
Raimow Makambai (Zweiter von rechts) erntet 1650 kg/ha Bio-Baumwolle (Foto: Klaus J.A. Mellenthin)
Niemand hinterfragt ernsthaft die Behauptung, mit ökologischer Landwirtschaft könne man nicht genügend Nahrungsmittel produzieren, um die Weltbevölkerung zu ernähren. Forscherinnen an der University of California (UC) haben das jetzt getan. Die Meta-Studie, die 115 Einzelstudien (und damit dreimal mehr Datensätze als bisher) ausgewertet hat, kommt zu dem Ergebnis: Diese Behauptung ist falsch.[mehr]

Foto: NASA/Michael Studinger
Grönland hat die zweit größte Eisfläche nach der Antarktis. Zwischen 2003 und 2009 verlor der Eisschild pro Jahr durchschnittlich mehr als 240 Gigatonnen Eismasse. Aber die Eisgletscher lassen sich nicht über einen Kamm scheren. Sie schmelzen höchst unterschiedlich oder wachsen sogar trotz Erwärmung. Das macht Prognosen über ihr Abtauverhalten schwerer.

Schadstoff-Quelle Ofen Foto: Biocombust
Biomasse gilt als Baustein der Energiewende. Es ist ein nachwachsender Rohstoff, seine Verbrennung daher klimaneutral. Dennoch entstehen aber Partikel, die in die Luft geraten und die wir einatmen. Sie können potenziell auch krank machen. Deshalb untersuchen Wissenschaftler aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz deren Wirkung in ihrem internationalen Projekt Biocombust.

© liebeslakritze - flickr.com (CC BY 2.0))
Rückenschmerzen sind ein weit verbreitetes Problem, von welchem Patienten aller Altersgruppen betroffen sind. Die Ursachen für Rückenprobleme sind sehr verschieden und enorm vielfältig. So zum Beispiel Skoliose (Verkrümmung der Wirbelsäule), Überbelastung durch schweres Heben und Tragen, Osteoporose (Knochenschwund), Verspannungen der Muskulatur, Bandscheibenvorfälle und Bandscheibenvorwölbungen oder aber eine Lumbalgie (Hexenschuss).[mehr]

Zitronen (© Christian Schnettelker - flickr.com (CC BY 2.0))
Besonders in den kalten Monaten ist das Immunsystem anfällig für sämtliche Viren, die vermehrt im Winter durch öffentliche Einrichtungen schwirren. Deshalb ist es wichtig, sich innerlich und äußerlich vorzubereiten, um den Angreifern keine Chance zu geben.[mehr]

Ein Grundlagenwerk zur möglichen 100%-Versorgung mit erneuerbaren Energien
Auf gut 500 Seiten gelingt es Rogall, eine überzeugende Darstellung von Grundlagen zur energetischen Selbstversorgung der globalen Gemeinschaft zu offerieren, Entwicklungspfade offen zu legen und potentiellen Akteuren mit dieser Publikation ein wesentliches Rüstzeug für neue Wege zu bieten. Ein beachtenswertes Grundlagenwerk zur Freisetzung von gesellschaftlichem Aktionspotential für nachhaltige Entwicklung, das Akteuren für erneuerbare Energien als Grundlagenmaterial dienen sollte[mehr]

Hitze einfach ins Weltall ableiten Grafik Fan Lab
Geniale Idee: Stanford-Physiker Shanhui Fan und sein Kollege Aaswath Raman entwickelten ein Material, das Gebäude nicht nur vor dem Aufheizen durch die Sonnenstrahlen schützt. Es entzieht ihm auch bereits gespeicherte Energie und sendet sie als Infrarotstrahlung ins kalte Weltall – perfekt für eine immer wärmer werdende Welt.

Foto: Alfredte/Wiki (CC-BY-SA-3.0)
In New York City, der Stadt, die niemals schläft, achtet man auf vieles, aber sicher nicht auf Insekten unter seinen Füßen. Das bedeutet aber nicht, dass die deshalb nicht hart arbeiten. Und genau das wollten Forscher der North Carolina State University um Dr. Elsa Youngsteadt untersuchen. Ihre Studie wollten sie herausfinden, wo und wie viel Junk-Food von Insekten und Tausendfüßlern regelmäßig entsorgt wird.

Biogasanlage versorgt Datencenter mit Strom Foto: Siemens
Hightech für den Klimaschutz: Im kleinen Datencenter von Cheyenne im US-Bundesstaat Wyoming macht Microsoft Zukunft erlebbar. Die 200 Server sind total unabhängig vom Netz. Ihre Energie beziehen sie aus der werkseigenen Biogasanlage. Die versorgt eine Brennstoffzelle mit Methan.

Stripper Foto: Wuikimedia CC 2.0/Neils Jennings
Strahlenschutz: Ameer Rosic nimmt die Sache ernst. Damit die elektromagnetische Strahlung – etwa seines Handys oder i-Pods in der Hosentasche – keine negativen Langzeitfolgen haben wird, wenn er einmal Kinder will, entwarf er jetzt Unterhoden, die uns Männer vor den Strahlen dieser Geräte schützt.

Charles Darwin ca. 1890 "Darwin panel" (CC Wikimedia)
Am 24.November 2014 jährt sich Darwins Evolutionstheorie zum 155-mal Der Naturforscher Charles Darwin veröffentlichte am 24.November 1859 erstmalig seine Schrift über die Entstehung der Arten. Dieses Grundwerk der Evolutionstheorie widerlegt die bis dato geltende Vorstellung von der Unabänderlichkeit der Arten. Zudem erschütterte diese Theorie das damalige Weltbild. Viele Menschen nahmen die biblische Schöpfergeschichte wörtlich. Weiterhin unternahm die Kirche fast alles, um dieses Weltbild aufrecht zu halten. Auch die Mehrzahl der Naturforscher glaubte an die Unveränderlichkeit der Arten und dass jede einzelne für sich erschaffen worden sei. Nur wenige Naturforscher nahmen an, dass Arten einer Veränderung unterliegen.

Im Boot auf Exkursion Foto: Yale University
Pilz frisst Plastik: Im Dschungel von Ecuador fanden Studenten der Yale-Universität (USA) einen Pilz, der Polyurethan-Kunststoff verdaut. Sie hoffen, mit Pestalotiopsis microspora endlich die Lösung für eines der drängendsten Umweltprobleme entdeckt zu haben. Der Pilz könnte helfen, die über eine Milliarde Tonnen Plastikmüll, die sich seit 1950 in der Natur türmen, einfach „aufzufressen“.

Kryopumpen von Oerlikon Leybold Vacuum optimieren Weltraumsimulation
Oerlikon Leybold Vacuum erhielt von einem chinesischen Kunden einen Auftrag zur Fertigung einer Kleinserie von Kryo-Vakuumpumpen der Serie COOLVAC 60.000 für die Evakuierung von Weltraumsimulationskammern. Diese Pumpen mit einem Flanschdurchmesser von 1,3 Meter und einem Saugvermögen von 60.000 Liter/Sekunde für Stickstoff werden aktuell am Standort Dresden hergestellt. [mehr]

Zisterne Foto: mhobl/flickr (CC-BY-2.0)
Hat die Klimaerwärmung auch Einfluss auf das Grundwasser? Diese Frage stellten sich Forscher der ETH Zürich und dem KIT. Für ihre Studie konnten die Forscher auf lückenlose Langzeit-Temperaturmessungen von Grundwasserströmen um die Städte Köln und Karlsruhe zurückgreifen. Die Betreiber der dortigen Wasserwerke messen seit 40 Jahren unter anderem auch die Temperatur des vom Menschen weitgehend unbeeinflussten Grundwassers.

Foto: CSEM
Das ermöglichen jetzt die vom Schweizer Zentrum für Elektronik und Mikrotechnik CSEM entwickelten weißen Solarmodule. Diese neuen Solarpanels können komplett in die Gebäudehülle integriert werden und somit zu einer gänzlich versteckten Energiequelle werden. Auch für den Bereichen der Verbraucherelektronik (Laptops) und die Automobilindustrie dürfte diese Entwicklung interessant sein.