen. Zu diesem Ergebnis kommt der Biologe Tom Mason von der britischen Durham University in einer neuen Studie. Er stellte fest, das die alpinen Wildziegen (Rupicapra rupicapra) mit Zunahme der Temperaturen immer kleinwüchsiger und leichter werden – seit den 1980er-Jahren um gut 25 Prozent.