
Foto: Wikimedia CC/GNU 1.2/RayNata
Wir „Pillenfresser“ sind schuld: Medikamenten-Rückstände, die in deutsche Gewässer und in die Umwelt gelangen, stammen nach einer jetzt vorgelegten neuen Studie zum überwiegenden Teil aus Privathaushalten, nicht aus Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen. Das schreiben Nachhaltigkeitswissenschaftler der Leuphana Universität Lüneburg Ärzte des Ortenau Klinikums in Offenburg in der Zeitschrift Environment International.

Foto: University of California Riverside
Geniale Idee: Wasser einfach beim Schwimmen säubern. Das können zukünftig alle Schwimmer, deren Badehose oder Bikini aus dem neuartigen „Sponge“-Matrial (Schwamm) besteht, den Mihri und Cebgiz Ozkan an der University of California Riverside entwickelten.

Foto: Wikimedia CC/H. Krisp
Egerlinge könnten die Lösung sein: Wissenschaftler am Riverside Bourns College of Engineering der University of California nutzen die Champignon-Art (portabella/I>), um Batterien – etwa für Smartphones oder Tablets – länger haltbar zu machen oder häufiger laden zu können. Das organische Material als Ersatz für Lithium-Ionen-Energiespeicher ist umweltfreundlicher, billiger und besser zu verarbeiten als herkömmliche Anoden aus synthetischem Graphit.

Foto: Wikimedia CC 3.0/J. Doubek
Fracking-Chemikalien bringen das menschliche Hormonsystem aus der Balance. Das erkannten jetzt Wissenschaftler der University of Missouri. Sie untersuchten die zur „unkonventionellen“ Öl- und Gasförderung eingesetzten Stoffe und die Reaktionen von Menschen, die nahe den Bohrstellen leben.

Foto: Körber-Stiftung / David Ausserhofer
Die britische Materialforscherin Nicola Spaldin von der ETH Zürich hat die theoretischen Grundlagen für die neuartige Stoffklasse der Multiferroika gelegt. Dafür bekam sie am 5. September den mit 750.000 Euro dotierten „Körber-Preis für die Europäische Wissenschaft 2015“ überreischt. Multiferroika sind kristalline chemische Verbindungen, die sowohl auf elektrische als auch auf magnetische Felder reagieren

Fto: Flickr CC/Sascha Kohlmann
Es gibt also doch auch noch einen zweiten „(kleinen) Unterschied“: Neurowissenschaftler der Northwestern University in Chicago belegen jetzt, wie unterschiedlich die Gehirne von Männern und Frauen auf der molekularen Ebene etwa auf Medikamente reagieren. Sie leiten Informationen unterschiedlich weiter.

Foto: CSIRO
Mehr als 75% aller Nahrungs-Pflanzen benötigen Fremdbestäubung und die Sorge über die Rolle von Pestiziden im Bezug auf den drastischen Rückgang der Honigbienen, ist gewachsen. Nach einer Studie der University of Reading von 2014 hat Europa einen dramatischen Mangel an Honig-Bienen. In mehr als der Hälfte der 41 untersuchten europäischen Länder gebe es nicht ausreichend genug Bienen, um die Pflanzungen "korrekt zu bestäuben“.

Foto: Calicut Medical College / Wiki (CC BY-SA 4.0)
Das unkontrollierte Wachstum von Krebszellen versuchen Forscher seit Jahren zu verstehen und in den Griff zu bekommen. Jetzt haben Wissenschaftler der Mayo Clinic in Florida und der Universität Genf offensichtlich die fehlende „Wachstumsbremse“ entdeckt. Laut ihrem jetzt in der Fachzeitschrift „Nature Cell Biology“ veröffentlichten Studienbericht, ist es gelungen, menschliche Tumorzellen umzuprogrammieren und das Wuchern zu stoppen.

Collage: Daniel Nickrent/Uni Konstanz
Schluss mit dem Spekulieren: Erstmals sammelten Wissenschaftler exakte Daten über die Einwanderung von Pflanzenarten auf fremden Kontinenten und ihre Ausbreitung außerhalb ihrer heimischen Territorien. Vier Jahre forschten die Biologen in regionale Listen eingebürgerter Pflanzen aus allen Teilen der Welt und führten sie zu einer globalen Datenbank (GloNAF; Global Naturalized Alien Flora) zusammen.

Foto: kit.edu
Weniger Elektroschrott: Halbleiter und Farbstoffe aus Pflanzenextrakten oder Isolatoren aus Gelatine könnten schon bald als gedruckter Elektronik aus kompostierbaren Natur-Materialen den Abfallberg durch immer neue Elektronik schwinden lassen. Daran arbeiten jetzt Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Die Bauteile aus dem 3D-Drucker sagen den jährlich knapp zwei Mio. Tonnen Elektroschrott den Kampf an.

Foto: V3PO-Team
Ist es möglich, auf einer Raumstation pflanzliche Nahrungsmittel in einer größeren Menge mit gleicher Qualität zu produzieren und damit die Versorgung der Astronauten mit frischem Gemüse auf langen Missionen gewährleisten zu können? Diese Frage treibt eine Gruppe von Schülern der Edith-Stein-Schule in Ravensburg um. Sie möchten herausfinden, ob die vegetative Vermehrungsfähigkeit von Pflanzen unter den Bedingungen der Schwerelosigkeit auf der Internationalen Raumstation ISS möglich ist.

Foto: Louise Docker/Wikimedia (CC BY 2.0)
Bienen und andere Insekten haben keine Antikörper die sie an ihren Nachwuchs weitergeben könnten. Trotzdem sind die jungen Bienen auf bestimmte Krankheitserreger vorbereitet. Ein Rätsel, das jetzt Wissenschaftler um Heli Salmela von der Universität Helsinki gelöst und im Fachblatt "PLOS" veröffentlicht haben.

Foto: Stzephen Ward/OSU
Darauf warteten Veggies und Umweltschützer gemeinsam und lang: Forscher der Oregon State University patentierten jetzt einen roten Seetang. Das proteinreiche Meeresgewächs schmecke, so sagen sie nach Testmahlzeiten, „frittiert ganz ähnlich wie gebratener Frühstücks-Bacon“.

Scfeenshot: global°
Was Werbestrategen längst wissen, entdecken jetzt Psychologen, damit Kinder gesund essen. „Wenn die Verpackung verlockend gestaltet ist, greifen Grundschulkinder auch zu gesunden Lebensmitteln“, konstatiert ihre Studie ds Forschungsinstituts für Kinderernährung Dortmund und der Universität Bonn.

Viel Spaß mit ihrer textilen 3D-Installation bei der langen Nacht der Wissenschaften: die Studentinnen der HTW (Foto: Camilla Rackelmann)
Kann man fühlen, ob Baumwollgewebe behandelt ist oder nicht? Verhalten sich Funktionsmaterialien beim Waschen anders als Naturfasern? Sehen ökologische Materialien heute noch „ökig“ aus? Der Studiengang Bekleidungstechnik/ Konfektion an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) präsentierte in seiner „Textilpagode“ in der Langen Nacht der Wissen-schaften am 11. Juni „Textile Materialien in 3D“, also real und zum Anfassen. Für viele der fast 4.000 Pagoden-Besucher ein echtes „Aha-Erlebnis“.[mehr]