Tägliche Horrormeldung aus Fukushima: Schon wieder ein Zwischenfall im Pannen-AKW. Versehentlich schaltete ein Arbeiter eine Kühlpumpe ab.

Eisbär Foto: Wikimedia CC 3.0/Ansgar Walk
IPCC-Bericht 2013: Methan ist ein viel schädlicheres Treibhausgas als bisher angenommen. Ursprünglich gingen Wissenschaftler davon aus, dass Methan in einem Zeitraum von hundert Jahren 25 Mal stärker zur Erwärmung der Atmosphäre beiträgt als Kohlendioxid. Diese Zahl korrigierte das IPCC nun in seinem aktuellen Welt-Klimabericht nach oben auf 34.

UBA-Präsident Jochen Flasbarth Foto: UBA
Der richtige Zeitpunkt für einen Schub in der Energiewende: Der Präsident des Umweltbundesamts (UBA), Jochen Flasbarth sieht in einem Gastbeitrag für Zeit-Online jetzt die große Chance, den Umbau der deutschen Energieversorgung voranzutreibe.

Sperrzone bei Fukushima Foto: Wikimedia CC/Abasaa
Endlich: Japan bittet um „das Wissen und die Expertise von außen, um das Problem in dem zerstörten Atomkraftwerk in den Griff zu bekommen.“ Das melden jetzt übereinstimmend in- und ausländische Medien von einer Konferenz von Wissenschaftlern in Kyoto. Dort hat Japans Regierungschef Shinzo Abe in seiner Rede eingestanden, dass sein Land die immer neuen Probleme mit Lecks und ausfließendem radioaktivem Wasser allein nicht meistern könne.
Jetzt ruft das Chaos im AKW Fukushima die Atomaufsicht auf den Plan: Die nicht enden wollende Pannenserie im japanischen Unglücksreaktor bringt die Betreiberfirma Tepco in Bedrängnis. Laut Agenturberichten hat die Atomaufsicht die Firma „scharf kritisiert und mehr Einsatz im Umgang mit den steigenden Wassermassen gefordert“.

Fische auf dem Markt Foto: Wikimedia Commons/Afr66
Neue Horrorzahlen aus Fukushima: Nach Berechnungen US-amerikanischer Wissenschaftler der University of California in Santa Cruz sowie von Statistikern und Radiologen im Auftrag der kanadischen Plattform straight.com aus Vancouver werden Zehntausende Menschen nach dem Verzehr von verstrahltem Fisch aus dem Pazifik an Krebs erkranken.

Lagerbecken für Brennstäbe in Fukushima Foto: Tepco
Sturmwarnung über Fukushima: Nukleare Katastrophe droht! Das Leck, das die Betreiber des havarierten Atomkraftwerks im japanischen Fukushima vor wenigen Tagen neu entdeckten, scheint noch das kleinste Problem. Laut Medienberichten brauen sich vor Nippon kräftige Wirbelstürme zusammen. Treffen sie auf das lädierte Kraftwerk könne das „15.000-mal mehr radioaktive Strahlung freisetzen als die Atombombe von Hiroshima“, berichten die Deutschen Wirtschaft Nachrichten (DWN).

Türkin in Deutschland Foto Wikimedia CC/Bernd Schwabe
Interessieren sich Migranten in Deutschland für den Klimaschutz? Wie ist ihr Umweltverhalten und wie hoch sind ihre CO2-Emissionen? Diesen Fragen gingen Prof. Dr. Marcel Hunecke und Prof. Dr. Ahmet Toprak von der Fachhochschule Dortmund und des Heidelberger Ifeu-Instituts nach.

Mit viventura klimafreundlich reisen
viventura, der führende Anbieter für nachhaltige Erlebnisreisen nach Südamerika, verlost im Rahmen seines monatlichen Gewinnspiels zwei Baumsparverträge und einen Geschenkbaum von ForestFinance. Die Verlosung begleitet eine Sonderaktion, während derer viventura im Oktober alle CO2-Kompensationen für die Flüge seiner Kunden durch atmosfair übernimmt. Die Idee dahinter: Bei entsprechender Resonanz durch die Kunden sollen zukünftig alle Flüge mit viventura klimafreundlich werden.[mehr]

Logo: IKEA
IKEA goes solar: In Großbritannien gibt es seit dieser Woche Solarmodule für Eigenheim aus dem Elch-Regal. Gefertigt in China. Verkauft in Southhampton zum Preis von 5.700 Pfund, rund 6835 Euro.

Elbe-Hochwasser 2013 Foto: Wikimedia Commons 3.0/
Konferenz zum Klimaschutz: In Stockholm tagt der Weltklimarat der Vereinten Nationen (IPCC). Politiker und Wissenschaftler beraten über neueste Studienergebnisse, ehe sie diese zum Wochenende im dann 5. Weltklimareport der Öffentlichkeit präsentieren. Sensationen wird das Treffen kaum bringen.
Im Oktober mit viventura klimafreundlich reisen
viventura kompensiert CO2-Emissionen für seine Kunden[mehr]

Grafi: AWI/Klima-Campus
Polareisschmelze: Kein Grund für Entwarnung. Die Zeitungen verkünden die frohe Botschaft: „Eisschmelze in der Arktis weniger dramatisch“. Wissenschaftler bestätigen, dass der Rückgang des Nordpolareises 2013 geringer ausfiel als im Vorjahr. Entwarnung aber geben sie nicht: „Dieser Wert bedeutet allerdings keine Trendwende“, urteilt der Meereisphysiker Marcel Nicolaus vom Alfred-Wegener-Institut.

Japanisches AKW Foto: Treehugger
Japan ohne Atomstrom: Laut einem Medienbericht schaltete der japanische Stromversorger Kansai Electric Power zum Wochenbeginn den letzten noch laufenden Kernreaktor ab. Offiziell wegen einer Inspektion – ein Datum für das erneute Anschalten gibt es aber nicht.

Foto: Wikimedia Commons/Gunnar Ries
Staatsförderung der Windpower lohnt unterm Strich: Zu diesem Rechenergebnis kommt jetzt das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW) in Baden-Württemberg. Nach Aussagen der Wissenschaftler haben sich „die Förderausgaben von Bund und Ländern durch von der Branche gezahlte Steuern amortisiert“.