
AKW im ukrainischen Saporischschja Foto: Wikimedia CC/GNU 1.2/Ralf1969
Gefahr durch AKW im ukrainischen Kriegsgebiet: Greenpeace-Atomexperte Tobias Münchmeyer warnte in einem Gespräch mit der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ): „Die Betonhülle der Rektoren halten einem Beschuss panzerbrechender Waffen nicht stand.“ Schon ein Stromausfall im Kampfgebiet der Ostukraine könne die Reaktoren zerstören.

Brennelemte im AKW-Fukushima Foto: Tepco
Rettungsversuch in Fukushima gescheitert: Das Einfrieren des in den Boden sickernden Wassers aus dem havarierten Reaktor im japanischen AKW sollte dessen Vordringen ins Grundwasser verhindern. Jetzt stoppten die Arbeiter auf dem verseuchten Gelände ihre Versuche: „Täglich werden 720.000 Tonnen Wasser kontaminiert“, berichtet jetzt die Internetseite energiezukunft.eu über den verzweifelten Versuch die Katastrophe drei Jahre nach der Explosion des Meilers doch noch irgendwie einzudämmen.

Karte der Klimavorhersage Grafik: Wikimedia CC/UNIPCC
127 Seiten Mahnung: Noch ist es nur der Entwurf eines neuen Klimaberichts. Die UN schickten ihn an Regierungen, um das Dokument bis zur Oktober-Konferenz in Kopenhagen zu studieren und ihn abzustimmen. Das Papier enthält kaum Neues, nutzt aber deutliche Worte: Bis Mitte des Jahrhunderts werde sich der Klimawandel derart beschleunigen, dass Menschen und Umwelt eindeutig vor einer unabwendbaren Katastrophe stehen.

Foto: Screenshot Video/CNN
Nachdem Reaktorunglück 2011 musste die Familie Watanabe wie viele andere aus dem verseuchten Gebiet fliehen. Die Ehefrau und Mutter dreier Kinder Hamako Watanabe hat diesen Schicksalsschlag nicht verkraftet. In Folge ihrer Depressionen übergoss sie sich mit Benzin und beging Selbstmord. Die Familie hatte nach dem tragischen Freitod Klage gegen die Betreiberfirma TEPCO eingereicht, weil sie den Reaktorunfall als ursächlich für die Depression und den Selbstmord ansah.

Schutz gegen zu viel Sonnenstrahlung Foto: elementgirls
Was eigentlich gar nicht sein darf fanden jetzt Wissenschaftler der US-Raumfahrtbehörde NASA gleich zuhauf in der Atmosphäre: Tetrachlorkohlenstoff (CCl4). Die Chemikalie wurde im Montreal-abkommen von 1989 zum Schutz der Ozonschicht verboten. Jetzt vermuten die Wissenschaftler: „Es ist offensichtlich, dass CCl4 in der Industrie heimlich genutzt wird.“

Eisschmeklze am Südpol Grafik: AWI
Ein Eisblock so groß wie Hamburg und 600 Meter hoch: So viel Eis schmilzt derzeit jedes Jahr am Nordpol ab. Das belegen neueste Satelliten-Daten, die Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) aus Daten des ESA-Satelliten CryoSat-2 nun erstmals über Grönland und der Antarktis ermittelten.

Meereis auf der Framstraße Foto: AWI/S. Menze
Hollywood-Regisseur Roland Emmerich hatte es in seinem Katastrophenstreifen „The Day after Tomorrow“ schon vor 10 Jahren vorausgesehen: Ohne den klimatischen Einfluss des Golfstroms wäre es in Europa um einige Grad kälter. Im Film erstarrt das Land unter einem dicken Eispanzer. Was als Fiktion galt, bestätigen jetzt Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI). Sie entdeckten Hinweise auf einen zentralen Steuermechanismus und ein wichtiges Puzzle-Teil in der Klimaanlage der Erde: In den vergangenen 30.000 Jahren beeinflusste die An- und Abwesenheit von Meereis in der Framstraße die Intensität des Golfstroms und das europäische Klima stark. Schmilzt dort – wie aktuell – das Eis, wird es in Europa kühler.

Einfahrt zur Fukushima-Todeszone bei Kashawa Foto: Wikimedia CC/Abasaa
Fukushima reloaded: Die Forscher sind zwar nicht einhelliger Meinung über ihre Studienergebnisse, die Tendenz jedoch ist eindeutig – für die meisten der in der rund 600 Quadratkilometer großen Sperrzone um das 2011 havarierte Atomkraftwerk an der japanischen Ostküste „bedeutet der Unfall einen dramatischen Rückgang der Population, massive Schäden am Genpool bis hin zu Albinismus und lebensbedrohlichen Mutationen“. Das berichtet ganz aktuell Green-WiWo, die Online-Umweltausgabe des Magazins Wirtschaftswoche.

Energie sparen unter der Dusche Foto: apops/Fotolia.com/Uni Bamberg
Manchmal macht eben die Form den Unterschied: Wirtschaftsinformatik-Professor Thorsten Staake zeigt Menschen unter der Dusche mit einem an die Brause montierten Gadget, wie viel Strom und Warmwasser sie bei der Körperpflege verbrauchen. Diese „Duschverbrauchsanzeige“ wirkt: Die Duschdauer im Test verringerte sich um 20 bis 24 Prozent.

Foto: The Climate Reality Project
Am 23. September 2014 findet in New York der UN-Klimagipfel statt. The Climate Reality Project und sein Gründer Al Gore, der ehemalige Vizepräsident der USA, starten daher einen Aufruf:

Chen Guangbiao Foto: VOA
Der Mann ist ein Phänomen: Ohne Zweifel beherrscht Chen Guangbiao alle Regeln des perfekten Marketings (siehe Video). Er rüttelt seine Landleute in China wach und spornt sie zu mehr Rücksicht auf die ramponierte Umwelt im riesigen Reich der Mitte an. Einmal verschenkte er in der Hauptstadt 20.000 Fahrräder, um seinen Landsleuten wieder klimafreundliche Mobilität ans Herz zu legen. „Ich zahle jeden“, sagte er in einem Interview, „der mich in einem Auto ins Büro fahren sieht, 10.000 Yuan.“ Das sind immerhin über 1.200 Euro: Ein Vorbild also.

Brennstoffzellen-Bus an Tankstelle Foto: Wikimedia CC/GNU 1.2/ Jens Grohmann
Bio-Zündkerze für Brennstoffzellen: Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum und des Max-Planck-Instituts für Chemische Energiekonversion in Mülheim ist es gelungen, der Natur ein Prinzip nachzubauen, das die teure Produktion von Wasserstoff für Brennstoffzellen-Motoren endlich günstiger machen kann. Sie nutzen dafür so genannte Hydrogenasen. „Diese Enzyme versetzen die Mikroorganismen in die Lage, Wasserstoff zu produzieren, den andere Bakterien dann beispielsweise in Methan umwandeln“, schreibt jetzt das Portal WiWoGreen über das Ergebnis der Forscherarbeit.

Essen im Müll
Am 5. September ist Valentin Thurn, Regisseur des Films „Taste the Waste“, Gast auf der Grünen Bühne der Umweltorganisation Green City. Noch immer werden in der EU pro Jahr 90 Millionen Tonnen genießbare Nahrungsmittel weggeworfen. Über die politischen und wirtschaftlichen Hintergründe dieser Verschwendung informiert der renommierte Dokumentarfilmer. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, an einem gemeinsamen Grillen mit Ausschussware aus umliegenden Supermärkten teilzunehmen.[mehr]

Busspur - bald für E-Cars erlaubt Foto: Wikimedia CC/GNU 1.2/Martin Hawlisch
Vorfahrt für E-Mobile: Nach einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) plant die Bundesregierung neue Privilegien für Fahrer von Elektroautos. Sie sollen ab Februar 2015 etwa auf Busspuren am innerstädtischen Stau vorbei kurven dürfen.

© piu700 / pixelio.de
Nur etwa 3,5 Prozent des auf der Erde vorkommenden Wassers sind tatsächlich Trinkwasser. Und mit diesem gehen viele Menschen so um, als gäbe es genug davon. Dabei unterstützen wir nicht nur die Umwelt, wenn wir gezielt Wasser sparen, sondern schonen auch unseren Geldbeutel. Mit den folgenden Tricks lässt sich eine Menge Wasser im Haushalt ganz einfach sparen.[mehr]