
Das Haus vor dem Umbau Foto: FHWS / Hirn
Würzburger Bauherren rüsten 30- jähriges Haus in Plus- Energie-Haus um. Ein älteres Haus zu einem Passivhaus umzurüsten? Das ist ehrgeizig! Ein älteres Haus zu einem Plus- Energiehaus, einem Haus welches gar mehr Energie erzeugt als verbraucht wird, aufzubereiten? Das schien (bisher) fast utopisch.

Foto: BINE/Team Rooftop Berlin
Vergangenen Freitag (30.05.2014) war es soweit: Berliner Studierende feierten die Errichtung ihres Dachpavillons Rooftop. Mit diesem Gebäudekonzept werden bestehende Stadthäuser mit Plusenergie-Wohneinheiten aufgestockt. Mehrere Nachtschichten waren notwendig, um die aufklappbare Solarfassade termingerecht zu installieren. Das prototypische Gebäude wird Ende dieses Monats am internationalen Hochschulwettbewerb Solar Decathlon Europe 2014 im französischen Versailles teilnehmen.

US-Präsident Barak Obama Foto: US Government
Obama als Klimaretter: Der US-Präsident macht einen neuen Anlauf, um den CO2-Ausstoß der USA zu senken. Sein Vorhaben bekommt in der Presse bereits einigen Vorschuss-Lorbeer: Es sei „die stärkste Maßnahme, die je ein US-Präsident gegen den Klimawandel ergriffen“ habe, schreibt etwa die New York Times über die Pläne Obamas. Nach dem Wochenende will er sie öffentlich präsentierten. Ziel sei, sich damit als Vorreiter im Kampf gegen den Klimawandel zu positionieren.

Outlander: SUV als Stromspeicher Foto: Mitsubishi
Energieversorgung von übermorgen: Können wir - auch ohne Atomstrom und Braunkohle - allein mit regenerativen Stromquellen, ein jederzeit zuverlässig funktionierendes Stromnetz betrieben? Eine Antwort auf diese Fragen zu finden, blicken wir gen Osten: nach findet sich in Japan.

Cryosat-2 überwacht die Eisschmelze der antarktis Foto: ESA
Alarmierende Zahlen von Südpol: Das Eis der Antarktis schmilzt doppelt so schnell wie bislang angenommen! Mit Hilfe von Überwachungsdaten aus dem All konnten Wissenschaftler berechnen, dass jedes Jahr 159 Milliarden Tonnen Eis verschwinden. Sie fließen als Schmelzwasser ins Meer und erhöhen den globalen Pegel um jährlich über 0,4 Millimeter.

Smog in Almaty Foto: Wikimedia CC 3.0/Igor Jefimovs
Die Zahlen chockieren: Ganze 12 Prozent aller Menschen, die in Städten wohnen und leben atmen dort Luft ein, die den Sicherheitskriterien der Welt-Gesundheitsorganisation WHO entspricht. In der Hälfte alle Städte auf dem Globus übersteigt die Atemluft diese Werte um das zweieinhalbfache!

Radeln in München Foto: Greencity e. V.
Wird es dieses Jahr erneut gelingen, auf der Münchner Radlnacht den Teilnahmerekord des Vorjahres zu brechen? Am Samstag, 7. Juni 2014 lädt die Radlhauptstadt München bereits zum fünften Mal tausende Radlerinnen und Radler zur kostenlosen Radrundfahrt durch München und reserviert dafür wieder einige der schönsten Straßen für Fahrräder. [mehr]

Kohlemeiler Datteln Foto: Wikimedia CC/Paul Arnold
Neue Argumente gegen Kohlekraftwerke: Die Onlineausgabe der Frankfurter Rundschau (FR) zitiert eine aktuelle Studie, wonach Kohlemeiler nicht nur erheblich zur steigenden CO2-Last der Atmosphäre betragen. Sie sind auch „im großen Stil“ für den Ausstoß „des gesundheitsschädlichen Quecksilbers in Deutschland“ verantwortlich!

Gemüse ist besser fürs Klima und gesünder als Fleisch Foto: Wikimedia CC/GNU 1.2/Ianius
Klimaschutz beim Essen: Wissenschaftler Mark Sutton von der UN Economic Commission for Europe schlägt in einem aktuellen Report für die Vereinten Nationen vor, möglichst nur noch halb so viel Fleisch, Milchprodukte oder Eier zu verspeisen als heute üblich. Damit ließen sich, so die Studie, zwischen 25 und 40 Prozent der aktuell durch die Erzeugung dieser Lebensmittel verursachten Treibhausgase einsparen.

AOK Bladenight
Was hat sich in den letzten zwölf Monaten im Umweltschutz in München getan? Darüber berichtet die Umweltorganisation Green City e.V. am Donnerstag, 15. Mai. Sie lädt alle Vereinsmitglieder und Unterstützer zur jährlichen Mitgliederversammlung in die Orange Bar, Zirkus-Krone-Straße 10 in München, ein. Neue Gesichter sind herzlich willkommen.[mehr]

Foto: BMUB
Mit dem Versand von ersten Eckpunkten an die anderen Ressorts und die Bundesländer hat das Bundesumweltministerium das Startsignal für die Erarbeitung des "Aktionsprogramms Klimaschutz 2020" gegeben. Das Aktionsprogramm soll für alle Sektoren Maßnahmen benennen, die die Erreichung des deutschen Klimaschutzziels für 2020 sicherstellen. Bis dahin sollen die Treibhausgasemissionen um 40 Prozent gegenüber 1990 sinken.

Hochwasser in Meißen Foto: GFZ
Kostenfaktor „Naturkatastrophen“: Hochwasser oder Dürren, Waldbrände und Erdrutsche – im Zuge des Klimawandels mehren sich außerordentliche Naturphänomene und hinterlassen immer häufiger Schäden an Gebäuden und Infrastruktur in bislang kaum gekannter Höhe. Wissenschaftler des Deutschen GeoForschungsZentrum (GFZ) entwickelten jetzt eine neue Methode, um die summen besser einzuschätzen und damit Argumente für ein besseres Risikomanagement zu haben.

Foto: BMUB
Die Philippinen, Indonesien, die Föderierten Staaten Mikronesiens, die Marschallinseln und Palau zeichnen sich durch wertvolle Ökosysteme in ihren Küsten- und Meeresgebieten aus. Doch viele der Gebiete sind durch Übernutzung, Umweltzerstörung und den Klimawandel bedroht. Im Rahmen seiner Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) fördert das Bundesumweltministerium deshalb ein neues Projekt in der Region mit 3,4 Millionen Euro.
Kleiner Hoffnungsschimmer: US-Treibhausgas-Ausstoß sank 2012 um 3,4 Prozent. Das berichtet die Los Angeles Times. Damit liegen sie, laut Zahlen eines neuen Regierungs-Reports, um zehn Prozent unter den Treibhausgasen von 2005.

Dylan Rood auf Grönland Foto: LLNL
Grönland steckte nicht immer unter einer Eisdecke: Vor etwa 2,5 Millionen Jahren blühte dort, wo sich heute die zweitgrößte Eismasse der Erde türmt, grüne Tundra. Das Land sah ungefähr aus, wie heute Alaska, beschreibt Dylan Rood vom Lawrence Livermore National Laboratory das Fazit seiner aktuellen Studie an Bodenproben. In ihnen fand er das extrem seltene, radioaktive Isotop Beryllium-10. Es kam aus dem Kosmos auf die Erde und blieb bis heute über Jahrmillionen unter rund 3.000 Meter Eis begraben.