
Foto: Wikimedia CC 3.0/Eddau
Gute Zeiten für Handy- und Tablett-User: In China entwickeln Wissenschaftler der Lanzhou University eine Methode, die das Tippen auf den Touchscreen zur Erzeugung von Strom nutzt. So könne, hoffen sie, die Batterie der Geräte beim Gebrauch stetig wieder aufgeladen werden – das lästige Suchen nach Ladekabel und Steckdose hätte ein Ende.

Foto: Fraunhofer IZI
Obwohl die Europäische Union mit der EU-Kosmetikverordnung 2013 den Handel von Kosmetika, deren Inhaltsstoffe mit Hilfe von Tierversuchen geprüft wurden, verboten hat, fehlen in der medizinischen Forschung immer noch alternative Verfahren. Forscher vom Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie IZI in Potsdam ist jetzt gelungen zusammen mit Partnern von der Hebrew University in Jerusalem einen Mikrobioreaktor zu entwickeln.

Foto: Screenshot Video
In vielen Entwicklungsländern ist Strom Mangelware. Etwa 1,4 Milliarden Menschen weltweit haben keine Zugang zu ausreichend Elektrizität. Wenn die Sonne untergeht, ist es dunkel, weshalb die Menschen zu unsicheren und gesundheitsschädlichen Petroleumlampen greifen. Für Familien mit kleinen Kindern oder Schüler, die lernen müssen, ist die Situation besonders schlimm.

Foto: Linköping University/Thor Balkhed/Abdellah Malti
Einer Gruppe von Wissenschaftlern um Xavier Crispin an der schwedischen Linköping University gelang jetzt die Entwicklung eines so genannten „Power-Papers“. Das Papier speichert in seiner Nano-Zellulosestruktur ebenso viel Elektrizität, wie gängige Leitermaterialien auf dem Markt, ist aber aus natürlichen Rohstoffen und oft wieder aufladbar.

Grafik: OceanCare
Auch Tiere leiden unter Lärm. Manche von ihnen, Wale und Delphine zum Beispiel, besonders. Ausgerechnet in wichtigen Lebensräumen gefährdeter Meerestiere des Mittelmeeres ist sehr laut. Zu diesem Schluss gelangen Wissenschaftler aus Frankreich, Italien, der Schweiz und den USA, die mit dem Bericht „Übersicht der Lärm-Hotspots im Mittelmeer“ erstmals eine flächendeckende Erhebung zur Dichte lärmintensiver Aktivitäten und eine Kartierung der Lärmquellen vorlegen.

Siedlungsausbreitung: Cancum/Mexiko Foto: US-Innenministerium
Wir kennen alle solche Bilder – dennoch lösen sie jedes Mal aufs Neue wieder eine sonderbare Gefühlsmischung aus Faszination und Schrecken in uns aus. Vorher – nachher: Aufgenommen aus dem Weltall zeigen die Aufnahmen von Satelliten-Kameras, wie die Menschen ihren Planeten verändern: manchmal zu dessen – und ihrem – Vorteil, meist aber zum Nachteil aller.

Grafik: treehugger / PixScience.fr / Grégoire Cirade
Solarpower auf Hlöhernflug: Französische und japanische Wissenschaftler brüten über ihrer revolutionären Idee. Sie wollen Solarmodule an hoch fliegende Ballons montieren und damit die Kraft der Sonnenenergie weit oben in der Stratosphäre abzapfen.

Foto: Wikimedia CC/Free Art
Comeback für die Glühbirne: Dank Nanotechnologie könnten die guten alten Leuchten, die die EU und Klimaschützer wegen ihres zu hohen Energieverbrauchs verbannten, bald vielleicht doch wieder strahlen.

SCreenshot: Volvo
Der Fortschritt schafft Probleme: Wenn Autos bald auch ohne Fahrer über Straßen kurven und dabei dennoch ihr Ziel finden, wird das den Verkehr um „mindestens 11 Prozent anschwellen“ lassen! Das berechneten jetzt Wissenschaftler und Demoskopen am Transportation Research Institute der University of Michigan. Ihre Studie prophezeit gar ein „Stau-Desaster“.

Foto: Universität Basel, Thomas Mani
Der Rhein zwischen Basel und Rotterdam ist einer der am stärksten belasteten Gewässer weltweit. In ihm fanden Wissenschaftler der Universität Basel mit die höchsten Konzentrationen von kleinsten Plastikteilen, die bisher in Meereszuflüssen gemessen wurden – am meisten im Ruhrgebiet mit bis zum Vierfachen des Durchschnitts.

Screenshot: World Air Map/Plume Labs
Gefährliches Luftschnappen: In vielen Ecken der Erde fäll das Atmen schwer. Mancherorts ist es nahezu lebensgefährlich. Die jüngsten Meldungen aus China belegen dies, News aus Südostasien während der starken Waldbrände ebenfalls. Rechtzeitig zur Klimakonferenz in Paris startet daher ein französisches Start-up eine Website und App, die für viele Städte weltweit den aktuellen Luftzustandsbericht präsentiert.

Foto: Wikimedia CC/GNU 1.2/Stefan Kuehn
Kurz vor dem Klima-Gipfel in Paris misst UN World Meteorological Organization (WMO) neue Rekord-Temperaturen. Von Januar bis September 2015 kletterte die Hitze über Land und über den Meeren der Erde demnach so hoch wie nie zuvor seit den Klima-Aufzeichnungen, protokolliert der WMO-Report.

Grafik Jayson W. Runyon
Holz statt Erdöl: Gemeinsam mit Kollegen der University of Alabama in Tuscaloosa (USA) gelang Wissenschaftlern der Johannes Gutenberg Universität (JGU) in Mainz der Nachweis, dass die Grundbausteine vieler im Alltag benutzter Chemikalien künftig durchaus auf Basis von Holz statt Erdöl produzierbar sind – zu wirtschaftlich zudem wettbewerbsfähigen Kosten.

Foto: AtlantaSolar/Twitter
Zwei Wochen nachdem der erste 24-Stunden Flug, hat AtlantikSolar einen neuen Weltrekord für den längsten solarbetriebenen unbemannten Flug in seiner Gewichtsklasse aufgestellt. Das Fixed-Wing Team am Autonomous Systems Lab der ETH Zürich hat einen kontinuierlichen Flug von 81.5 Stunden (4 Tage und 3 Nächte) Dauer und einer Distanz von 2316km mit dem nur 6.8kg schweren AtlantikSolar Unmanned Aerial Vehicle (UAV) geschafft.

Screenshot: EU Commission
Every year, around 100 million tonnes of food are wasted in the EU, which is harmful for both the environment and the economy. Recognising food technologies’ potential to contribute to the reduction of food waste, the European Commission has launched an awareness-raising video on food technology.[mehr]