
AKW Neckarwestheim Foto: Wikimedia CC 2.0/Thomas
Erhöhte Strahlenwerte am deutschen AKW in Neckarwestheim: Laut einem Zeitungsbericht hält eine Pannen-Serie im baden-württembergischen Kernkraftwerk die Menschen im Südwesten in Atem. Bei Wartungsarbeiten „stieg die über den Kamin in die Luft geblasene Radioaktivität auf das 23-fache des Normalwerts“, schreibt jetzt die Berliner taz.

Warme sonne, eisiger Winter Foto: Wikimedia CC/Gossau
Gut 70 Jahre früher als erwartet, ist das weltweite CO2-Verschmutzungsvolumen ausgereizt. Das errechnet jetzt der neue Low Carbon Economy Index 2013 der Unternehmensberater von PricewaterhouseCooper (PwC). 2034 haben die Menschen demnach soviel Kohlendioxid in die Atmosphäre geblasen, wie sie bis 2100 dürften, wenn sich der Globus nur um 2 Grad Celsius erwärmen soll.

LISI-Haus der TU Wien, Copyright: Bokeh Design / Solar Decathlon Team Austria
Bei dem Wettbewerb Solar Decathlon in Kalifornien landet das österreichische Team auf dem ersten Platz. Das energie-autarke LISI-Haus überzeugt auch dank der Photovoltaik-Anlage, die mit SolarEdge-Technologie optimiert wurde. [mehr]

"Robinson"-Insel in der Südsee Foto: Toulemonde
Robinsonade als Botschafter-Event: Der französische Verleger Gauthier Toulemonde lebt 40 Tage auf einer einsamen Insel. Nur mit Sonnenpower will er per Laptop und Satelliten-Telefon seinen Verlag in Paris weiter führen – als Beweis, dass dies auch ohne Atomstrom geht.

Elch Foto: Wikimedia CC/Aconcagua
In Bayern wieder da, weltweit stark bedroht: Elche. Kaum freuen sich die Bayern über die Rückkehr des ersten Elchs, schockiert eine Alarm-Meldung: „Immer mehr Elche im Norden der USA sterben auf unerklärliche Weise“, meldet die Agentur Pressetext und verweist auf einen NewScientist-Bericht. Der macht den Klimawandel für Krankheiten verantwortlich, die zu einem Aussterben der großen Waldbewohner führen könnten.

Foto: wikimedia commons/ Nikolas Zea P.
Entschlossene Klimaschutzpolitik und zügige Energiewende: das sind die Kernforderungen des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) an die Vertreter von CDU, CSU und SPD zum Auftakt ihrer Koalitionsverhandlungen. „Der Klimaschutz muss in den Mittelpunkt der Energiepolitik rücken, sowohl national als auch international“, erklärt BEE-Geschäftsführer Dr. Hermann Falk. „Deutschland muss seine Vorreiterrolle wieder stärker wahrnehmen.“ Außerdem müsse die Energieversorgung einer modernen Volkswirtschaft umweltfreundlich, bezahlbar und sicher sein. „Für die Energiewirtschaft muss als Leitbild gelten: dezentral, vielfältig und bürgernah. So will es die übergroße Mehrheit der Deutschen“, sagt Falk.

Arbeiter an den Tanks in Fukushima Foto: Screenshot
Jetzt doch: Radioaktives Wasser übergelaufen! Nach den schweren Regenfällen der vergangenen Tage lief auf dem AKW-Gelände von Fukushima aus einigen der Auffangbecken um die Wasserfässer, in denen verstrahltes Wasser aufgefangen wird, über und versickerte im Boden. In sechs der Becken lagerte auch Strontium-90. Die Betreiber des Kernkraftwerks versucht zu beruhigen, es seien „teilweise Strahlenwerte oberhalb der festgesetzten Grenzwerte gemessen“.

Wärmebild eines Hauses Foto: Archiv
Wir sitzen buchstäblich auf einem ungenutzten Energie-Reservoir: Unter unseren Füßen steigt die Temperatur des Grundwassers stetig an. Diese Energie ließe sich nach Berechnungen von Wissenschaftlern am Karlsruher KIT und der ETH in Zürich im Winter zum Heizen und im Sommer zum Abkühlen nutzen. Das wirkt dann auch dem Klimawandel entgegen.

Graphik: BUND
Seit gestern haben wir es schwarz auf weiß: 2014 wird unser Strom mal wieder teurer. Schuld daran ist die EEG-Umlage, die im nächsten Jahr um knapp einen Cent auf 6,24 Cent/kWh steigt. Plötzlich und unerwartet schreckt uns diese Meldung auf, obwohl der Anstieg bereits angekündigt und der Ausbau und die Förderung der Erneuerbaren Energien politisch und gesellschaftlich gewollt ist.

Foto: wikimedia commons/ RudolfSimon
EU-Energiekommissar Günther Oettinger macht es sich passend: Subventionszahlungen für Atom- und Kohlestrom passen nicht in sein Konzept. Kein Problem! Die Zahlen werden einfach weggelassen.

Foto: Screenshot Video
Das bestätigen die Ergebnisse des Forschungsprojekts „Klimawandelgerechte Metropole Köln“ des NRW-Umweltministerium. Die Studie zeigt unter anderem, dass die Temperaturen im Kölner Stadtgebiet schon jetzt während Hitzeperioden um bis zu zehn Grad höher liegen als im weniger bebauten Umland. Dieser Trend soll sich in den nächsten Jahren fortsetzen, die Zahl der Tage mit Temperaturen über 30 Grad im Stadtgebiet könnte sich bis 2050 sogar verdoppeln. Dies würde dann besonders ältere und kranke Menschen stärker belasten und zu Einschränkungen der Lebensqualität führen.

LED Foto: Wikimedia CC-BY-SA-2.5
Energiesparen 2.0 beim Licht: Die Stiftung Warentest untersuchte Energiesparlampen. Fazit: LED-Leuchten setzen neue Maßstäbe – sie leuchten schnell, sind günstig im Verbrauch und Preis und kommen ohne neue Umweltbelastungen wie Quecksilber aus.

Markt in Mexiko Foto: Wikimedia CC/H. Grobe
Ambitionierte Energie-Pläne: Mexiko krempelt seine Energieversorgung um. Der mittelamerikanische Sonnenstaat will bis 2026 satte 35 Prozent aus erneuerbaren Ressourcen zapfen. Heute sind es weniger als 15 Prozent.
Keine Ende der Hiobsbotschaften aus Fukushima: Nach aktuellen Medienberichten ist jetzt die Cäsium-Belastung im Hafen der Atomruine „stark gestiegen“. Das meldete die Deutsche Press-Agentur.

Arbeiter in Fukushima Foto: Wikimedia CC/VOA/Steve Herman
Sechs Arbeiter in Fukushima verstrahlt: Die britische Tageszeitung Guadrian berichtet, dass beim jüngsten Zwischenfall im japanischen Unglücks-AKW Arbeiter mit etwa 10 Tonnen verstrahlten Wassers aus dem Reaktor in Berührung kamen. Der japanische Blogger Iori Mochizuki berichtet unterdessen, in Fukushima liege die Strahlenbelastung pro Kubikmeter Wasser bei 230 Millionen Bequerel pro Kubikmete