
Dachgarten Foto: Wikimedia CC/Immanuel Giel
Vorteil für Mensch und Natur: Begrünte Dächer sparen Energiekosten und schaffen neuen Lebensraum für Tiere und Pflanzen. „In keinem Land gibt es so viele grüne Dächer wie in Deutschland“, betont die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU). Sie unterstützt Forschungsprojekte etwa zum Wärmedämmverhalten oder zur Identifizierung von potenziell zu begrünenden Dachflächen, „um den grünen Dächern weiter zum Durchbruch zu verhelfen“.

Gelassenheit und Ruhe im Einklang mit der Natur sind wesentlich Voraussetzungen für Nachhaltigkeit.
Die Frage "Was bleibt?" ist ein wichtiger Impuls zur Nachhaltgkeitsdebatte: nicht ökologische Ewigkeitsillusion, sondern eine Kultur der Erinnerung, Demut und der Gelassenheit können uns zu einer nachhaltigen Zukunft verhelfen.[mehr]

Foto: Screenshot Video/NA
Erdbeeren erkranken sehr oft an Pilzinfektionen. Um das zu vermeiden, werden häufig Bodenbegasung mit giftigen Chemikalien angewendet. Daher sind dringend Alternativen gesucht, die den Chemikalieneinsatz verringern. Die vom Institut für Agrar- und Fischereiforschung in Andalusien entwickelte Biosolarisation könnte eine solche ökologische Alternative sein.

Foto: UN Photo/Albert González Farran
Das ist ein Ergebnis des „Berichts über die menschliche Entwicklung 2014“ zum Thema „Anfälligkeit und Widerstandskraft“, die vom Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) in Tokio vorgestellt wurde. Der Bericht mit dem Titel „Den menschlichen Fortschritt dauerhaft sichern: Anfälligkeit verringern, Widerstandskraft stärken“ bietet eine neue Perspektive auf das Problem der Vulnerabilität und schlägt Wege zur Stärkung der Widerstandskraft vor.

Foto: wikimedia CC BY-SA 3.0/Massimo Catarinella
Vor 20 Jahren, am 26.07.1994, gab es den ersten Ozonalarm: Weil aufgrund des lang anhaltenden heißen Wetters die bodennahen Ozonkonzentration stiegen, verhängte Hessen Tempolimits von 90 km/h auf Autobahnen und 80 km/h auf Landstraßen. Warum redet heute niemand mehr von Tempolimits und Fahrverboten? Ist das Ozonproblem gelöst?

Dagmar-Fritz Kramer bei der Podiumsdiskussion auf den Berliner Energietagen -gemeinsam mit Markus Schönborn von der KfW Bankengruppe, Werner Landwehr von der GLS Bank Berlin und Dr. Georg Nüßlein von der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.
Auf den Berliner Energietagen fordert die Geschäftsführerin des Ökohaus-Pioniers Baufritz Dagmar Fritz-Kamer die Politik endlich zum Handeln auf[mehr]

Bleibt lange schön: T-Shirt von Cotonea
Mangelnde Fairness gegenüber Baumwoll-Bauern, Näherinnen und Färbereien wird der Textilindustrie seit Jahren vorgeworfen. Nicht nur Billiganbieter, auch teure Labels lassen unter unwürdigen Bedingungen produzieren. Was aber ist mit der Gewebe-Qualität? Wie fair ist es, dem Endverbraucher Klamotten zu verkaufen, die er nach drei Wäschen entsorgen muss, weil sie „aus dem Leim“ gegangen sind? Oder mit Bettwäsche, die Rückstände von Schadstoffen enthält?[mehr]

Die Quarzwerke wollen den Wald abholzen, um an den Sand zu kommen. Foto: Tanja Keßels BUND
Die Quarzwerke in Frechen wollen den Buschbeller Wald abholzen. 140 Jahre alte Eichen und Buchen sollen weg. Die Firma will an den Sand unter dem Wald. Bis zum 15. August können wir den Wald noch retten![mehr]

Quelle: Umweltbundesamt
Vor 40 Jahren nahm das Umweltbundesamt als erste wissenschaftliche Umweltbehörde in Europa seine Arbeit auf. Seitdem ist viel passiert – eine Ausstellung in Dessau-Roßlau sowie eine interaktive Zeitleiste im Internet verraten, was genau.
Crowdfunding-Experten aufgepasst: Für unseren geplanten Relaunch von global° sucht die Redaktion kreative (Mit-)Denker und Macher.
Situation außer Kontrolle: Schockierendes Video enthüllt katastrophale Zustände in rumänischen Tierheimen[mehr]

Peru: Rodungen von Regenwald auf Satellitenbildern zu erkennen (Foto: NASA)
Der Präsident der Klimakonferenz in Lima droht Champion der Abholzer und Umweltzerstörer zu werden. Perus Staatschef Ollanta Humala Tasso will in Kürze ein Gesetz unterschreiben, das Unternehmen bei der Ausbeutung und Zerstörung der Natur in seinem Land nahezu freie Hand lässt. „Er schwadroniert von Klimaschutz und öffnet mehr Abholzung und Ausbeutung der Umwelt Tür und Tor“, sagt Reinhard Behrend von der Umweltschutzorganisation „Rettet der Regenwald“.[mehr]

Foto: Truhout.org/Flickr (CC-BY-2.0)
Zur Zeit auch bei uns wieder heiß diskutiert: Fracking – die Förderung von Schiefergas. Wenn es darum geht, sich von ausländischen Gaslieferungen unabhängig zu machen, ist Fracking der große Hoffnungsträger. In den USA boomt die Förderung von Schiefergas und gerade deshalb werden dort Klagen landesweit immer lauter. Neben allen bereits bekannten gesundheitlichen Gefahren für Mensch und Tier und den Schädigungen der Umwelt, rückt eine weitere Folgeerscheinung des Frackings immer mehr ins Rampenlicht – die Entsorgung des radioaktiven Mülls.

Foto: wikimedia CC BY-SA 2.5/Mike Phobos
Berlin summt! München summt! Auch in deutschen Städten summt es. Die Stadtimkerei wird immer beliebter. Honig aus der Nachbarschaft ist regional, braucht keine langen Transportwege und soll für Pollenallergiker besser geeignet sein. Doch hat der Stadthonig wirklich nur Vorteile?

Sie liefert das Saatgut für Cotonea Bio-Baumwolle in Uganda: Die Entkörnungsanlage
1998 trieb die Preis- und Patentpolitik der Gentechnikindustrie mehr als 40.000 indische Baumwollbauern in den Selbstmord. Doch nicht nur gentechnisch verändertes Saatgut wird vielfach über Kredite finanziert. Auch für den Kauf von Hybridsaat – im konventionellen Baumwollanbau üblich – müssen sich die meisten Baumwollbauern verschulden.[mehr]